Shoppingqueen

Das Motto dieser Woche: Kreiere einen Look, der dich wie eine absolute Powerbraut aussehen lässt!

Alles klar, Shoppingbegleitung geschnappt und ab nach Decathlon!

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Womit ich mich bisher fit gehalten habe, habe ich bereits hier gezeigt. Ich habe mich stets gut ausgestattet gefühlt und vermisste meine frühere Fitnessstudiomitgliedschaft kein bisschen. Irgendwann bekam ich jedoch das Gefühl, dass ich mehr Bewegungspielraum bräuchte, um in Zukunft weiterhin Fortschritte beim Training zu erzielen. Mich irgendwo vertraglich zu binden und monatlich Beiträge zu zahlen wo ich doch schon so viel Geld für mein Home-Equipment ausgegeben hatte, widerstrebte mir, aber auch der Gedanke, noch irgendwas ins Wohnzimmer zu stellen, was Platz wegnahm und wenig dekorativ aussah, war keine Option, da ich nun mal nicht alleine wohne. Also machte ich weiter wie bisher und hoffte auf einen schnellen Frühlingsanfang, denn dann würde ich Frostbeule mich wenigstens wieder trauen, joggen zu gehen.
Zufällig war ich aber nicht nicht einzige Person, die unzufrieden mit ihren Trainingsmöglichkeiten war und so kam es, dass mein Freund (a.k.a. Mitbewohner, a.k.a. Shoppingbegleitung) und ich genau 4 Tage brauchten, um zu beschließen, dass wir uns gemeinsam Gerätschaften anschaffen und dafür das halbe Büro entsorgen (wir wohnen wohlgemerkt erst seit weniger als einem halben Jahr hier).
Nachdem wir uns an einem schönen Samstagmorgen beim Frühstücksbuffet die Bäuche mit Croissants vollgeschlagen hatten (Bericht folgt), fuhren wir also los zu Decathlon. Im Vorfeld hatten wir uns schon folgende Geräte ausgeguckt:

Ich mag mein 20€-Schnäppchen-Fahrrad sehr gerne, allerdings ist es auch sehr eintönig, sein Ausdauerprogramm allein damit zu bestreiten. Als ich vor 2 Jahren abgenommen habe, habe ich glücklicherweise noch die Motivation gehabt, Fitnessvideos und spontanes Intervalltraining (60 Minuten lang Hampelmann, Liegestütze & Co) durchzuziehen, seitdem es aber nur darum geht, das Gewicht zu halten, bzw. Muskulatur aufzubauen, absolviere ich mein Cardioprogramm zugegebenermaßen gerne einfach und mit 40-minütiger Ami-Serien-Begleitung. Meinem Freund ergeht es ähnlich und so entschieden wir uns recht fix für das Gerät von Striale. Auch wenn ich gute Erfahrungen mit meinem gebrauchten Fahrrad gemacht habe, sollte das Rudergerät auf jeden Fall neu sein, da es aufgrund der vielen Einzelteile und des Mechanismus um einiges anfälliger ist.
Die Montage war relativ einfach. Ich muss es wissen, denn mein Freund hat es quasi im Alleingang aufgebaut, während ich auf dem Boden saß und mit Schrauben und Muttern gespielt habe.
Wir haben das Gerät jetzt 2 Wochen getestet und sind zufrieden – es ist leise, die Bewegungsabläufe sind flüssig und der Widerstand hoch genug (dies wurde im Internet bei anderen Modellen oft bemängelt). Die einzige Überraschung: OMG, mein Po! Ich habe erwartet, dass der relativ unbeeindruckt von dem Hin-und Hergerutsche bleibt, das hat sich aber relativ schnell als Irrtum entpuppt. Verbuchen wir es mal als eine positive Überraschung!

Ein Klassiker, das Überraschungspotential fiel also eher gering aus. Trotzdem war ich ziemlich scharf drauf, denn ich hasse es, innerhalb von 15 Minuten 20 verschiedene Übungen zu machen, um die Bauchmuskeln aus der Reserve zu locken. Lieber packe ich mir auch hier ein paar Gewichte drauf und verkürze das Prozedere, was allein auf der Bodenmatte aber nicht immer so einfach zu bewerkstelligen ist. Mit der Schrägbank wird der Radius der Bewegung automatisch vergrößert. Zudem hat man mit den Füßen festen Halt, weswegen man gut zusätzliches Gewicht auf die Brust packen kann, ohne dass der Bewegungsablauf dadurch wackelig wird.

Wäre es nicht ziemlich dekadent, würde ich behaupten, dass dieses Gerät unser An-der-Kasse-Ü-Ei war, denn eigentlich wollten wir nur das Rudergerät und die Schrägbank mitnehmen. Nach reifer Überlegung (Wieviel haben wir gerade gespart? Urlaub ist erst in einem halben Jahr, oder? Alles klar.) haben wir auch noch die Kraftstation mitgenommen. Normalerweise ziehen wir nicht am Wochenende los und schmeißen die Fuffies durchs Sportgeschäft, aber hier haben wir unser Erspartes gut angelegt gesehen (alle, die jetzt wissend lächeln und an ihren Crosstrainer im Keller denken – bei uns wird alles anders. Also… im Ernst jetzt.).
Ich hatte mächtig Respekt davor, diese riesige Maschine zuhause selbst aufzubauen, denn schließlich sollten später schwere Gewichte drangehängt werden. Aber auch das schaffte mein Freund in Windeseile, während ich in der Zwischenzeit schon eine Schraubzeug-Miniaturstadt erbaut hatte.

Dieses Gerät ist nun auch schon seit 14 Tagen in Benutzung und bisher kann ich keine Mängel erkennen, soweit ich es beurteilen kann. Allein die Schaumstoffrollen neigen schnell dazu, wegzurutschen, das lässt sich in meinen Augen aber noch verkraften. Die Station ist für folgende Übungen vorgesehen:

  • Bizepscurl
  • Latszug (großer Rückenmuskel)
  • Bankdrücken aus verschiedenen Neigungswinkeln
  • Legcurl / Oberschenkel vorne
  • Legcurl / Oberschenkel hinten

Ein Video, in dem alle Trainingsmöglichkeiten vorgestellt werden,ist hier zu sehen. Meine liebsten Übungen an dem Gerät sind das Bankdrücken, da ich dies vorher immer auf dem Boden gemacht habe und meine Arme dementsprechend nicht so weit absenken konnte, der Legcurl für den hinteren Oberschenkel sowie das Latsziehen. Den Bizeps trainiere ich weiterhin im Stehen mit der Langhantel, da ich mich so einfach wohler fühle.

Fazit: Es ist bekannt, dass das Training an freien Gewichten oft effektiver ist als das an Geräten, da so die Koordination mehrerer Muskeln gefordert wird und es weniger zu Dysbalancen kommt. Gerade was das Bein- und Rückentraining angeht, bin ich aber froh, dass ich nun auf die Kraftstation zurückgreifen kann, da das Kraftraining für diese Partien mit freien Gewichten auf Dauer und mit gesteigerter Intensität in den eigenen vier Wänden schwierig wird. Für die anderen Übungen greifen ich weiterhin zu Kurz- und Langhantel.

Der Einkauf bei Decathlon war im Übrigen auch sehr angenehm, da wir nett bedient wurden und Hilfe beim Transport der Pakete zum Auto angeboten bekommen haben. Einziger „Minuspunkt“: Wer es gewohnt ist, bei Saturn zum Fernsehkauf eine Stereoanlage und ein Glätteisen gratis dazuzubekommen, wird hier enttäuscht. Obwohl wir die drei Geräte, einige Sportklamotten, Gewichte und einen Tennisball für die Schwiegerkatzen mitgenommen haben, gab es alleine ein Reinigungsspray dazu. Ich bin mir allerdings bewusst, dass es dreist ist, einen nicht vorhandenen Bonus als negativ zu werten ;)

Bisher haben wir unseren Großeinkauf und den Umbau des Arbeitszimmers nicht bereut. Es sieht ohnehin hipper aus, seine Hausarbeit auf dem Laptop bei Starbucks zu schreiben, als auf dem heimischen Schreibtisch ;)

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Der Ikea Teppich passt farblich auch super und daher gebe ich mir 10 von 10 Punkten für meinen Shoppingtrip.

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