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Proteinmüsli-Tipp

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Erinnert ihr euch noch an das High Protein Müsli von mymuesli? Falls nicht: es ist lecker, wirklich sehr eiweißreich und mit einer passablen Kaloriendichte. Der Nachteil ist, dass man als energetischer Frühstücker sehr schnell den Boden der Dose zu Gesicht bekommt und eine spontane Beschaffung des Müslis nicht so einfach möglich ist. Zudem sind 8,90€ (ggf. zzgl. Versandkosten) nicht wenig für 575g, auch, wenn es sich um ein Bioprodukt handelt. Ich machte mich also daran, ein Äquivalent zu finden, welches vom Geschmack und den Nährwerten nicht allzu stark vom Original abwich und bestenfalls auch noch günstiger war.
Ein Blick auf die Zutatenliste stimmte mich positiv: Sojaflocken, Kerne, Haferflocken, Proteinpulver – kennste, kriegste. Allein die gefriergetrockneten Blanbeeren würden schwer zu beschaffen sein, aber bei den 3%, die sie ausmachten, sollte dies nicht allzu tragisch sein.
Meine erste Anlaufstelle war dm, denn ich wusste, dass es dort Sojaflocken von der Biomarke Alnatura gibt. Zusätzlich kaufte ich eine Packung Erdbeer-Amaranth Müsli, auch von Alnatura. Zwar sind in der mymuesli Vorlage weder Erdbeeren, noch Amaranth enthalten, aber Erdbeeren würden das Ganze fruchtig abrunden und Amaranth ist fitnesstechnisch gesehen immer ein guter Griff. Mit diesen beiden Produkten wollte ich die Basis gestalten und den Rest wie Kerne und Pulver je nach Nährstoffbedarf hinzufügen. Dann verglich ich jedoch die Nährstoffwerte, die bei der Vermischung der beiden Packungen (komplett) zustande kommen und war ziemlich überrascht (Angaben pro 100g):

mymuesli

kcal: 382g / Fett: 17,0g / Kohlenhydrate: 32,0g / Eiweiß: 24g

Sojaflocken gemischt mit Erdbeer Amaranth

kcal: 383g / Fett: 13,1g / Kohlenhydrate: 34g / Eiweiß: 26g

Wie ihr seht, sind die Nährwerte sehr, sehr ähnlich. Zwar hat das selbst gemixte Müsli 2g mehr Kohlenhydrate, aber eben auch 2g mehr Eiweiß. Geschmacklich gibt es klare Unterschiede, da die Kerne fehlen, die das Ganze weniger herb gestalten. Durch das Fehlen der Kerne ist auch der Anteil der gesunden Fettsäuren im Nachbau-Versuch geringer, da ich die Kerne allerdings oft mit Salat esse, habe ich kein großes Bedürfnis nach ihnen im Müsli. Wer das gerne anders gestalten möchte, kann zusätzlich zu den Kernen mehr Amaranth oder auch etwas Proteinpulver hinzufügen, um die Kaloriendichte wieder etwas einzupendeln. Auch preislich liegt die Alnatura-Mischung mit zusammengerechnet 4,90€ für 875g klar vorne.
Das High Protein Müsli von mymuesli ist definitiv ein tolles Produkt und ich finde, dass innovative Unternehmen, die den Bio- und Fairtratehandel pushen, unterstützt werden sollten, allerdings sind knapp 9€ für 575g, die in 2 Wochen aufgebraucht sind, für mich als Studentin sehr viel. Wem es ähnlich ergeht, findet in den beiden Alnatura definitiv eine empfehlenswerte Alternative!

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Getestet: Oat King Shakes [Cookies & Cream / Big Tasty Chocolate]

Wer auf die FIBO geht, braucht starke Arme. Zum einen fügt sich das besser in die allgemeine Optik ein und zum anderen können die Goodie Bags mit der Zeit ganz schön schwer werden. Bei mir waren die Augen größer als der Armumfang, aber wir waren ja immerhin zu zweit.
Mit in die Tasche wanderten zum Beispiel zwei Instant-Shakes von Oat King – einmal Cookies & Cream und einmal Big Tasty Chocolate.

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Über das Produkt:

Die Frage, die ihr euch direkt gestellt habt, lautet wahrscheinlich: Wie wird man eigentlich so ein Haferflockenkönig? Die Antwort ist, man entwickelt interessante Produkte mit Haferflocken und wendet sich mit seiner Idee an die LPS Sporternährungs GmbH. So zumindest hat es der Produktentwickler Heiko Lackstetter getan, der nicht nur die Idee für die Shakes hatte, sondern auch für eine ganze Reihe leckerer Haferflockenriegel.

So oft wie in diesem kurzen Artikel das Wort Haferflocken gefallen ist, wird es euch garantiert nicht überraschen, wenn ich nun sagen, woraus dieses Königspulver besteht. Richtig, zu Haferflockenpulver und das zu ganzen 67%. Eine weitere Proteinquelle ist das beigemischte Whey, welches zusammen mit dem Haferflockenpulver den Eiweißgehalt eines Shakes auf ganze 19,8g hochschraubt. Weitere Bestandteile sind Aroma, auf welches in der Zutatenliste nicht weiter eingegangen wird und der Süßstoff Sucralose. Mit 235 Kalorien und 30g Kohlenhydrate ist das Getränk sehr viel gehaltvoller als ein üblicher Eiweißshake und eher schon eine flüssige Zwischenmahlzeit.

Big Tasty zurecht?

Die Fläschchen, in denen das Pulver daher kam, schienen mir ziemlich stabil und so nahm ich sie beide mit in die Uni. Wer sich sicher ist, dass das Gebäude, in dem er sich aufhält, keine Asbestwände und keine Kupferleitungen hat, kann wahrscheinlich auf Kranwasser vertrauen, an meiner Uni ist das erwiesenermaßen nicht der Fall und somit mixte ich mir den Shake mit ein wenig stillem Wasser.

Mein erster Eindruck: lecker ist es! Sowohl Cookies & Cream, als auch Big Tasty Chocolate schmeckte cremig-süß ohne penetranten Süßstoffgeschmack. Vorteil und Manko zugleich sind die kleinen Haferflocken- und Schokostückchen, die zum Einen das Gefühl, etwas Sättigendes, Vollwertiges zu sich zu nehmen, verstärken, zum anderen aber auch etwas unangenehm im Hals kratzen und nunmal nicht jedermanns Sache sind (alle Menschen, die schon an Fruchtfleisch im O-Saft keine Freude finden, sollten ihr Geld sehr wahrscheinlich anderswo investieren).

Fazit:

Haferflocken geraten neben Chiasamen, Amaranth und anderen „Superfoods“ gerne mal in Vergessenheit, dabei kommen sie mit einer ordentlichen Ladung Nähr- und Ballaststoffe daher und fehlen selten auf den Ernährungsplänen erfolgreicher Bodybuilder. Die Oat King-Shakes sind eine interessante Weise, Haferflocken zu sich zu nehmen und auch eine angenehme Abwechslung zu üblichen Eiweißshakes. Dazu haben sie noch einen leckeren Geschmack und sättigen gut.

Die Konsistenz erinnert ein wenig an Müsli-Shakes aus dem Supermarkt-Kühlregal, wenn auch vielleicht ein wenig gröber. So grob, dass meine Kommilitonen in der Uni wahrscheinlich ständig dachten, ich hätte etwas Wichtiges anzumerken, dabei musste ich mich die ganze Zeit wegen der Haferflocken räuspern. Vielleicht bin ich da aber ein empfindlicher Einzelfall.

Ebenfalls bemerkt werden sollte die Verwendung von Aromen und Sucralose. Ich achte zwar auf frische, natürliche Zutaten beim Kochen, bei Fitness-Ernährung habe ich meine Clean Eating-Vorsätze allerdings schon vor einiger Zeit notgedrungen über Bord geworfen. Wer das Ganze genauer sieht, für den könnten die letzten beiden Zutaten in der Ingredients-Liste ein Ausschlusskriterium sein.

Alles in allem eine sehr leckere, halbwegs gesunde Nascherei, die mit 235 Kalorien pro Portion aber auch als solche und nicht als Erfrischung gesehen werden sollte.

Mehr über Oat King findet ihr auf der Homepage. Wer die Shakes bestellen möchte, muss momentan auf andere Seiten zurückgreifen, es gibt aber viele Shops, die Oat King Produkte online anbieten.

 

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Getestet: Questbar [Coconut Cashew]

Ich habe ihn im Internet kennengelernt. Bisher hatte ich ihn nur auf Bildern gesehen und manchmal hatte ich das Gefühl, dass es auch für immer dabei bleiben würde. Bis ich ihm auf der FIBO über dem Weg lief.

Dem Questbar-Riegel.

Der Questbar-Riegel ist so gehypt, dass ich manchmal die Überlegung hatte, ob es nicht vielleicht einen Fotofilter für Instagram gibt, der die Questbar einfach so neben die Proteinpancakes zaubert. Ohne jemals so ein Teil in der Hand, geschweige denn im Mund gehabt zu haben, wechselte meine Haltung dem Riegel gegenüber stets zwischen „Ist jetzt auch mal gut??“ und „Vielleicht sollte ich ihn auch mal ausprobieren. Schließlich gibt es ihn auch mit Oreo Geschmack.“. Ich hatte sogar mal eine gemischte 12er Probierpackung im virtuellen Warenkorb, bis ich mich doch besinnte und einsah, dass 30€ für 12 Riegel echt viel und des Weiteren auch gar nicht mehr auf meinem Konto verfügbar waren. Und so durchlief ich diese ganzen dramatischen Phasen mit dem Resultat, dass mir die Questbar auf der FIBO ziemlich lieblos gegen Hergabe meiner E-Mail Adresse in die Hand gedrückt wurde.

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Da war sie nun. Und wie ihr unschwer erkennen könnt, habe ich sie nicht nur angeschaut, sondern auch gegessen (leider war ich morgens in Eile und habe kein Foto geschossen. In der Uni war es mir zu peinlich, sie zu fotografieren, weswegen ihr euch jetzt mit dem Nachher-Bild begnügen müsst).

Vor meinem Urteil aber noch ein paar Fakten:

Questbars stammen vom Hersteller Quest Nutrition, der neben den Riegeln auch lowcarb Nudeln und proteinhaltige Süßigkeiten vertreibt. Der große Hype entsteht in erster Linie aber rund um die Questbars, die im Gegensatz zu anderen Proteinriegeln sehr viel weniger Kohlenhydrate und im Gegenzug viel mehr natürliche Zutaten enthalten sollen. Zudem gibt es sie in vielen abgefahrenen Geschmacksrichtungen, welche sich noch mehr entfalten, wenn man sie kurz in die Mikrowelle steckt (whatever floats your boat).

Hier einmal die genauen Zutaten  und Nährwerte zu der Sorte „Coconut Cashew“ (Bild wird beim Anklicken größer):

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Ich muss sagen, dass ich immer auf die Nährwerte schaue, wenn ich einen Proteinriegel in die Hand nehme, allerdings ist für mich nur die Kalorienanzahl und der Eiweißgehalt wichtig. Proteinriegel sind immer fernab von Clean Eating und eher als Süßigkeit zu verstehen, da macht es für mich keinen Unterschied, ob nun ein wenig mehr mit Gelatine gepanscht wurde oder nicht. Die Werte, die mir wichtig sind, finde ich für den Riegel vollkommen in Ordnung, aber auch nicht herausragend besonders. Der einzige Grund, warum ich mächtig angefixt von den Questbars war, waren die vielen Geschmackssorten, vor allem Oreo und Apfel-Zimt. Leider habe ich keine davon bekommen, war im ersten Moment aber auch nicht so enttäuscht, dass es nur noch Kokos-Cashew gab.

Und?

30€ für 12 Riegel… da mussten die Questbars geschmacklich schon ziemlich auftrumpfen. Und ich denke, ich habe mit meiner bisherigen Ausdrucksweise den Spannungsbogen nicht überspannt, wenn ich jetzt einfach sage, dass ich letztendlich auch vom Geschmack mächtig enttäuscht war. Dafür, dass Quest Nutrition betont, wie natürlich die Zutaten sind, muss ich sagen, dass ich noch nie vorher einen Proteinriegel gegessen habe, der dermaßen stark nach Chemie schmeckt hat. Zum einen fand ich das sehr traurig, denn es sollte ein bisschen mein kleines Highlight am langen Unitag werden, zum anderen freute ich mich allerdings auch sehr über das gesparte Geld.

Ich bin mir bewusst, dass dieser Artikel alles in allem recht negativ wirkt und mir manch einer eventuell unterstellt, nicht objektiv an die Sache herangegangen zu sein oder sogar Neid für diejenigen zu verspüren, die von Questbar gesponsort werden. Natürlich ist es sehr schwierig, an ein Produkt neutral heranzugehen, was im Vorfeld dermaßen hoch in den Himmel gelobt wurde, das ist allerdings ein Risiko, welches die Hersteller gerne eingehen, wenn sie so einen Hype durch Sponsoring ins Rollen bringen.

Eventuell bekomme ich ja auch doch noch mal eine andere Sorte in die Hand gedrückt, die mich vollends überzeugt, wer weiß? Für morgen habe ich mir jedenfalls einen Oh-Yeah Riegel vorgenommen und ich hoffe stark, dass der dazugehörige Bericht sehr viel begeisterter ausfallen wird… schließlich hat er auch 200 Kalorien mehr, um zu überzeugen ;)

Vielen Dank fürs Lesen!

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One Whey or another

Der Prozess verläuft meist unbemerkt… erst ist es der bloße Gedanke an die Bikinisaison, die einen schütteln lässt und dazu bringt, mal hier und da ein paar Minuten mehr Sport einzubringen. Dann sieht man ein, dass das ohne Gewichtstraining nicht viel wird mit der Definition und greift zu den 1,5l Flaschen. Daraus werden irgendwann Hanteln. Schwerere Hanteln. So schwer, dass man nicht herum kommt, sich schonende Trainingshandschuhe zu kaufen. Und Ruckzuck ist man ein Mensch, der so viele Sport-Pülverchen im Küchenschrank stehen hat wie Enie van de Meiklokjes Backzutaten.

imageDie Auswahl an Supplements ist riesig und bedient alle Ausgangs- und Wunschfaktoren, egal ob Langläufer, 2m Muskelkoloss oder 1,60m Bikini-Competition-Anwärterin. Das bedeutet, dass jeder im Grunde fündig werden kann, aber eben auch die Qual der Wahl hat. Zum Glück gibt es ja einige nützliche Zeitschriften und Internetseiten, die einem bei der Entscheidung weiterhelfen können. Ich möchte heute drei verschiedene Nahrungsergänzungsmittel vorstellen, die ich mir im Laufe der Zeit  zugelegt habe und die bei den meisten Kraftsportlern zu finden sind: Whey Pulver, Casein Pulver und einen Trainingsbooster.

Im Grunde nimmt fast jeder, der nicht gerade eine Laktoseunverträglichkeit hat oder sich vegan ernährt, täglich Casein zu sich, denn dies ist das Protein, welches in allen verbreiteten Milchprodukten wie Käse, Quark und Joghurt zu finden ist. Casein gilt als ‚langsames‘ Protein, da es, gemessen am Aminosäurenspiegel im Blut, erst nach 3 – 4 Stunden seine volle Wirkung entfaltet. Dementsprechend ist es das „falsche“ Protein für den Post-Workout-Shake, da das anabole Fenster, in dem der Körper besonders aufnahmefähig für Nährstoffe ist, für nur etwa 30 Minuten besteht. Trotzdem erfüllt Casein einen wichtigen Zweck, denn dadurch, dass es den Körper langsam, aber stetig mit Eiweiß versorgt, verhindert es den Muskelabbau. Aufgrund dessen, dass der Körper nicht während des Trainings, sondern bis zu 48 Stunden danach mit der Regeneration der Muskulatur beschäftigt ist, ist es wichtig, regelmäßig ‚langsames‘ Protein zu sich zu nehmen. Auf welche Weise man das macht, entscheidet jeder für sich selbst. Ich persönlich ziehe eine Schüssel Magerquark mit Früchten als Caseinquelle einem Shake vor, allerdings lässt sich das Pulver auch sehr gut in Speisen wie Protein Pancakes oder Proteinkuchen verarbeiten. Gleichzeitig muss man natürlich bedenken, dass ich es als durchschnittlich große Frau einfach habe, auf mein tägliches Pensum von ca. 120g Eiweiß zu kommen. Ein Bodybuilder mit dem doppelten Bedarf würde sich wohl spätestens nach der 4. Schale Magerquark einen Casein-Shake sehnlichst herbeiwünschen ;) Da ich das Pulver meist nur dazu verwende, um den Eiweißgehalt von Gerichten zu steigern, reicht mir ein günstiges Produkt vollkommen aus. Bisher habe ich immer das von dm genommen und bin zufrieden. Ich habe einige Stimmen gehört, die sagen, dass ihnen das Pulver zu stark verklumpt. In diesem Fall kann ich empfehlen, das Pulver mit einem ausgedienten Milchaufschäumer zu mixen (diese Stäbe, die es immer mal wieder für 5€ gibt), damit  löst sich das Pulver bei mir klumpenfrei auf.

imageWhey wird ebenfalls aus Milch gewonnen, genauer gesagt aus dem Abfallprodukt der Käseproduktion, der Molke. Es ist das genaue Gegenteil von Casein, da die Spitze des Aminosäurenspiegels im Blut bereits nach 20 bis 40 Minuten nach Einnahme erreicht wird. Demnach ist das Molkeprotein ein ’schnelles‘ Protein und versorgt den Körper dann mit Eiweiß, wenn er es am meisten für den Muskelaufbau benötigt. Nach bereits 1 Stunde ist das Wheyprotein vollständig verarbeitet worden. Wer nun denkt, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können, indem er Casein und Whey gleichzeitig einnimmt, tut sich eventuell aber keinen Gefallen. Es wird nämlich angenommen, dass das Casein die Aufnahme des Wheys ebenfalls verlangsamt und beide Proteine somit erst spät in die Blutbahn gelangen. Hierzu gibt es aber verschiedene Standpunkte. Seit ca. einem Jahr nehme ich nun Whey nach dem Training zu mir und ich muss sagen, dass ich seitdem wirklich größere Erfolge habe, als zu der Zeit, wo ich meine Eiweißzufuhr nur aus Caseinpulver und meiner restlichen Ernährung bezogen habe. Im Gegensatz zu dem Casein Pulver achte ich hier auf Markenware, weil ich mir sicher sein will, dass die Nährstoffzusammensetzung qualitativ hochwertig ist. Wer auf der Suche nach einem Pulver ist, der klickt sich am besten durch Bodybuilding-Foren oder Amazon-Rezensionen. Übrigens: wer Eiweißshakes als gesunden Ersatz zu Milchshakes schätzt, könnte von der Konsistenz der Whey Shakes enttäuscht sein, da diese wässriger sind als Casein Shakes. Für die Nährstoffaufnahme im Blut ist es ohnehin besser, den Shake mit Wasser statt mit Milch anzurühren. Neben den Proteinpulvern, die auf Milcheiweiß basieren, gibt es noch eine große Anzahl von pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln, wie Sojaproteinpulver oder Erbsenproteinpulver. Hiermit habe ich allerdings noch keine Erfahrungen gemacht.

Das letzte Supplement, der Trainingsbooster, ist erst vor kurzem zu mir gestoßen. Lange dachte ich mir auch hier das Gleiche, was ich zum Whey Pulver dachte: zu teuer, zu professionell, zu unnötig für meine Bedürfnisse. Als ich dann aber in der vorletzten LOOX einen Bericht über Trainingsbooster las, war mein Interesse doch plötzlich geweckt. Folgende Vorteile hat Peter Böhm auf seinem Aesthetics-Blog aufgelistet:

  • Kraftsteigerung
  • Erhöhung der Ausdauerleistungsfähigkeit
  • Steigerung des Stickstoffoxydspiegel
  • Erweiterung der Blutgefäße dieser sorgt für einen besseren Pump
  • Verbesserung der Verwertung von Aminosäuren
  • mehr Muskelzuwachs
  • Steigerung des Fokus und der Konzentration auf das Training
  • Verzögerung der Muskelermüdung
  • Erhöhung des Ausstoßes von Noradrenalin
  • Wachmacher
  • stimmungshebend

– See more at: http://www.aesthetics-blog.com/trainingsbooster-legal-und-ohne-risiko/#sthash.OA28KaSk.dpuf

  • Kraftsteigerung
  • Erhöhung der Ausdauerleistungsfähigkeit
  • Steigerung des Stickstoffoxydspiegels
  • Erweiterung der Blutgefäße (Pump)
  • Verbesserung der Verwertung von Aminosäuren
  • mehr Muskelzuwachs
  • Steigerung des Fokus und der Konzentration auf das Training
  • Verzögerung der Muskelermüdung
  • Erhöhung des Ausstoßes von Noradrenalin
  • wachmachend
  • stimmungshebend

Kurz: Die Erklärung, warum The Rock das Gefühl verspürt, zu jeder Gelegenheit seinen Mund aufzureißen.

  • Kraftsteigerung
  • Erhöhung der Ausdauerleistungsfähigkeit
  • Steigerung des Stickstoffoxydspiegel
  • Erweiterung der Blutgefäße dieser sorgt für einen besseren Pump
  • Verbesserung der Verwertung von Aminosäuren
  • mehr Muskelzuwachs
  • Steigerung des Fokus und der Konzentration auf das Training
  • Verzögerung der Muskelermüdung
  • Erhöhung des Ausstoßes von Noradrenalin
  • Wachmacher
  • stimmungshebend

– See more at: http://www.aesthetics-blog.com/trainingsbooster-legal-und-ohne-risiko/#sthash.OA28KaSk.dpuf

  • Kraftsteigerung
  • Erhöhung der Ausdauerleistungsfähigkeit
  • Steigerung des Stickstoffoxydspiegel
  • Erweiterung der Blutgefäße dieser sorgt für einen besseren Pump
  • Verbesserung der Verwertung von Aminosäuren
  • mehr Muskelzuwachs
  • Steigerung des Fokus und der Konzentration auf das Training
  • Verzögerung der Muskelermüdung
  • Erhöhung des Ausstoßes von Noradrenalin
  • Wachmacher
  • stimmungshebend

– See more at: http://www.aesthetics-blog.com/trainingsbooster-legal-und-ohne-risiko/#sthash.OA28KaSk.dpuf

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Die Zusammensetzung der Booster unterscheidet sich von Produkt zu Produkt, gängige Zutaten sind aber Taurin, Beta Alanin und Kreatin. Diese Beigaben sind alle zulässig und keinesfalls mit Steroiden und illegalen Aufputschmitteln gleichzusetzen. Vielmehr ergeben sie zusammen eine Mischung, die wach macht und die Nährstoffaufnahme im Körper optimiert. Ich wollte mich erst mal an das Pulver herantasten und bestellte eine Dose Concentrated Pre Workout von der Firma Bodylab, da dies das günstigste Produkt unter den vier ersten Plätzen des LOOX-Testes war. Wie auf der Dose empfohlen, rühre ich erst einmal nur 5g des Pulvers mit Wasser an und trinke es eine halbe Stunde vor dem Training (man kann bis auf 15g erhöhen). Der Effekt ist bereits nach 10 Minuten zu spüren: ich fühle mich wie nach einer starken Tasse Kaffee, bin sehr motiviert und vertrödele nicht so viel Zeit vor dem Training wie sonst. Auch das Training an sich fühlt sich anders an, ich habe das Gefühl, die Übungen sauberer und präziser auszuführen und das Gewicht länger an der Belastungsspitze der einzelnen Wiederholung halten zu können. Nach der ersten Anwendung hatte ich mächtig Muskelkater im Po, etwas, was mir davor schon länger nicht mehr passiert ist. Natürlich tut sich die Frage auf, inwiefern der Placebo-Effekt eine Rolle spielt. Ich bin aber ehrlich und sage, dass alles, was mir nicht schadet und mir bei einem Motivationstief einen Tritt in den Hintern verpasst, dankbar weiterverwendet wird ;) Zumal die ungewünschten Nebeneffekte eher gering ausfallen, bzw. vom persönlichen Umgang mit dem Pulver abhängen. So kann es sein, dass es ähnlich wie beim Koffein zu einem Gewöhnungseffekt kommen kann und man die Wirkung bei regelmäßiger und stark erhöhter Einnahme kaum noch spürt. Außerdem kann es zu Magenproblemen und Schwindel kommen, wenn man das Mittel überdosiert. Ich bleibe zunächst bei meinen 5g und verwende den Booster auch nur, wenn ich nicht allzu spät Sport treibe, damit ich keine Schlafprobleme bekomme. Ich befinde mich noch am Anfang der Testphase und habe mindestens noch 2 Monate vor mir, bis die Dose aufgebraucht ist. Dann werde ich berichten, ob sich der Trainingsbooster nach meinem Empfinden auch auf den Muskelaufbau ausgewirkt hat.

Die Liste der Supplements ist lang, jedoch finde ich mich mit den drei gängigen Pulvern recht gut ausgestattet. Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick gewähren und eventuell auch mit Vorurteilen oder Irrtümern aufräumen. Wer sich weiter in das Thema einlesen möchte, dem kann ich den vollständigen Artikel von Peter Böhm und diesen Artikel auf team-andro.com empfehlen.

Vielen Dank fürs Lesen!

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Getestet: High Protein Müsli von mymuesli

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Also wer solche Freunde hat… braucht keinen Ernährungsberater mehr! Ein trister Arbeitstag wendet sich eindeutig zum Positiven, wenn eine gute Freundin reingeschneit kommt und einem „einfach so“ eine Packung Protein-Müsli aus dem mymuesli-Shop in Köln in die Hand drückt.
Ich war natürlich total aus dem Häuschen, denn 1. nehme ich sehr gerne Geschenke in Empfang und zweitens schlägt mein Herz immer ein bisschen höher, wenn es darum geht, Essen zu testen!
Mein Blick fiel direkt auf die Nährwert- und Zutatenliste (natürlich nachdem ich mich höflich bedankt hatte):

Zutaten:

Haferflocken, 22% Sojaflocken, 9% Milchproteinpulver, getrocknete Datteln, Leinsamen, 5% Hanfnüsse, 5% gehackte Mandeln, 5% Sonnenblumenkerne, 5% Kürbiskerne, Mais, 3% gefriergetrocknete Blaubeeren, 1,7% getrocknete Bananenscheiben, Reismehl.

Nährwerte pro 100g:

kcal: 382g / Fett: 17,0g (gesättigt: 2,0g) / Kohlenhydrate: 32,0g (Zucker: 7,0g) / Ballaststoffe: 13g / Eiweiß: 24g / Salz: 0,08g

Und das sagt der Hersteller:

Unser High-Protein-Müsli ist die optimale Unterstützung für den Aufbau und Erhalt deiner Muskeln. Denn das knackige Müsli enthält dank Bio-Protein-Pulver satte 24% Eiweiß. Übrigens: schmeckt auch nach dem Training als Protein-Drink besonders lecker – einfach mit Milch und Früchten in den Mixer, fertig.“

Ich hatte befürchtet, dass mit dem Begriff „Protein“ geworben wird, ohne dass das Produkt einen tatsächlich hohen Eiweißgehalt aufweist (das kommt ja leider öfters vor), aber 24% sind für ein Müsli wahrlich kein schlechter Wert. Die Zusammensetzung der Zutaten versprach außerdem, dass das Müsli nicht nur zweckmäßig, sondern auch tatsächlich lecker sein könnte und so freute ich mich schon sehr darauf, es auszuprobieren.

Für das Frühstück habe ich dann 50g Müsli mit 200g Magerquark und ein wenig Leitungswasser verrührt. Ohne das Deko-Obst enthält das Frühstück somit 330 Kalorien und 37g Eiweiß.
Not bad, Müsli. Not bad.

Ich fand das Müsli im Quark lecker, allerdings waren hauptsächlich die Sonnenblumen- und Kürbiskerne herauszuschmecken, der Rest ging sehr unter. Die getrockneten Blaubeeren waren gut zu sehen, zu schmecken waren sie allerdings nicht. Wer gerne fruchtige Knuspermüslis mag, der könnte von dieser Mischung geschmacklich enttäuscht werden. Ich schneide mir jeden Morgen frisches Obst in mein Frühstück, daher fand ich den herben Geschmack der Kerne dazu eher positiv.
Ich habe auch festgestellt, dass mich das Müsli in Kombination mit dem Quark und dem Obst länger satt gehalten hat, als mein sonstiges Frühstück mit dem gleichen Kaloriengehalt (z.B. Porridge).
Das Müsli wie auf der Packung vorgeschlagen zu einem Post-Workout-Shake pürieren würde ich allerdings nicht, da es relativ viel Fett enthält und Fett die Nährstoffaufnahme nach dem Training verlangsamt. Für zwischendurch ist es aber bestimmt eine gute Alternative, vor allem für Hardgainer.

Fazit:

+ In dem Müsli ist viel Eiweiß enthalten, daher kann es tatsächlich den Muskelaufbau und -erhalt unterstützen – natürlich solange man sich auch sportlich betätigt ;)

+ Alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau.

+ Durch die Kerne und die Mandeln ist das Müsli zusätzlich reich an ungesättigten Fettsäuren.

+ Die Verpackung ist stabil und handlich.

+ Durch die vielen Ballaststoffe hält das Müsli lange satt.

+ Das Müsli lässt sich gut verrühren und wird nicht klumpig. Das Proteinpulver hinterlässt kein mehliges Gefühl im Mund.

Abgesehen von den Kernen und den Haferflocken sind die Zutaten schlecht herauszuschmecken.

Ein paar Informationen zu dem Milchproteinpulver wären hilfreich.

Die Müslimischung gibt es in den mymuesli Läden und im Onlineshop zu kaufen.

Vielen Dank fürs Lesen!