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Happy New Year!

Die To Do-Liste wird immer länger und die Verdrängung derer immer größer, daher ist es schön, dass manche Dinge sich einfach von alleine erledigen. Deswegen: Goodbye, 2013 – Hello there, 2014!

In den letzten Tagen war es von meiner Seite aus etwas ruhig, denn ich hatte das Bedürfnis nach einem Kurzurlaub von allem. Ich habe es mir richtig gut gehen lassen mit vielen Filmen, Serien, Tee und schlechten Kohlenhydraten zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Klar kneift die Hose jetzt ein bisschen. Und mir die tägliche Schokolade abzugewöhnen wird ebenfalls kein Zuckerschlecken (haha). Aber mei, ich bin die restliche Zeit des Jahres fleißig und das sind bei 12 Monaten immerhin 92%. Selbst bei den strengsten Lehrern gab es in der Schule für einen zu 92% korrekten Test immerhin eine 2+ und deswegen werde ich mit einem wohligen Lächeln auf diese Zeit der Völlerei zurückblicken. Dieses wird mir dann mit Neujahr sehr wahrscheinlich bald vergehen, denn dann wird wieder richtig losgelegt und ganz ehrlich, wer beim Sport noch lächeln kann, schläft wahrscheinlich auch auf dem Ergometer ein. Das ist allerdings nicht unbedingt ein guter Vorsatz, denn so habe ich es auch nach Urlauben und gesundheitlicher Flachliegerei gehandhabt und bisher hat es immer gut geklappt. Trotzdem habe ich mir für das kommende Jahr ein bisschen was vorgenommen:

• Alle austehenden Uni-Angelegenheiten klären.

• Mich weiterhin ausgewogen ernähren.

• Neue Sportarten und Hochschulkurse ausprobieren.

• Auch wenn ich auf eine große Reise spare, vielleicht einen Städtetrip unternehmen und etwas landestypisches essen, was ich noch nie vorher probiert habe (Überlegungen sind bisher Lissabon, Krakau und Wien).

• In der Küche neue Gerichte, Zubereitungsweisen und Zutaten austesten.

• Regelmäßig bloggen und dabei den Fokus etwas mehr auf das Thema Sport legen.

• Häufiger Joggen gehen.

Vielleicht habt ihr ja auch ein paar Vorsätze oder hofft einfach, dass ihr manche Dinge besser meistern werdet als bisher. Ich wünsche euch dabei gutes Gelingen, auch wenn es sein kann, dass die Erfolge ein bisschen auf sich warten lassen. Lasst euch nicht unterkriegen und haltet durch!
Auf ein wunderbares & fittes Jahr 2014! :)

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Mit den besten Hits aus den 80ern, 90ern und von heute!

Es gibt genau zwei Momente, in denen es in Ordnung ist, Lieder auszuleben, bei denen man normalerweise das Radio ausschaltet.
1.: Man ist in der Disco, hatte schon ein paar Batida-Kirsch und eine Person kommt mit dem Spruch ,,Das ist unser Lied!“ auf einen zugelaufen. Man kennt diese Person nicht, will aber auch keine unangenehme Situation erzeugen.
2.: Man hat sich die beste Sportausrüstung zugelegt, findet aber keine Motivation, diese auch zu nutzen. Dann kann die passende Musik einem helfen, sich doch noch aufzuraffen, sich etwas mehr Gewicht draufzupacken oder die Laufrunde um ein paar Kilometer zu erweitern. Hier ein paar Vorschläge für die jeweilige Stimmung:

Stimmung 1: Ich brauche einen Beat, der ein gutes Tempo für Ausdauer hat!

Survivor – Eye of the Tiger (klar)
Macklemore & Ryan Lewis – Can’t hold us
Moby – Bodyrock
Republica – Ready to go
The Chemical Brothers – Hey Boy Hey Girl

Stimmung 2: WAAAHSACHENZERSTÖRN!!!

M.I.A. – Born free
The Prodigy – Firestarter
System of a Down – BYOB
Limp Bizkit – Hot Dog
Linkin Park – One step closer

Stimmung 3: Gesundheit ist nebensächlich, ich brauch eigentlich nur Motivation zum Knackpo-formen.

Ice Cube – You can do it
Foxy Brown – Candy
Rihanna – Rude Boy
Kelis – Trick me
Nelly – Hot in Herre

Stimmung 4: Recken und… strecken.

Paul Kalkbrenner – Sky and Sand
Kavinsky – Night Call
The XX – Fiction
Massive Attack – Paradise Circus
Guts – Senza

Also, rein mit den Kopfhörern und ab dafür!

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Es war einmal… die Frau und der Kraftsport.

Ich stolper immer wieder über die selben Klischees bezüglich Frauen & Bodybuilding. Deswegen ist es wirklich Zeit, der Märchenstunde eine Ende zu bereiten!

1. Kraftsport ist Männersache.

Nein. Warum? Take this:

  • Krafttraining hilft, Stress abzubauen
  • Der Körper wird robuster und weniger anfällig für Verletzungen
  • Das Immunsystem wird gestärkt und ist resistenter gegenüber Infekten
  • Der Grundverbrauch wird gesteigert -> Der Körper verbrennt auch im Ruhezustand mehr Kalorien
  • Die Körperhaltung verbessert sich
  • Anstrengungen im Alltag werden weniger als solche wahrgenommen
  • Ungleichgewichte im Körper und deren Auswirkungen (z.B. Rückenbeschwerden) werden vorgebeugt, verringert oder verschwinden ganz
  • Wer unzufrieden mit seiner Figur ist, hat die Möglichkeit, diese zu formen (im höheren Maß als durch reine Abnahme)
  • Krafttraining kann das Selbstbewusstsein stärken

Quelle

2. Frauen sollten mit wenig Gewicht trainieren und viele Wiederholungen machen.

Zunächst: Sport treiben ist immer eine gute Sache. Ich werde daher nicht sagen, dass jedes Mädchen, das mit geringen Gewichten und einer hohen Wiederholungsanzahl trainiert, es gleich lassen kann. Allerdings vertrauen viele Frauen blind dem Ratschlag, dass nur Männer mit hohem Gewicht trainieren und sie selber lieber zu einem kleineren Gewicht greifen sollen. Der Grund dafür ist, dass viele Frauen sich bei der Anmeldung im Fitnessstudio ein strafferes, definierteres Aussehen wünschen und Angst haben, durch Muskelaufbau männlich auszusehen (s. Punkt 4). Das Problem ist aber, dass ein straffer Muskel zwar leistungsfähiger und fester wird, auf die Optik aber wenig Einfluss hat. Ein gutes Beispiel dafür sind Fitnesstrainerinnen, die hauptsächlich Ausdauerkurse unterrichten – manchen von ihnen sieht man absolut nicht an, dass sie so viel Kraft in sich haben, einfach weil sie eine ausdauernde Muskulatur haben, die aber nicht offensichtlich ist. Frauen, die tatsächlich ihre Figur formen wollen, werden daher mit der Kraftausdauer-Methode keine großen Erfolge erzielen, da dies hauptsächlich durch den Aufbau von Muskulatur mit gleichzeitigem Fettabbau zustande kommt. Mehr zum Thema Wiederholungsanzahl, Gewicht und Muskelaufbau hier.

3. Frauen trainieren andere Körperteile als Männer.

Letztens erst von einem Freund, der selber trainiert, gehört. Es gibt vielleicht Frauen, die sich auf ihre Problemzonen (und das sind meist die Beine) stürzen und den Rest vernachlässigen. Genauso gibt es Männer, die obenrum mit Muskeln gepanzert auf Storchenbeinen rumstolzieren. Sinnlos ist beides, vorausgesetzt natürlich, man ist nicht gerade in Reha und muss ein bestimmtes Körperteil stärken. Denn im Endeffekt ist nur ein Ganzkörpertraining gesund und das bedeutet für Frauen die gleichen Übungen wie für Männer. Auch, wenn man im Fitnessstudio Mädels öfter auf den „Gynäkologenstühlen“ trainieren sieht, als beim Latziehen.

4. Frauen sehen durch Hanteltraining aus wie Männer.

Viele Mädchen haben Angst, dass wenn sie mit Gewichten trainieren, sie ihre Weiblichkeit einbüßen und kerniger aussehen. Die Sache ist allerdings die: selbst wenn Frauen reichlich Energie ins Krafttraining stecken und sich auch dementsprechend ernähren, werden sie nicht annähernd so viel Muskeln aufbauen können wie ein Mann, da sie viel weniger Testosteron herstellen und der Muskelaufbau somit schon auf natürliche Weise ausgebremst wird. Zudem ist das muskuläre Limit von Frauen eher erreicht als bei Männern. Professionelle Bodybuilderinnen, die jedem Türsteher auf dem Kiez Konkurrenz machen könnten, haben ihre Statur nicht alleine durch konventionelles Krafttraining und ein paar Eiweißshakes erreicht, sondern mussten ziemlich in die Chemie- Trickkiste greifen, um so auszusehen. Ich trainiere jetzt seit 1,5 Jahren mit Gewichten und man sieht mir allenfalls eine gewisse Sportlichkeit an, das war es aber auch.

5. Es reicht, wenn Frauen Sit-Ups/Crunches machen, damit sie einen flachen Bauch bekommen.

Leider ist das nicht möglich, denn die Natur ist gemein. Sie allein ist Schuld, dass wir meist dort zunehmen, wo wir es am wenigsten gebrauchen können und das Fett sich ausgerechnet an diesen Stellen am hartnäckigsten hält. Das ist auch der Grund, warum es nicht funktioniert, den Fettabbau bestimmter Körperregionen zu kontrollieren. Wer nun versucht, dem Pläuzken mit Crunches entgegenzuwirken, wird erneut enttäuscht: Zwar kann sich der Bauch straffen, das gesamte Gewebe hängt also weniger schlaff nach unten, allerdings wird allein von diesen Übungen noch kein Bauch flach, denn dies ist nur durch Fettreduktion zu erreichen. Und es wird noch besser: Träumt man von einem Bauch, der nicht nur flach, sondern auch durchtrainiert aussieht, so sollte man sich auf einen Körperfettgehalt von unter 18% einstellen. Zum Vergleich: der Normalwert bei Frauen zwischen 20 und 39 Jahren liegt bei 21 – 33%. Na dann Prost Bierbauch Mahlzeit!

6. Frauen kriegen von Bankdrücken und Butterfly kleine Brüste.

Manche werden sich vielleicht fragen, wie ich darauf komme, aber mir ist dieser Irrglaube schon so oft untergekommen, dass er garantiert seine Berechtigung in dieser Liste hat. Fakt ist aber: Wie auch beim Bauch ist eine punktuelle Verkleinerung (=Fettabbau) der Brüste durch Training, sei es Kraft oder Ausdauer, nicht möglich. Auch hier bestimmt die Genetik, wo der Körper zunächst ab- und zunimmt. Wird der Brustmuskel durch Sport verändert, wird er also fester oder vergrößert sich, so hat dies ebenfalls keinen Einfluss auf das vorhandene Fett-, Binde- und Drüsengewebe der Brust, sondern lässt ein Dekoltee allenfalls straffer aussehen. Wer nun Bilder von Bodybuilderinnen mit extrem abgezeichneten Silikonbrüsten vor Augen hat: 1. Sind diese Frauen allein schon aus professionellen Gründen mehr auf ihr Aussehen bedacht als die normale Fitnessstudio-Klientin und daher auch Schönheitsoperationen im Allgemeinen weniger abgeneigt. 2. Haben diese Damen meist einen ziemlich niedrigen Gesamt-Körperfettgehalt, der nur durch eine akribische, strikte Diät zu erreichen ist.

7. Ausdauertraining reicht vollkommen aus.

Ich will nicht den Anschein erwecken, dass Kraftsport das Maß aller Dinge ist und alle restlichen Sportarten Zeitverschwendung sind, ganz im Gegenteil! Cardiotraining ist wichtig für ein gesundes Herz-Kreislauf-System und kann das Risiko für Diabetes, Schlaganfälle und Herzinfarkte senken. Auch für Bodybuilder ist es wichtig, ab und zu ein paar Cardioeinheiten einzubauen, damit sie ihren Fettanteil verringern und ihre Definition verbessern können. Jedoch führt das ausschließliche Joggen im Wald oder Strampeln auf dem Hometrainer nicht zu einer Stärkung der gesamten Muskulatur, was zufolge hat, dass weniger Muskelstabilität vorhanden ist im Vergleich zum Krafttraining (= weniger Robustheit und höheres Verletzungsrisiko) und gleichzeitig auch optisch nicht zu einer aufrechteren, kräftigen Statur beiträgt. Leidenschaftliche Ausdauersportler sollten daher auch ein paar Krafteinheiten einbauen, um anfällige Körperregionen wie Schulter oder Rücken zu stärken.

8. Frauen, die sich für Bodybuilding interessieren, sind unfeminin.

Das ist richtig. Deswegen geht zum Beispiel keine meiner Freundinnen mehr mit mir in der Stadt Kaffee trinken. Leider.

Vielen Dank fürs Durchlesen!

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Good to know: Hypertrophie

Hypertrophie bedeutet die Größenzunahme des Muskels durch Zellvergrößerung. Sie wird ausgelöst durch intensives Training, welches eine gewisse Reizschwelle übertreten muss, um den Muskel zum Wachsen anzuregen. Hierbei ist es wichtig, den Muskel so zu beanspruchen, dass es zum Ende des Satzes zu einer Ermüdung kommt, man also keine saubere Wiederholung mehr ausführen kann. Bezüglich der Wiederholungsanzahl ermitteln wissenschaftliche Studien immer neue Ergebnisse, momentan vertraut man aber meist der Annahme, dass Sätze mit 8 bis 12 Wiederholungen zu Muskelzuwachs und Sätze mit 15 bis 20 Wiederholungen zu Muskelausdauer führen.

Quelle

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Die vielen Gesichter von Sportlichkeit

Heute morgen bin ich auf diese Fotos von dem Fotografen Howard Schatz gestoßen. Sie zeigen Sportlerinnen aus verschiedenen Disziplinen, die an der Spitze ihrer Physis sind (die Bilder lassen sich größer klicken):

Ich finde, es ist sehr interessant zu sehen, wie sehr sich die Athletinnen unterscheiden. Ein weiterer Beweis dafür, dass man nicht von der äußeren Erscheinung auf die Sportlichkeit schließen sollte! Hier sieht man übrigens auch die männlichen Exemplare.

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DIY-Proteinshake

Rest in Peace, geliebtes Whey Pulver. Leider warst du mal wieder aufgebraucht, bevor ich mich rechtzeitig darum gekümmert habe, dich aufzustocken.
Daher habe ich mir zur Überbrückung was Eigenes gemixt. Zwar nicht mit dem superfixen Molkeprotein, dafür aber mit einer biologischen Wertigkeit die Ihresgleichen sucht aufgrund der Kombi Quark + Soja ;)

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Zutaten für 1 Shake:

120gr Magerquark
200ml Sojamilch
1 Handvoll TK-Beeren
Etwas Wasser zum Verdünnen

Zubereitung:

1. Alle Zutaten mixen.
2. Shake mit einem Strohhalm schlürfen und dabei im Spiegel beobachten, ob der Bizeps schon wächst.

kcal pro Portion: 159             Protein pro Portion: 21gr

Guten Appetit!

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Good to know: biologische Wertigkeit

Okay, dass Eiweiß uns beim fit werden hilft hätten wir geklärt. Doch welches Eiweiß ist das Beste? Das lässt sich unter anderem an der biologischen Wertigkeit feststellen. Lebensmittel, deren Proteine eine hohe biologische Wertigkeit aufweisen, besitzen viel Eiweiß, welches nahezu komplett in körpereigenes Eiweiß verwandelt werden kann und so zur Regeneration und Zellerneuerung beiträgt. Zum Vergleich: Ein Ei hat eine biologische Wertigkeit von 100, Milch von 85. Durch die Kombination verschiedener Eiweißquellen kann die biologische Wertigkeit aber erhöht werden, was die Verwertbarkeit im Körper noch steigert. Nimmt man z.B. Ei und Milch zusammen ein, so steigt die Wertigkeit des gesamten Eiweißes auf 119.

Quelle

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Kraftwerk

So, Teller weg, jetzt gehts an die Arbeit! Da ich an anderer Stelle ja schon mal erwähnt hatte, dass ich hauptsächlich zuhause trainiere, möchte ich heute einmal zeigen wie und (das „wie“ findet ihr hier) womit.

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Am Anfang wird der Körper natürlich aufgewärmt und zwar mit dem Ergometer, welches ich für 20€ bei ebay-Kleinanzeigen erworben habe. Zwar ist die Lasche vom rechten Pedal mittlerweile gerissen und die Intervalle müssen per Hand eingestellt werden, dennoch bin ich immer noch sehr zufrieden mit meinem Kauf! Zum Aufwärmen vor dem Krafttraining fahre ich 10 Minuten, wenn ich reines Ausdauertraining mache zwischen 45 und 90 Minuten.

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Viele Übungen mache ich auch auf dem Boden, daher ist die Trainingsmatte unentbehrlich. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Matte dick genug ist. Viele Yogamatten sind für dynamische Bauchübungen ungeeignet, da es aufgrund der geringen Dämpfung für den Rücken schmerzhaft werden kann.

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Diese Dumbells habe ich mir gekauft, als ich mit dem Sport angefangen habe. Damals wollte ich zunächst nur ein paar Kilos abnehmen und habe zusätzlich zum Fahrradfahren Trainingseinheiten von Jillian Michaels absolviert ( s. u.). Erst habe ich die Übungen mit 1,5l Flaschen gemacht, dann habe ich mir über Amazon dieses Hantelset gekauft. Man kann das Gewicht zwischen 1,5 und 2,5kg variieren.

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Das hier sind dann die schweren Geschütze ;) Zum Glück ließ sich alles in den Kellern der Eltern und Schwiegereltern zusammensammeln, denn Gewichte dieser Art sind relativ teuer. Ich habe insgesamt vier verschiedene Verschlüsse für die Kurzhandeln, von denen ich das Schraubgewinde noch am ehesten empfehlen kann, da es die Scheiben auch bei vertikal ausgeführten Übungen noch sehr sicher hält.

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Diese 2kg-Manschetten sind vor allem für Bauch- und Poübungen gut geeignet, da man sie an den Knöcheln befestigen kann. Man kann sie aber auch gut an den Handgelenken anbringen, um Kraft- und Ausdauerübungen anspruchsvoller zu machen. Ich habe die Manschetten bei Decathlon für ca. 15€ gekauft. Soweit ich weiß, gibt es sie auch noch in einer 0,5kg und in einer 1kg Version.

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Die Klimmzugstange ist neu bei uns eingezogen :) Neben der Übung, die ihr den Namen gegeben hat, hoffe ich vor allem, an ihr auch gut Latissimus- und Bauchübungen machen zu können. Ich werde berichten!

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Manche kennen sie als Trainerin der amerikanischen The Biggest Loser Version, andere durch charmante Gifs wie diesem hier:

Wer sich etwas mit der amerikanischen Fitness-Kultur auseinandersetzt, wird von dieser ganz-oder-gar-nicht-friss-oder-stirb-Herangehensweise nicht überrascht sein. Ich kann nachvollziehen, dass dies nicht jedermanns Sache ist, aber zumindest für den Anfang kann ich die ,,30 Day Shred“ DVD sehr empfehlen, da die Übungen von ihrer Komplexität recht einfach sind und man sich kontinuierlich steigern kann. Dennoch sollte man das Ganze auch nicht belächeln, die 20 Minuten pro Level sind wirklich Hardcore-Intervall-Training! Das erste von den drei Levels könnt ihr euch auch auf YouTube angucken.

Ihr seht: auch wenn man im Vergleich zu einer Studio-Mitgliedschaft einiges an Geld spart wenn ihr zuhause trainiert, sollte man schon in gutes Zubehör investieren, wenn man effektiv vor dem heimischen TV-Gerät trainieren möchte.
Die Vorteile:

  • Man kann sich nicht vor dem Training drücken, wenn es eigentlich schon zu spät/zu kalt ist, um zum Studio zu gehen.
  • Niemand belegt das Gerät oder die Gewichte, wenn man diese selber gerne benutzen würde.
  • Toilette und Dusche sind in direkter Nähe und im Zustand des persönlichen Hygienestandards ;)
  • Post-Workoutsnacks und -getränke sind sofort nach dem Training verfügbar (Stichwort anaboles Fenster).
  • Man kann sich das Fernsehprogramm selber aussuchen.
  • Es ist garantiert nur mein Schweiß auf den Geräten.

Vielen Dank fürs Durchlesen! :)

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Copycat-Food

Bewusste Ernährung kann auf viele verschiedene Arten gestaltet werden – manche versuchen, von allem etwas zu erwischen, andere meiden bestimmte Lebensmittel, wiederum andere achten auf die genaue Herkunft der Lebensmittel. Möchte man dies längerfristig durchziehen, so muss man auf jeden Fall 100%ig dahinter stehen, da der Verzicht, der oft Hand in Hand mit dieser Ernährungsgestaltung geht, unter Umständen sogar im Vordergrund steht und die Person mehr unglücklich als alles andere macht. Denn die Sache ist ja – essen müssen wir alle. In Anbetracht dessen sollte unser Ernährungsplan so aussehen, dass er uns langfristig das Gefühl gibt, unserem Körper und auch Kopf das Richtige zu geben.

Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt, dem wird auffallen, dass ich einen großen Bogen um Dinge wie Butter, Sahne, Zucker oder Weißmehl mache, zumindest unter der Woche. Es ist nicht so, dass ich am Wochenende wie ein ausgehungerter Tiger auf all diese Dinge stürze – aber dann steht für mich oftmals der Genuss im Vordergrund.

Ein bisschen so wie bei The Rock. Ein bisschen.

Warum das unter der Woche anders ist? Ich habe bestimmte sportliche Ziele. Ich sehe Sport nicht als Bereicherung meines Soziallebens, sprich, ich könnte nicht zweimal die Woche zum Zumba gehen, um dort Freundinnen zu treffen und danach noch zum Cocktailtrinken zu gehen. Versteht mich nicht falsch – für jeden, der das macht und der damit glücklich ist, ist  das super! Aber ich könnte es eben nicht. Ich brauche zum einen die Routine, denn mich zwei Mal in der Woche aufraffen würde mir schwerer fallen, als sechs Mal. Und zweitens: Ich will Ergebnisse sehen. Ganz ehrlich, würde ich 3 Stunden die Woche schwitzen und leiden und keine Veränderungen an mir feststellen, ich wäre frustriert. Also stecke ich viel Zeit und Energie rein, um dementsprechend Unterschiede festmachen zu können. Das hört sich jetzt alles ziemlich verbissen an, aber genauso wie mit der Ernährung kann ich auch den Sport nur durchziehen, wenn er mir Spaß macht, keine Sorge ;)

Wenn ich mich zu all der Arbeit aber nur von den Dingen ernähren würde, die beim Ampelsystem mit einem satten Rot gekennzeichnet wären, dann würden die Ergebnisse trotz der Schufterei ganz schön auf sich warten lassen. Mehr dazu habe ich hier geschrieben. Daher versuche ich, viel Obst, Gemüse und Eiweißprodukte zu mir zu nehmen und schlechte Fette, Zucker und Weißmehl eher zu meiden. Und so kommen dann eben auch Gerichte wie Pfannkuchen aus Eiern und Banane, Pizzaböden aus Thunfisch und Nudelaufläufe mit Magerquark statt Sahne zustande :)

Jetzt komme ich auch zu dem, worauf ich eigentlich hinaus wollte: ein Pizzaboden aus Thunfisch schmeckt nunmal nicht wie eine Pizza, sondern wie eine Pizza, deren Boden aus Thunfisch besteht. Und ein Magerquark angerührt mit Wasser und Heidelbeeren auch nicht wie ein Sahnedessert. Es soll hier nicht der Eindruck vermittelt werden, dass alle stark kalorienhaltigen Genussmittel überflüssig sind und man doch alles mit leichten Lebensmitteln ebenso gut ersetzen kann. Das erinnert mich an den schlauen Tipp, den man öfter auf amerikanischen Seiten ließt: „Crave chocolate? Eat a banana!“. Nein, wenn ich Bock auf Schokoladen habe, hilft keine Banane. Das heißt aber nicht, dass ich mich nur von Rohkost und gedämpften Fisch ernähren muss, wenn ich mich gesund ernähren will. Ich möchte trotzdem Abwechslung und wenn ein Mix aus geschredderter, gefrorener Banane, Magerquark und Mandeln cremigem Eis irgendwie doch nahe kommt, dann freu ich mich. Genauso gerne sitz ich aber Sonntagabends auf der Couch mit einer DVD und stecke meinen Kopf in einen Becher Ben & Jerry’s wenn es mich gelüstet!

Wie in der Einleitung gesagt, manchmal muss man eben Abstriche machen wenn man ein bestimmtes Ziel vor Augen hat. Wenn man diese aber nicht als Abstriche ansieht, sondern als Nebeneffekt der eigenen Entscheidung, dann denkt man auch nicht ständig darüber nach, ob man den richtigen Weg geht. Ich hoffe, dass ich auf reckenundschmecken Lesern, die ähnlich über Sport und Ernährung denken, Ideen und Anregungen geben kann, damit ein bisschen Abwechslung auf den Teller kommt.

Von meinen zuckrigen Vollfett-Erlebnissen werde ich natürlich auch berichten, keine Sorge ;)

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Hurra, hurra, die Loox ist da!

Jeden zweiten Dienstag im Monat stiefel ich zum Zeitschriftenladen mit einer Freude, die sich in etwa so anfühlt wie damals, als man sich am Kiosk für lang ersparte eine Mark fuffzich eine Schnupptüte genehmigt hat. Denn dann kommt die neue Ausgabe meiner Lieblingszeitschrift in die Regale.
Die Loox ist eine der wenigen Sportzeitschriften, die auf Ratschläge a la ,,5 Übungen, die Sie beim Sex gut aussehen lassen“ verzichtet und stattdessen tatsächlich hilfreiche Berichte über Fitness und gesunde Ernährung bietet.
Für Leute, die sich für diese Themen interessieren, sicher keine schlecht investierten 2 Euro :)

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