1

Räucherlachstaler

Eiweiß hat die Eigenschaft, bei hohen Temperaturen zu denaturieren, also fest zu werden. Vorteil: Aus proteinreichen Lebensmitteln lassen sich so ganz hervorragend Bratlinge & Co herstellen. Nachteil: Bei einer Körpertemperatur von über 42°C sieht es leider ganz schlecht für einen aus.

image

Zutaten für 1 Portion:

400g Räucherlachs
80g Magerquark
1 Ei
20g Vollkornpaniermehl
1/2 Zwiebel
Salz
Pfeffer
Dill
Ein Spritzer Zitrone

Zubereitung:

1. Lachs in kleine Würfel schneiden und mit den anderen Zutaten vermengen.
2. Aus der Masse ca. 5cm große Taler formen und auf ein Blackblech legen.
3. Lachstaler für 20 Minuten bei 190° im vorgeheizten Ofen backen.
4. Das Blech 5 – 7 Minuten ruhen lassen, dann die Taler vorsichtig vom Backpapier lösen.

Zu den Talern fand ich Feigensenf sehr lecker.

kcal pro Portion: 600                Protein pro Portion: 62g

Guten Appetit!

Advertisements
2

Frühstücks-Challenge Tag 5: Schinken-Ei Nester

Nicht die Frühschicht auf der Arbeit übernehmen zu müssen hat 1. den Vorteil, dass man normalerweise ein bisschen länger im Bett bleiben darf und 2., dass man als Person, die gerne ihr Frühstück fotografiert, meist mit besseren Lichtverhältnissen gesegnet wird. Heute musste ich früh raus und meine Schminkleuchte als Unterstützung hinzunehmen, weswegen mich mein heutiges Foto etwas an die Speisekarte eines 80er Jahre Schwimmbad-Restaurants erinnert. Nun denn.
In den letzten Tagen habe ich hauptsächlich süße Frühstücksrezepte gepostet, da ich mich mit deftigen Gerichten morgens meist etwas schwer tue. Da es bei manchen Leuten aber genau umgekehrt ist und die Schinken-Ei Nester mich schon seit 2 Jahren bei Pinterest verfolgen, wollte ich sie gerne mit dazupacken. Übrigens sind sie auch ideal, wenn ihr Abends gerne auf Kohlenhydrate verzichten wollt!

image

Zutaten für 6 Nester:

6 Eier
12 Scheiben magerer Schinken
Salz
Pfeffer
Öl

Zubereitung:

1. Muffinblech mit dem Öl einfetten.
2. Jeweils 2 Schinkenstreifen überkreuzt in die Muffinformen legen und so festdrücken, dass das Blech lückenfrei vom Schinken bedeckt ist.
3. Nun 1 Ei in jede Mulde geben und mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Muffinblech für 15 Minuten bei 190° in den vorgeheizten Ofen geben.

Übrigens habe ich damit gerechnet, dass die Eier innen noch sehr flüssig sein würden, allerdings waren sie richtig well done ;)

kcal pro Nest: 105                    Protein pro Nest: 12g

Guten Appetit!

2

Frühstücks-Challenge Tag 4: Selbstgemachtes Knuspermüsli

Der Tag hat gerade erst begonnen, doch es ist nie zu früh, eine blöd-polemische Frage zu stellen, deshalb: Warum sollte man Knuspermüsli (oder neudeutsch Grano-o-ola) selber herstellen, wenn es doch einfach und günstig in jedem Supermarkt erhältlich ist? Richtig, weil es meist schlichtweg gesünder ist. Das, was das Müsli so wunderbar crunchy macht, ist vorallem Sirup wie Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup. In der gekauften Version stecken allerdings oft noch zusätzlicher Zucker (schlecht für die Gesundheit) und Palmöl (schlecht für die Orang Utans).
Kokosöl galt aufgrund seiner vielen gesättigten Fettsäuren lange als ungesund. Mittlerweile wurde jedoch herausgefunden, dass diese hauptsächlich aus Laurinsäure bestehen, welche eine antibakterielle Wirkung hat und gleichzeitig nur wenig im Fettgewebe eingelagert werden soll (Quelle).
Natürlich können die Zutaten und Mengen variiert werden solange genug Öl und „Klebstoff“ verwendet wird, meine Mengenangaben sollen bloß zur groben Orientierung dienen.
Also, wenn ihr eine Person seid, die sich morgens ohnehin gerne taub stellt, schiebt am Vorabend ein Blech Körnerkrümel in den ohnehin nur halb besetzten Ofen und erfreut euch am nächsten Morgen an lautem Geknusper zu Quark, Joghurt oder Obst :)

image

Zutaten (für 135g/ca. 3 Portionen):

25g Haferflocken
20g Sesam
30g getrocknete, entsteine Datteln
20g gestiftelte Mandeln
30g Honig
10g Kokosöl
Salz
Zimt

Zubereitung:

1. Datteln klein schneiden.
2. Alle Zutaten bis auf das Kokosöl in eine Schüssel geben.
3. Kokosöl bei 600 Watt 200 Minuten lang in der Mikrowelle erhitzen, bis es flüssig ist.
4. Das Öl zu den anderen Zutaten geben und alles gut verkneten.
5. Müsli in einer möglichst dünnen Schicht auf einem Backblech verteilen und für 20 Minuten bei 190° in den Ofen geben. Zwischendurch mit einem Pfannenwender durchmischen. Das Müsli wird knusprig, sobald es ausgekühlt ist.

kcal pro Portion: 196                     Protein pro Portion: 4,4g

0

Frühstücks-Challenge Tag 3: Knuspriger Chiapudding mit Erdbeer-Mangopüree

Nach langer Abstinenz habe ich wieder Sims auf meinem PC installiert und so verbrachte ich den gestrigen Abend im Wechsel zwischen kindlicher Regression und gelegentlichem Chiapudding-Rühren. Das Ergebnis am heutigen Morgen war dann eine Kombination aus Chia, Obst, Knäckebrot und Amaranth. Amaranth hat vieles mit Quinoa gemeinsam, denn er gehört ebenfalls zu den sogenannten Pseudogetreiden, enthält kein Gluten, dafür aber reichlich Aminosäuren und hochwertiges Eiweiß. Außerdem verfügt Amaranth über einen hohen Anteil Lysin, was für Veganer, als auch für Sportler interessant ist. Letzteres hat damit zu tun, dass Lysin nachweislich für die Herstellung von L-Carnitin verantwortlich ist, welches als Leistungsförderer und Fatburner gilt (Quelle).
Gepuffer Amaranth hat aber auch praktische Vorteile, denn im Gegensatz zu Quinoa und Chiasamen ist er mittlerweile relativ einfach und günstig zu finden. Ein sympathischer Typ eben.

image

Zutaten für 1 Portion:

45g Chiasamen
200ml Sojamilch
1 Scheibe Vollkornknäckebrot
2 EL gepuffter Amaranth
100g Mango
100g Erdbeeren
Zimt
Reines Vanillepulver

Zubereitung:

1. Chiasamen, Sojamilch, Vanille und Zimt in einem Glas verrühren. Alle 5 – 10 Minuten erneut durchrühren, bis eine grießbreiartige Konsistenz entstanden ist. Man kann den Chiapudding auch schon am Vorabend vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank lagern.
2. Knäckebrote in einen Gefrierbeutel tun und darin zerbröseln.
3. 2/3 des Obstes mit einem Pürierstab pürieren. Den Rest in kleine Würfel schneiden.
4. Chiapudding, Obstpüree, Amaranth und Vollkornbrösel abwechselnd in einem hohen Glas schichten und mit den Mango- und Erdbeerstücken toppen.

kcal pro Portion: 410                      Protein pro Portion: 16g

Guten Appetit!

1

Pflammkuchen

Für Tage, an denen man nun wirklich keine Entscheidungen treffen kann!

image

Zutaten für 1 Portion:

40g Vollkornweizenmehl
75ml fettarme Milch + ein extra Schuss
1 Ei
90g Creme legere
40g fettarmer Schinken
1/2 Zwiebel
Salz
Pfeffer
Muskat
Öl

Zubereitung:

1. Zwiebel in kleine Halbringe und Schinken in Streifen schneiden.
2. Zwiebel in der Pfanne glasig dünsten. Dann den Schinken dazugeben und kurz mitbraten. Beides dann beiseite legen.
3. Mehl, Ei, Milch und eine Prise Salz zu einem gleichmäßigen Teig verrühren.
4. Zunächst Öl in der Pfanne heiß werden lassen, dann den Teig dazugeben und auf mittlerer Temperatur stocken lassen. Sobald sich auf der Oberfläche gleichmäßig Blasen bilden, Pfannkuchen wenden und für etwa 2 weitere Minuten ausbacken.
5. Creme legere mit der Milch verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
6. Die Creme auf dem Pfannkuchen verstreichen und den Schinken sowie die Zwiebelringe darauf verteilen.

kcal pro Portion: 490               Protein pro Portion: 26g

Guten Appetit!

0

Frühstücks-Challenge Tag 2: Peanutbutter French Toast

Egal aus welcher Ecke Deutschlands ihr kommt, wahrscheinlich habt ihr in den letzten Tagen auch schon euren Kopf den Sonnenstrahlen entgegen gestreckt und gehofft, dass die Meteorologen Recht haben und der Frühling nun den Winter ablöst.
Heute musste ich noch das Schminklicht zur Hilfe nehmen beim Fotografieren, hoffe aber, dass bald schon die Zeit der hellen Morgenstunden kommt, Fotos sich direkt im wortwörtlich besten Licht zeigen und ich mein Frühstück mit auf den Balkon nehmen kann! ♡

image

Zutaten für 1 Portion:

2 Scheiben Vollkorntoast (2 × 37g)
100ml fettarme Milch
1 Ei
1 EL Erdnussmus

Zubereitung:

1. Das Erdnussmus für 1 Minute auf niedriger Stufe in der Mikrowelle erwärmen, damit es leichter zu verrühren ist.
2. Milch zu dem Erdnussmus geben und gut verrühren. Dann das Ei verquirlen, zu der Milch-Erdnussmus-Mischung hinzugeben und alles zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.
3. Die beiden Toastscheiben so in der Ei-Mischung wenden, dass sie genug davon aufgesogen haben, aber noch nicht durchgeweicht sind.
4. Die beiden Toasts nun in einer beschichteten Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten.

kcal pro Portion: ca. 340                      Protein pro Portion: ca. 15g

Guten Appetit!

0

Frühstücks-Challenge Tag 1: Pumpkin Porridge

Kaum haben die Semesterferien begonnen, fehlt mir die Herausforderung. Daher habe ich beschlossen, mir selbst eine aufzuerlegen und zwar, indem ich jeden Tag ein anderes Frühstücksrezept online stelle (der Schwierigkeitsgrad weicht nicht erheblich von dem mancher Seminare ab). Voraussetzung ist, dass jedes Frühstück gesund ist, also mit vollwertigen Zutaten und nicht mit zusätzlichem Zucker und schlechten Fetten zubereitet wird und gleichzeitig nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt, damit es im Alltag auch tatsächlich gut umzusetzen ist. Den Anfang macht das Pumpkin Porridge.
Nebeneffekt: spricht man den Namen dieses Frühstücks einmal laut aus, fühlt man sich wie Detlef D! Soost. Nach drei Malen bereits wie H.P. Baxxter. Energiegeladener kann ein Tag also gar nicht beginnen!

image

Zutaten für 1 Portion:

50g feine Haferflocken
200ml Sojamilch
150g Hokkaido
2 EL getrocknete Goji-Beeren (oder Cranberries)
1 EL Ahornsirup

Zubereitung:

1. Kürbis vorgaren (am besten im Vorfeld per Ofen oder Dampfgarer).
2. Haferflocken und Sojamilch zusammen in einem Topf aufkochen. Dann die Temperatur runterschalten und so lange unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis eine breiige Konsistenz entstanden ist.
3. Den Kürbis schälen, pürieren und in das Porridge rühren. Noch ca. 1 Minute lang köcheln lassen.
4. Kürbis-Porridge in eine Müslischale geben und den Ahornsirup sowie die Goji-Beeren darauf verteilen.

kcal pro Portion: 410               Protein pro Portion: 13g

Guten Appetit!

0

siebzigzudreißig

Eine Regel besagt, dass das Aussehen eines Körpers zu 70% durch die Ernährung und nur zu 30% durch sportliche Betätigung bestimmt wird (Genetik mal außen vor). Zwar gibt es von Mensch zu Mensch Unterschiede, wenn man sich  allerdings seine Gedanken zu dem Thema macht, ist die Aussage gar nicht mal so weit hergeholt. Zum Einen wird der Kalorienverbrauch durch Sport oftmals überschätzt. Beispiel: Eine Stunde Joggen verbraucht in der Regel 500 – 600 Kalorien. Den gleichen Energiewert hat ein durchschnittlich belegter Burger. Greift man ansonsten auch beherzt zu, ohne auf die Nährwerte zu achten, so liegt man ziemlich fix über seinem Leistungsumsatz (Kaloriengrundverbrauch + die zusätzliche Energie, die für Bewegung und Verstoffwechselung gebraucht wird), was zur Folge hat, dass der Körper auf lange Sicht gesehen vermehrt Fett einlagert.

Punkt 2 knüpft direkt hier an – zwar kann man auch mit gesunder Ernährung auf einen Kalorienüberschuss kommen, bei hochwertigen Lebensmitteln wird allerdings mehr genährt als nur die Fettzellen. Die Zellteilung wird beschleunigt, das Muskelwachstum angeregt und der Kreislauf arbeitet besser mit. Kalorien sind deswegen nicht gleich Kalorien und ein Körper, der wenig und gleichzeitig „leere“ Kalorien zu sich nimmt, nicht zwangsläufig fitter und schlanker als ein Körper, der sich von vielen und dafür brauchbaren Kalorien ernährt.

Das Stichwort ist hier Clean Eating, ein Begriff der wie so oft aus den USA zu uns rübergeschwappt ist. Clean Eating ist mehr als nur eine gesunde Ernährungsweise, es bedeutet, gänzlich auf Nahrungsmittel natürlichen Ursprungs zurückzugreifen, auf chemische Zusätze sowie Zucker zu verzichten und stark verarbeitete Lebensmittel wie helle Nudeln und Weißmehl zu meiden. Ursprung des Gedanken ist, dass der Körper künstliche oder im hohen Ausmaß modifizierte Zutaten nicht korrekt zu verarbeiten weiß und mit Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Entzündungen und anderen negativen Reaktionen auf sie reagiert.

In den USA herrscht seit Längerem bereits ein regelrechter Hype um das Clean Eating inklusive Detox-Smoothies, zu „Superfoods“ erkorenen Lebensmitteln und dem bei uns oftmals hinterlassenen Eindruck, als könnten die Themen Fitness und Ernährung in den Staaten sich nicht davor retten, in ein Extrem abzurutschen. Wenn dieser Hype/Trend dazu führt, dass Leute sich mehr mit Lebensmitteln und deren Auswirkungen beschäftigen, dann ist das eindeutig eine gute Sache (ich wäre sonst vielleicht auch nicht auf Quinoa und Chiasamen gestoßen), aber man sollte es auf jeden Fall nicht so weit treiben, dass man sich das Leben dadurch schwerer macht, als es ohnehin schon ist.

Ich versuche, hauptsächlich natürliche Lebensmittel zu verwenden und suche bei einem Fertigprodukt wie Grillsoßen auch schon mal länger bis ich ein Etikett ohne E-Nummer gefunden habe, kann aber bei einem 11-Stunden-Arbeitstag nicht auf meine 1,5l Light-Cola verzichten und fahre auch nicht für schwer zu besorgende Produkte, die nur einmalig verwendet werden (Klassiker Wasabipaste) durch die Gegend, nur um mein Gewissen zu beruhigen.

Oft hilft es schon, sich im Supermarkt ein bisschen genauer umzuschauen oder so etwas wie Erdbeerjoghurt mit ein paar Handgriffen selber herzustellen und auf die fast schon übernatürlichen Produkteigenschaften, die mit den chemischen Zusätzen hervorgerufen werden sollen, hierbei zu verzichten.
Im Endeffekt ist es wie im restlichen Leben. Nehmt euch selbst und euer Umfeld nicht zu ernst, seid aber schlau genug, euch von den wirklich furchtbaren Menschen fernzuhalten ;)

Vielen Dank fürs Lesen!

0

Apfelkuchen mit Creme Fraîche

Im Grunde habe ich das Kochen erst recht spät für mich entdeckt und hoffe sehr, dass man es mir nicht allzu oft anmerkt. Mittlerweile denke ich, dass ich für manche Situationen in der Küche ein gewisses Gespür entwickelt habe und anbahnende Katastrophen zum Glück meist irgendwie verhindern kann. Beim Backen bin ich allerdings noch ein kleines, verschrecktes Reh was meinen Mut zum Draufloshantieren angeht, daher greife ich noch ein Weilchen zum „Malen nach Zahlen des Teigwuppens“ bevor ich irgendwann selber Zutaten in meine Rührschüssel schleuder like a Boss. Deswegen danke ich netten Blogkolleginnen, dass sie so viele köstliche Rezepte zum Nachkochen online stellen, diesmal Evi von Küchenzaubereien, die sich folgenden Kuchen ausgedacht hat. Gebacken habe ich ihn für den Geburtstag der Mutter meines Freundes und er kam ganz wunderbar an! Durch die Creme Fraîche erinnert er leicht an einen Käsekuchen, ist aber ein wenig schnittfester und nicht ganz so empfindlich. Zwei Daumen hoch für das Rezept und natürlich auch für meine kreative Apfelgestaltung, denn ohne ein bisschen Eigenlob wird das nichts mit dem Backbossdasein!
So habe ich ihn gebacken:

image

Zutaten (ich habe eine 27er Springform verwendet):

300g Weizenmehl
200g Creme Fraîche
4 süße, nicht zu große Äpfel
3 Eier
150g Zucker
150g Butter
1 Packung Vanillepuddingpulver
1 TL Backpulver
Paniermehl
Ein wenig brauner Zucker

Zubereitung:

1. Apfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen.
2. Eier mit dem Zucker verrühren.
3. Butter schmelzen und ebenfalls unterrühren. Dann die Creme Fraîche und das Puddingpulver dazugeben. Alle Zutaten mit dem Handrührgerät schaumig schlagen.
4. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen. Mischung nach und nach in den Teig einrühren. Dabei darauf achten, dass keine Klümpchen entstehen.
5. Die Springform einfetten und das Paniermehl darin verteilen.
6. 6 der Apfelhälften auf der Oberseite einschneiden. Die anderen Hälften in dünne Scheiben schneiden.
7. Den Teig gleichmäßig in die Form geben und die Äpfel darauf verteilen.
8. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen (Ober/Unterhitze wie im Originalrezept hat bei mir nicht funktioniert) und die Kuchenform hineinschieben.
9. Nach 20 Minuten den braunen Zucker auf dem Kuchen verstreuen. Für weitere 25 Minuten backen.
10. Stäbchenprobe machen und den Kuchen in der Form auskühlen lassen.

Bei den Kalorien- und Proteinangaben darf jeder seiner Phantasie freien Lauf lassen ;)

Guten Appetit!

4

Möhren-Erdnusssuppe

Bei so vielen orangen Gerichten in letzter Zeit könnte man meinen, ich wäre die Frau aus der aktuellen Rewe-Werbung, die offensichtlich ein großes Problem mit Zwängen hat. Bei mir ist es allerdings alles reiner Zufall, dieses Mal wollte ich schlichtweg ein Rezept aus der neuen aktuellen Loox nachkochen. Ich habe die Suppe ein wenig anders gewürzt, die Mengenangaben aber beibehalten. Das Rezept war eigentlich für 4 Portionen angesetzt, ich fand die Menge jedoch eher für 3 Portionen geeignet.
Also, die ersten Krokusse sprießen schon, deswegen nutzt noch einmal einen der letzten Winterabende für ein wohlig warmes Süppchen!

image

Zutaten:

700g Möhren
800ml Gemüsebrühe
200ml Orangensaft
2 EL Erdnussmus
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer
Thymian
Chiliflocken
Öl

Zubereitung:

1. Die Zwiebel klein hacken und mit etwas Öl in einem großen Topf glasig dünsten.
2. Die Möhren schälen, in kleine Stücke schneiden und zu den Zwiebeln geben. Für 3-4 Minuten mitdünsten.
3. Das Ganze mit der Gemüsebrühe ablöschen. Für 15 Minuten köcheln lassen.
4. Die Suppe fein pürieren.
5. Orangensaft und Erdnussmus unterrühren. Mit Pfeffer, Salz, Thymian und Chiliflocken abschmecken und servieren.

kcal pro Portion: 516              Protein pro Portion: 9g

Guten Appetit!