Sushi

Sushi ist quasi das Raclette der Japaner – jeder kann es sich nach eigenem Belieben zurechtbasteln, bei der Zubereitung oder auch im entsprechend hippen Restaurant herrscht meist muntere Stimmung und Stunden nach dem Verzehr können auch nicht so feine Nasen erahnen, was soeben noch auf dem Teller lag.
Klassisch zubereitet wird Sushi mit speziellem Sushi-Reis, der bei einer Low-Carb Diät einfach weggelassen und durch mehr Fisch oder Gemüse ersetzt werden kann. Auch Quinoa eignet sich als Sushi-Füllung und liefert gleichzeitig jede Menge Ballaststoffe und Aminosäuren. Andere gebräuchliche Zutaten sind Avocado, Gurke, Bambussprossen, Möhre und Shiitake-Pilze sowie Lachs, Thunfisch, Surimi, Garnelen und Kaviar. Aber auch Obst wie Mango oder Papaya kann vor allem zusammen mit der Avocado gut schmecken.  Die Formvollendung kommt dann mithilfe von Dips und Soßen zustande – Wasabi sorgt jedes Mal aufs Neue für geradezu schockiert große Augen, aber eben auch für freie Nasen. Ebenfalls lecker sind fruchtig-süß-saure Soßen, die klassische Soja-Soße, Erdnusssoßen oder in dünne Scheiben geschnittener Ingwer. Auch bei der Zubereitungsweise gibt es Unterschiede. Wir haben uns für die schüchterne Europäer-Version entschieden und klassische Maki- und Californiarollen gebastelt.

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Zutaten (für 3 Portionen):

500g Sushi-Reis
10 Nori Blätter
5 EL Sushi Essig
3 EL Salz
3 EL Zucker
2 Handvoll Sesam
Füllung nach Wahl
1 Bambusmatte
Frischhaltefolie

Zubereitung:

1. Reis mit der 1 1/2 fachen Menge Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und für 20 Minuten köcheln lassen. Temperatur runterdrehen und für weitere 20 Minuten quellen lassen.
2. Währendessen die Gemüse- und Fischzutaten in dünne Streifen schneiden. Wer sich hierbei Mühe gibt und 0,5cm dicke Stücke hinbekommt, wird mit sehr viel hübscheren und appetitlicheren Sushirollen belohnt, glaubt es mir ;)
3. Den fertigen Reis mit Essig, Salz und Zucker vermengen und auskühlen lassen.

Für die Makis:

1. Ein Noriblatt auf die Bambusmatte legen.
2. Eine gute Handvoll Reis auf dem Noriblatt verteilen und festdrücken, dabei am oberen Rand ca. 7cm unbedeckt lassen. Die Reisschicht sollte ungefähr 1cm dick sein.
3. Ca. 2cm über dem unteren Rand die Zutaten quer entlang verteilen.
4. Mithilfe der Bambusmatte nun von unten mit gutem Druck eine Rolle formen. Das Endstück ohne Reis mit etwas Wasser bestreichen, damit die Rolle „zugeklebt“ wird.
5. Mit einem scharfen Messer die Rolle nun in ca. 5cm lange Stücke schneiden.

Für die California Rolls:

1. s.o.
2. s.o. (es muss diesmal kein unbedeckter Rand gelassen werden)
3. Frischhaltefolie auf den Reis legen, sodass dieser komplett bedeckt ist. Vorsichtig wenden damit nun das Noriblatt oben liegt.
4. Die Zutaten nun wie oben beschrieben ca. 2cm über dem unteren Rand quer verteilen, diesmal bloß auf dem Algenblatt.
5. Nun wie im oberen Schritt 4 mithilfe der Frischhaltefolie und der Bambusmatte eine Rolle formen. Den Reis am Ende glatt festdrücken.
6. Die Rolle in ca. 5cm lange Stücke schneiden.
7. Auf einer glatten Fläche den Sesam verteilen (dieser kann vorher auch in einer Pfanne geröstet werden) und die California Rolls darin wenden.

Guten Appetit!

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