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Nudeln & Lachs in Sahnesoße

Heute wieder mal unvegetarisch, allerdings mit Fisch anstelle von Fleisch. Im Grunde esse ich in der letzten Zeit nicht so viel mehr Fleisch, nur handelt es sich bei den vegetarischen Gerichten oft um Standard-Salate oder Rührei. Mir ist aber bewusst, dass ich das wieder mehr ausgleichen muss, denn schließlich finde ich eine überwiegend vegetarische Ernährungsweise gesünder und ethisch korrekter, weswegen ich nicht das Gegenteil auf diesem Blog vermitteln möchte. Vom Gesundheitsaspekt ist der meiste Fisch allerdings viel unbedenklicher als Fleisch, denn mit seinen ungesättigten Fettsäuren unterstützt er das Herz und sorgt für geschmeidige Haut und sollte daher mindestens zwei Mal die Woche auf dem Teller landen. Zusätzlich dazu nehme ich jeden Abend vor dem Schlafen gehen eine Omega 3 Kapsel zu mir, denn Studien haben bewiesen, dass diese Fettsäure den Cortisolspiegel in Schach hält und somit förderlich für den Muskelaufbau ist.

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Zutaten für 1 Portion:

60g Vollkornnudeln
250g Wildlachsfilets
40g saure Sahne
Salz
Pfeffer
Muskat
Frischer Dill

 

Zubereitung:

1. Lachsfilets garen (dämpfen, in der Pfanne braten, im Ofen backen).
2. Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
3. Die Lachsfilets zerkleinern und zusammen mit den Nudeln in eine Pfanne geben. Die saure Sahne hinzufügen und alles bei niedriger Temperatur gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Zum Schluss den Dill darüber streuen.

kcal pro Portion: 500                                          Protein pro Portion: 57g

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Und plötzlich… Fitnessstudio.

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Ein Zitat aus dem Bericht über meinen Besuch bei der FIBO ’14:

Wer weiß… vielleicht… irgendwann, wenn ich voll verdiene… werde ich mich eventuell doch noch in einem Fitnessstudio anmelden :)

Ja, irgendwann… oder eben etwas mehr als einen Monat später (und immer noch broke as f***). Ich bin fortan Mitglied bei der Fitnesskette FitX und das, obwohl ich immer fleißig für fitte Körper ohne Gym eingetreten bin. So kanns gehen.
Nun gut, es hat mich niemand gezwungen und im Grunde war das Ganze auch abzusehen: Kniebeuge konnte ich nur dann machen, wenn mein Freund zuhause war, um mir die Hantel hinten anzureichen (in törichten Momenten habe ich sie vollbeladen über dem Kopf balanciert, das aber schnell sein lassen), die Gewichte wurden zu niedrig (gute Hantelscheiben sind wahrlich kein Schnäppchen) und der Handlungsspielraum zu klein (insgeheim träumte ich von Dipstationen und Beinpressen). Also beschlossen mein Freund und ich uns vergangenes Wochenende für ein Probetraining bei FitX.

Das Studio ist für uns gut mit dem Auto oder Bus zu erreichen und „schlimmstenfalls“ 20 Gehminuten von uns entfernt. Allerdings gibt es noch weitere Studios, vorallem im Ruhrgebiet und vereinzelt im Norden, in denen man zu jeder Zeit an 365 Tagen im Jahr mit seiner Mitgliedskarte trainieren kann. Das Prinzip ist also ähnlich dem von McFit, wobei FitX günstiger ist (15€ statt 19,90€ monatlich) und zusätzlich diverse Kurse anbietet. Zur Ausstattung des Studios gehören eine Trainingsfläche mit verschiedenen Geräten, ein großer Freihantelbereich, ein „Lady Gym“, in dem Frauen ungestört Hanteltraining und andere Übungen machen können, sowie eine Cardiofläche mit allen üblichen Gerätschaften. Zum Kursprogramm zählen unter anderem Zumba, Spinning und Yogilates.

Die Aufmachung des Studios gefällt mir für eine günstige Kette sehr gut, da viel Wert auf ein stimmiges Konzept und eine sinnvolle Aufteilung der Bereiche gelegt wurde. Ich war vor Jahren bereits bei McFit angemeldet und finde das Interieur bei FitX um einiges ansprechender, allerdings kenne ich McFit auch nur aus der Zeit vor der letzten Generalüberholung. Der geringe Monatsbeitrag macht sich zu bestimmten Tageszeiten vor allem am Zulauf (junger) Leute bemerkbar, aber damit muss man meiner Meinung nach eben rechnen, wenn man nicht mehr zahlen möchte. Ein letzter Pluspunkt ist, dass das Duschen und die Getränke kostenlos sind.

Einen Tag nach unserem Probetraining haben wir uns dann im Studio angemeldet. Seitdem habe ich dort zwei Mal Krafttraining gemacht und beide Male einen Muskelkater gehabt, der sich anfühlte, als wäre ich am Vorabend in eine Kneipenschlägerei geraten – demnach war es eine gute Entscheidung ;) In Zukunft habe ich vor, in der Woche drei Mal im Studio und drei Mal zuhause zu trainieren (jeweils zwei Mal Kraft und einmal Cardio). Komplett ins Studio umziehen mag ich nicht, dafür habe ich meine Heimgeräte doch zu lieb gewonnen. Auch wenn die Verlockung, alles rauszuschmeißen und ein Ankleidezimmer reinzusetzen doch sehr groß ist ;)

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Veganer Schokoladenpudding

Ich weiß nicht mehr, wann genau ich mich das erste Mal mit Veganismus beschäftigt habe, allerdings dachte ich wahrscheinlich das gleiche wie die meisten, die zum ersten Mal davon hörten: Was können die denn essen? Was ist mit Torte? Und um Gottes Willen, was ist denn mit Milka-Schokolade?? Mittlerweile bin ich etwas bewanderter und weiß, dass Schokolade mit über 60% Kakaoanteil in den meisten Fällen vegan ist und die Welt ohne lila Kuh nicht gleich untergehen muss. Generell ist Kakao auch ohne Milch und Butter eine tolle Zutat, welche zum Beispiel Porridge und Pancakes süß verfeinert und enorm viele Antioxidantien enthält. Püriert mit Avocado und Banane ergibt das braune Pulver ein leckeres und unschlagbar cremiges Dessert – Zartbesaitete sollten allerdings ein Süßungsmittel mit einrühren :)

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Zutaten für 1 Portion:

1 mittelgroße reife Banane
200g Avocado (Nettogewicht)
10g Backkakao

Zubereitung:

1. Banane schälen.
2. Avocado schälen, halbieren und entkernen.
3. Beide Zutaten zusammen mit dem Backkakao pürieren. Der Pudding ist fertig, sobald er cremig und ohne Stückchen ist.
4. Ggf. Toppings hinzufügen und servieren.

kcal pro Portion: 400               Protein proPortion: 6g

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Proteinmüsli-Tipp

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Erinnert ihr euch noch an das High Protein Müsli von mymuesli? Falls nicht: es ist lecker, wirklich sehr eiweißreich und mit einer passablen Kaloriendichte. Der Nachteil ist, dass man als energetischer Frühstücker sehr schnell den Boden der Dose zu Gesicht bekommt und eine spontane Beschaffung des Müslis nicht so einfach möglich ist. Zudem sind 8,90€ (ggf. zzgl. Versandkosten) nicht wenig für 575g, auch, wenn es sich um ein Bioprodukt handelt. Ich machte mich also daran, ein Äquivalent zu finden, welches vom Geschmack und den Nährwerten nicht allzu stark vom Original abwich und bestenfalls auch noch günstiger war.
Ein Blick auf die Zutatenliste stimmte mich positiv: Sojaflocken, Kerne, Haferflocken, Proteinpulver – kennste, kriegste. Allein die gefriergetrockneten Blanbeeren würden schwer zu beschaffen sein, aber bei den 3%, die sie ausmachten, sollte dies nicht allzu tragisch sein.
Meine erste Anlaufstelle war dm, denn ich wusste, dass es dort Sojaflocken von der Biomarke Alnatura gibt. Zusätzlich kaufte ich eine Packung Erdbeer-Amaranth Müsli, auch von Alnatura. Zwar sind in der mymuesli Vorlage weder Erdbeeren, noch Amaranth enthalten, aber Erdbeeren würden das Ganze fruchtig abrunden und Amaranth ist fitnesstechnisch gesehen immer ein guter Griff. Mit diesen beiden Produkten wollte ich die Basis gestalten und den Rest wie Kerne und Pulver je nach Nährstoffbedarf hinzufügen. Dann verglich ich jedoch die Nährstoffwerte, die bei der Vermischung der beiden Packungen (komplett) zustande kommen und war ziemlich überrascht (Angaben pro 100g):

mymuesli

kcal: 382g / Fett: 17,0g / Kohlenhydrate: 32,0g / Eiweiß: 24g

Sojaflocken gemischt mit Erdbeer Amaranth

kcal: 383g / Fett: 13,1g / Kohlenhydrate: 34g / Eiweiß: 26g

Wie ihr seht, sind die Nährwerte sehr, sehr ähnlich. Zwar hat das selbst gemixte Müsli 2g mehr Kohlenhydrate, aber eben auch 2g mehr Eiweiß. Geschmacklich gibt es klare Unterschiede, da die Kerne fehlen, die das Ganze weniger herb gestalten. Durch das Fehlen der Kerne ist auch der Anteil der gesunden Fettsäuren im Nachbau-Versuch geringer, da ich die Kerne allerdings oft mit Salat esse, habe ich kein großes Bedürfnis nach ihnen im Müsli. Wer das gerne anders gestalten möchte, kann zusätzlich zu den Kernen mehr Amaranth oder auch etwas Proteinpulver hinzufügen, um die Kaloriendichte wieder etwas einzupendeln. Auch preislich liegt die Alnatura-Mischung mit zusammengerechnet 4,90€ für 875g klar vorne.
Das High Protein Müsli von mymuesli ist definitiv ein tolles Produkt und ich finde, dass innovative Unternehmen, die den Bio- und Fairtratehandel pushen, unterstützt werden sollten, allerdings sind knapp 9€ für 575g, die in 2 Wochen aufgebraucht sind, für mich als Studentin sehr viel. Wem es ähnlich ergeht, findet in den beiden Alnatura definitiv eine empfehlenswerte Alternative!

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Blog, wir müssen reden.

Mein lieber Blog,

in letzter Zeit kommst du etwas zu kurz. Du bereitest mir große Freude, indem ich durch dich schöne Dinge koche und nette Menschen kennenlerne – doch mein momentaner Alltag bestehend aus Uni, Arbeit, Praktikum, Sport und Hausarbeitschreiberei lässt es nicht zu, dass mein Kopf frei genug bleibt, um mich so oft mit dir beschäftigen zu können, wie es mir lieb wäre. Du wirst nicht vergessen werden. Aber eben auch nicht jeden Tag oder alle zwei Tage auf den neuesten Stand gebracht werden. Nicht böse sein. Wir wissen ja, wie zu viel Stress enden kann.

I’ll be back.

 

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Spinat-Omelett mit Feta & Tomate

Ich stand vor dem Herd und fragte mich wieder mal: „Wird es ein Omelett… oder etwa doch ein Rührei?“. Doch wie beim Kinderkriegen gilt auch hier: Hauptsache gesund.

;)

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Zutaten für 1 Portion:

3 Eier
100g TK-Spinat
100g Feta light
1 kleine Rispentomate
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

1. Den Spinat auftauen und gut abtropfen lassen.
2. Den Spinat und die Eier mit einem Rührstab mixen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
3. Die Masse in eine Pfanne gießen. Diese abdecken und das Ganze auf mittlerer Temperatur stocken lassen. Sobald sich die Ränder von der Pfanne lösen, das Omelett vorsichtig wenden und für weitere 2 Minuten stocken lassen.
4. In der Zwischenzeit den Feta und die gewaschene Tomate klein schneiden.
5. Das Omelett, sobald es fertig ist, auf einem Teller mit dem Feta und den Tomatenscheiben belegen und mit Pfeffer und Salz würzen.

kcal pro Portion: 530                  Protein pro Portion: 36g

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Restaurantbesuch: L’Opéra, Paris

 

imageBonjour, meine lieben remise en forme de lièvre! Momentan bin ich sehr verwuselt, denn in 3 Wochen geht es für eine Woche nach Barcelona! Für mich bedeutet das nicht nur immense Vorfreude, sondern auch Pläne-Schmiederei auf allen erdenklichen Arten und Weisen. Ich weiß, dass es wenig charmant-spontan ist, alles im Voraus zu organisieren, aber ich kann es nicht lassen. Schon 2 Monate vorher weiß ich, in welche Restaurants ich möchte, wieviel ein 10er Fahrticket kostet und wo es den besten Kaffee gibt. Manche Leute verbringen ihre wertvolle Zeit auf Facebook, ich auf Tripadvisor. Gut, dass ich einen Freund habe, der das stillschweigend hinnimmt (und mir während des Urlaubs dafür auch durchaus dankbar ist). Momentan bin ich allerdings an einem Punkt angelangt, an dem es mir schwer fällt, mich auf den Urlaub einzustimmen, eben weil ich schon alles ergründet habe. Deswegen nutze ich jetzt diesen Blog um mich in Wallung zu bringen, nämlich, indem ich über eine vergangene Reise berichte! Vorfreude durch Retrospektive also ;)

imageIm Februar letzten Jahres ging die Reise nach Paris. Es hatte mich schon seit längerem dort hingezogen, trotzdem war es mein erstes Mal dort. Dort hin gereist sind wir mit dem Thalys – sehr schnell und sehr bequem, denn von Essen aus brauchten wir nur knapp 4 Stunden bis wir im Herzen der Stadt waren! Vor der Reise hatten wir schon einen Tisch im L’Opera Restaurant reserviert. Bevor ich darauf zu sprechen komme, möchte ich aber erst mal ein paar Worte über die Stadt verlieren:

Wer wie ich noch nie vorher in Paris war, bekommt von außen ja genügend Input gereicht, um sich vorab schon einen Eindruck zu „bilden“. Ich rechnete mit elegant gekleideten Frauen, einer Ablehnung aller Sprachen außer Französisch und turtelnde Pärchen en masse. Im Grunde hat sich alles davon in gewissem Maß bewahrheitet, aber auch das Gegenteil war zum Glück der Fall. Vor allem was die Sprachbarriere anging, habe ich doch einige positive Erfahrungen gemacht, man sollte nur etwas Geduld und eine nicht zu forsche Herangehensweise mitbringen. Ein lächelndes „Parlez-vous anglais?“ sollte auf jeden Fall zu einer Standardfloskel werden.

Gewohnt haben wir in einer Wohnung im Viertel Les Halles, nicht weit entfernt vom Louvre. Gebucht haben wir die Wohnung über airbnb, einer Plattform, auf der Privatpersonen ihre Wohnung für Reisende anbieten. Allerdings ist das nicht das Gleiche wie Couchsurfing, wenn ihr eine komplette Wohnung sucht, habt ihr auf jeden Fall Privatsphäre. Ich kann airbnb absolut weiterempfehlen, da ihr so die Möglichkeit bekommt, in tollen Vierteln zu vergleichbar günstigen Preisen zu wohnen. In Barcelona übernachten wir wieder auf diese Weise.

Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, vor allem Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, der Louvre oder der Arc de Triumph erklären sich ja schon nahezu von alleine. Daher möchte ich euch nur kurz eine Straße empfehlen, die direkt bei uns in der Nähe war und für mich eine der schönsten Ecken in Paris war, nämlich die Rue Montorgueil. Hier findet ihr alles, was das kulinarische Herz begehrt, von einem umfangreichen Käsesortiment, über rustikale Bäckereien und Patisserien bis zu feinen Chocolatiers und Weinläden. Für den ersten Abend haben wir uns hier wunderbar eingedeckt!

Am zweiten Abend ging es für uns dann schon in das besagte Restaurant (am Valentinstag – so viel zu turtelnden Pärchen), durch das wir ganz platt durch die Google Bildersuche geraten sind. „Paris Design Restaurant“ – (damals) erster Treffer, alles klar, reservieren wir. Für die Restaurantsuche in Paris gilt allgemein: je höher der Preis, desto lauter die Beschwerde, man würde unfreundlich bedient werden. Irgendwann ignorierten wir diesen Hinweis einfach, sonst hätten wir nie ein Restaurant gefunden.

Das L’Opera Restaurant ist, wie der Name bereits vermuten lässt, direkt an der Pariser Opèra Garnier angeknüpft. Der Bau des Restaurants, welches 2011 eröffnete, kostete 6 Millionen Euro und erinnert an eine Mischung aus Versailles und Stanley Kubrick: innerhalb des 1875 errichteten Gebäudes schwingen sich Säulen und Balkone, als hätte man eine riesige Portion Schlagsahne erstarren lassen. Der Rest des Interieurs wurde in einem knalligen Rot gehalten. Wer die 60er liebt, wird auch dieses Restaurant lieben!

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Ein Klick auf die Bildreihe führt zu der Bildquelle und weiteren Informationen zur Architektur.

Nach dem, was ihr hier schon über mich erfahren habt, wundert es euch vielleicht nicht, dass ich mich schon vor dem Besuch im Restaurant für mein Menü entschieden hatte (Risikobereitschaft ist keine meiner Stärken). Am meisten sprach mich der Skorpionfisch an. Doch weil ich diesen Fisch nicht so richtig einordnen konnte, tat ich einen Fehler, den man vor einem Restaurantbesuch tunlichst vermeiden sollte: ich googlete mein Essen.

Yummy, yummy, yummy, you scared the shit out of my tummy.

Wer hätte es gedacht, ein Fisch, der Grumpy Cat wie Hello Kitty aussehen lässt. Allerdings bin ich dagegen, Tiere nach ihrem Niedlichkeitsfaktor als Essen einzustufen und so dachte ich mir, wäre es auch blöd, den Fisch nicht zu bestellen nur weil er hässlich ist (in dem Fall ist Hässlichkeit wahrlich keine Typfrage).

Des weiteren entschied ich mich für Räucherlachs mit Senfeis als Vorspeise und eine Mascarponecreme mit Datteln und Banane als Dessert. Mein Freund bestellte zusätzlich zum Skorpionfisch (keiner konnte bei dem Blick nein sagen) Kalbscarpaccio und ein Schokoküchlein mit zweierlei Schokomousse. Der Fisch kam zusammen mit einer Art Kartoffelgratin, was erst einmal unglaublich einfallslos klingt, aber unbeschreiblich gut geschmeckt hat! Generell war alles sehr, sehr lecker, sogar das Brot, das nebenbei gereicht wurde.

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v.l.n.r.: Vorspeise: Knoblauchbrot mit Räucherlachs und Senfeis / Hauptspeise: Kartoffelgratin mit Filet vom Skorpionfisch / Nachspeise 1: Mascarponecreme mit Bananen und Datteln / Nachspeise 2: Schokoküchlein mit weißer und dunkler Mousse

Der Kellner war im Übrigen sehr freundlich und hat durchgehend englisch mit uns gesprochen. Gutes Essen und ein nettes Ambiente stehen im Restaurant immer an erster Stelle, doch eine unfreundliche Bedienung kann das schlimmstenfalls alles zunichte machen. Allgemein hatten wir das Gefühl, dass das Personal sehr freundlich und professionell war, auch, wenn man uns garantiert angesehen hat, dass wir selten auf diesem Niveau und in dieser Preisklasse essen gehen. Apropos: Für die drei Gänge, eine Flasche Wein, Wasser und zwei Cocktails haben wir in etwa 150€ zusammen bezahlt. Das ist nicht wenig, allerdings war es uns das alle Mal wert, immerhin gehen wir maximal zwei Mal im Jahr in diesem Ausmaß essen.

Um es kurz zu sagen: das L’Opéra ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert für alle, die sich für Design interessieren und etwas Neues ausprobieren möchten, ohne sich allzu weit aus dem Fenster zu lehnen. Die Preise sind in vielen Restaurants höher als in anderen europäischen Großstädten, allerdings wurde deren Küche auch nicht zum Weltkulturerbe ernannt :)

Hier noch zwei hilfreiche Links:

Homepage des L’Opéra

L’Opéra bei Tripadvisor

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Bulgur mit Hähnchen & Joghurt

Wer Milchprodukte verträgt und sie gerne zu sich nimmt, hat es meist ziemlich einfach, auf seinen Proteinbedarf zu kommen, denn man kann sie gut zu fast jeder Mahlzeit „dazumogeln“. Ein Klecks Magerquark im Obstsalat, ein Smoothie mit Griechischem Joghurt oder ein Salatdressing mit Naturjoghurt sind gute Möglichkeiten, Milchprodukte zu integrieren. Aber auch Hauptgerichte lassen sich so verfeinern. Bei orientalischen Gerichten wird Joghurt beispielsweise sehr häufig zu Couscous und Bulgur gereicht und bietet somit einen milden Gegenpol zu den scharfen Gewürzen. Positiver Nebeneffekt: Joghurt ist gut für die Darmflora und Schärfe kurbelt den Stoffwechsel an! :)

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Zutaten für 1 Portion:

60g Bulgur
200g Hähnchenbrustfilet
2 EL Tomatenmark
1/2 rote Paprika
Chiliflocken
Salz
Pfeffer
Paprikagewürz
1 EL Rapsöl
80g Joghurt (0,1%)

Zubereitung:

1. Hähnchenfleisch abwaschen und trocken tupfen. Dann in kleine Stücke schneiden.
2. Das Fleisch mit Salz, Pfeffer und dem Paprikagewürz würzen und durchbraten.
3. Bulgur klarspülen und mit der 1,5-fachen Menge Wasser gar kochen.
4. Paprika abwaschen und in dünne Streifen schneiden.
5. Sobald der Bulgur gar ist, Paprika, Tomatenmark, die Chiliflocken und die Gewürze unterrühren und für ca. 3 Minuten auf niedriger Hitze köcheln lassen. Gelegentlich durchrühren.
6. Bulgur mit dem Öl verrühren und zusammen mit dem Hähnchen auf einem Teller anrichten. Zum Schluss den Joghurt obenauf verteilen.

kcal pro Portion: 520                   Protein pro Portion: 52g

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Nudeln mit Feta & mediterranem Bratling [Alnatura]

Das hier ein Rezept zu nennen ist vielleicht zu viel des Guten, es ist eher als eine Anregung für schnell zubereitetes Essen für unterwegs gedacht.
Aufgrund dessen, dass der nächste Bio-Supermarkt nicht in unmittelbarer Nähe liegt und ich immer einen Grund finde, in die Drogerie zu müssen, kaufe ich recht viel von Alnatura (erhältlich bei dm). Am öftesten nachgekauft werden Erdnussmus, Bulgur und eben diese mediterranen Bratlinge. Die Bratlinge lassen sich sehr gut pur, als Burgerzutat oder klein gewürfelt mit Nudeln oder Salat genießen. Sie bestehen aus Reis, Gemüse und anderen pflanzlichen Zutaten und sind somit auch bestens für Veganer geeignet! :)

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Zutaten für 2 Portionen:

120g Vollkornnudeln
180g Feta light
1 Packung mediterrane Bratlinge (Alnatura)
1 EL Öl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
2. Feta und Bratlinge klein würfeln.
3. Nudeln, Feta und Bratlinge mit dem Öl vermengen und mit Pfeffer und Salz würzen.

kcal pro Portion: 480                Protein pro Portion: 25g

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Zucchinikugeln gefüllt mit Feta & Rinderhack

Neben Nagellack und Proteinriegeln habe ich ein Faible für eins: Lebensmittel, die sich gut füllen lassen. Paprika, Aubergine oder Papaya – alles wird von mir gerne bis zum Rand vollgestopft und in den meisten Fällen dann auch noch in den Ofen geschoben. So wie diese Zucchini. Natürlich muss man sich nicht extra auf die Suche begeben und runde Exemplare suchen, die längliche Version eignet sich genau so gut für dieses Rezept. Des weiteren könnt ihr auch Putenhack oder Sojaschnetzel anstelle des fettreichen Rinderhacks verwenden. Beides hatte ich in letzter Zeit allerdings sehr oft, weswegen ich dem Geschmack zuliebe ein paar Abstriche bei den Kalorien gemacht habe. Meinen Eisenhaushalt wird es freuen ;)

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Zutaten für 1 Portion:

1 runde Zucchini
200g Rinderhack
1/2 Zwiebel
100g Feta light
3 EL passierte Tomaten
1 TL Senf
Salz
Pfeffer
Oregano

Zubereitung:

1. Zwiebel klein hacken und in einer Pfanne glasig dünsten.
2. Hack mit in die Pfanne geben und gut durchbraten.
3. Passierte Tomaten, Senf und die Gewürze einrühren und auf niedriger Temperatur köcheln lassen.
4. Feta klein würfeln.
5. Zucchini waschen und halbieren. Den Strunk abschneiden und beide Hälften so gut wie möglich mit einem Löffel aushöhlen.
6. Die eine Hälfte des Fetas mit dem Hack vermengen und in die Zucchinis füllen. Den restlichen Feta obenauf verteilen.
7. Das Ganze bei 180° für 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben.

kcal pro Portion: 520              Protein pro Portion: 57g

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