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Spinat-Omelett mit Feta & Tomate

Ich stand vor dem Herd und fragte mich wieder mal: „Wird es ein Omelett… oder etwa doch ein Rührei?“. Doch wie beim Kinderkriegen gilt auch hier: Hauptsache gesund.

;)

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Zutaten für 1 Portion:

3 Eier
100g TK-Spinat
100g Feta light
1 kleine Rispentomate
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

1. Den Spinat auftauen und gut abtropfen lassen.
2. Den Spinat und die Eier mit einem Rührstab mixen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
3. Die Masse in eine Pfanne gießen. Diese abdecken und das Ganze auf mittlerer Temperatur stocken lassen. Sobald sich die Ränder von der Pfanne lösen, das Omelett vorsichtig wenden und für weitere 2 Minuten stocken lassen.
4. In der Zwischenzeit den Feta und die gewaschene Tomate klein schneiden.
5. Das Omelett, sobald es fertig ist, auf einem Teller mit dem Feta und den Tomatenscheiben belegen und mit Pfeffer und Salz würzen.

kcal pro Portion: 530                  Protein pro Portion: 36g

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Restaurantbesuch: L’Opéra, Paris

 

imageBonjour, meine lieben remise en forme de lièvre! Momentan bin ich sehr verwuselt, denn in 3 Wochen geht es für eine Woche nach Barcelona! Für mich bedeutet das nicht nur immense Vorfreude, sondern auch Pläne-Schmiederei auf allen erdenklichen Arten und Weisen. Ich weiß, dass es wenig charmant-spontan ist, alles im Voraus zu organisieren, aber ich kann es nicht lassen. Schon 2 Monate vorher weiß ich, in welche Restaurants ich möchte, wieviel ein 10er Fahrticket kostet und wo es den besten Kaffee gibt. Manche Leute verbringen ihre wertvolle Zeit auf Facebook, ich auf Tripadvisor. Gut, dass ich einen Freund habe, der das stillschweigend hinnimmt (und mir während des Urlaubs dafür auch durchaus dankbar ist). Momentan bin ich allerdings an einem Punkt angelangt, an dem es mir schwer fällt, mich auf den Urlaub einzustimmen, eben weil ich schon alles ergründet habe. Deswegen nutze ich jetzt diesen Blog um mich in Wallung zu bringen, nämlich, indem ich über eine vergangene Reise berichte! Vorfreude durch Retrospektive also ;)

imageIm Februar letzten Jahres ging die Reise nach Paris. Es hatte mich schon seit längerem dort hingezogen, trotzdem war es mein erstes Mal dort. Dort hin gereist sind wir mit dem Thalys – sehr schnell und sehr bequem, denn von Essen aus brauchten wir nur knapp 4 Stunden bis wir im Herzen der Stadt waren! Vor der Reise hatten wir schon einen Tisch im L’Opera Restaurant reserviert. Bevor ich darauf zu sprechen komme, möchte ich aber erst mal ein paar Worte über die Stadt verlieren:

Wer wie ich noch nie vorher in Paris war, bekommt von außen ja genügend Input gereicht, um sich vorab schon einen Eindruck zu „bilden“. Ich rechnete mit elegant gekleideten Frauen, einer Ablehnung aller Sprachen außer Französisch und turtelnde Pärchen en masse. Im Grunde hat sich alles davon in gewissem Maß bewahrheitet, aber auch das Gegenteil war zum Glück der Fall. Vor allem was die Sprachbarriere anging, habe ich doch einige positive Erfahrungen gemacht, man sollte nur etwas Geduld und eine nicht zu forsche Herangehensweise mitbringen. Ein lächelndes „Parlez-vous anglais?“ sollte auf jeden Fall zu einer Standardfloskel werden.

Gewohnt haben wir in einer Wohnung im Viertel Les Halles, nicht weit entfernt vom Louvre. Gebucht haben wir die Wohnung über airbnb, einer Plattform, auf der Privatpersonen ihre Wohnung für Reisende anbieten. Allerdings ist das nicht das Gleiche wie Couchsurfing, wenn ihr eine komplette Wohnung sucht, habt ihr auf jeden Fall Privatsphäre. Ich kann airbnb absolut weiterempfehlen, da ihr so die Möglichkeit bekommt, in tollen Vierteln zu vergleichbar günstigen Preisen zu wohnen. In Barcelona übernachten wir wieder auf diese Weise.

Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, vor allem Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, der Louvre oder der Arc de Triumph erklären sich ja schon nahezu von alleine. Daher möchte ich euch nur kurz eine Straße empfehlen, die direkt bei uns in der Nähe war und für mich eine der schönsten Ecken in Paris war, nämlich die Rue Montorgueil. Hier findet ihr alles, was das kulinarische Herz begehrt, von einem umfangreichen Käsesortiment, über rustikale Bäckereien und Patisserien bis zu feinen Chocolatiers und Weinläden. Für den ersten Abend haben wir uns hier wunderbar eingedeckt!

Am zweiten Abend ging es für uns dann schon in das besagte Restaurant (am Valentinstag – so viel zu turtelnden Pärchen), durch das wir ganz platt durch die Google Bildersuche geraten sind. „Paris Design Restaurant“ – (damals) erster Treffer, alles klar, reservieren wir. Für die Restaurantsuche in Paris gilt allgemein: je höher der Preis, desto lauter die Beschwerde, man würde unfreundlich bedient werden. Irgendwann ignorierten wir diesen Hinweis einfach, sonst hätten wir nie ein Restaurant gefunden.

Das L’Opera Restaurant ist, wie der Name bereits vermuten lässt, direkt an der Pariser Opèra Garnier angeknüpft. Der Bau des Restaurants, welches 2011 eröffnete, kostete 6 Millionen Euro und erinnert an eine Mischung aus Versailles und Stanley Kubrick: innerhalb des 1875 errichteten Gebäudes schwingen sich Säulen und Balkone, als hätte man eine riesige Portion Schlagsahne erstarren lassen. Der Rest des Interieurs wurde in einem knalligen Rot gehalten. Wer die 60er liebt, wird auch dieses Restaurant lieben!

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Ein Klick auf die Bildreihe führt zu der Bildquelle und weiteren Informationen zur Architektur.

Nach dem, was ihr hier schon über mich erfahren habt, wundert es euch vielleicht nicht, dass ich mich schon vor dem Besuch im Restaurant für mein Menü entschieden hatte (Risikobereitschaft ist keine meiner Stärken). Am meisten sprach mich der Skorpionfisch an. Doch weil ich diesen Fisch nicht so richtig einordnen konnte, tat ich einen Fehler, den man vor einem Restaurantbesuch tunlichst vermeiden sollte: ich googlete mein Essen.

Yummy, yummy, yummy, you scared the shit out of my tummy.

Wer hätte es gedacht, ein Fisch, der Grumpy Cat wie Hello Kitty aussehen lässt. Allerdings bin ich dagegen, Tiere nach ihrem Niedlichkeitsfaktor als Essen einzustufen und so dachte ich mir, wäre es auch blöd, den Fisch nicht zu bestellen nur weil er hässlich ist (in dem Fall ist Hässlichkeit wahrlich keine Typfrage).

Des weiteren entschied ich mich für Räucherlachs mit Senfeis als Vorspeise und eine Mascarponecreme mit Datteln und Banane als Dessert. Mein Freund bestellte zusätzlich zum Skorpionfisch (keiner konnte bei dem Blick nein sagen) Kalbscarpaccio und ein Schokoküchlein mit zweierlei Schokomousse. Der Fisch kam zusammen mit einer Art Kartoffelgratin, was erst einmal unglaublich einfallslos klingt, aber unbeschreiblich gut geschmeckt hat! Generell war alles sehr, sehr lecker, sogar das Brot, das nebenbei gereicht wurde.

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v.l.n.r.: Vorspeise: Knoblauchbrot mit Räucherlachs und Senfeis / Hauptspeise: Kartoffelgratin mit Filet vom Skorpionfisch / Nachspeise 1: Mascarponecreme mit Bananen und Datteln / Nachspeise 2: Schokoküchlein mit weißer und dunkler Mousse

Der Kellner war im Übrigen sehr freundlich und hat durchgehend englisch mit uns gesprochen. Gutes Essen und ein nettes Ambiente stehen im Restaurant immer an erster Stelle, doch eine unfreundliche Bedienung kann das schlimmstenfalls alles zunichte machen. Allgemein hatten wir das Gefühl, dass das Personal sehr freundlich und professionell war, auch, wenn man uns garantiert angesehen hat, dass wir selten auf diesem Niveau und in dieser Preisklasse essen gehen. Apropos: Für die drei Gänge, eine Flasche Wein, Wasser und zwei Cocktails haben wir in etwa 150€ zusammen bezahlt. Das ist nicht wenig, allerdings war es uns das alle Mal wert, immerhin gehen wir maximal zwei Mal im Jahr in diesem Ausmaß essen.

Um es kurz zu sagen: das L’Opéra ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert für alle, die sich für Design interessieren und etwas Neues ausprobieren möchten, ohne sich allzu weit aus dem Fenster zu lehnen. Die Preise sind in vielen Restaurants höher als in anderen europäischen Großstädten, allerdings wurde deren Küche auch nicht zum Weltkulturerbe ernannt :)

Hier noch zwei hilfreiche Links:

Homepage des L’Opéra

L’Opéra bei Tripadvisor

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Bulgur mit Hähnchen & Joghurt

Wer Milchprodukte verträgt und sie gerne zu sich nimmt, hat es meist ziemlich einfach, auf seinen Proteinbedarf zu kommen, denn man kann sie gut zu fast jeder Mahlzeit „dazumogeln“. Ein Klecks Magerquark im Obstsalat, ein Smoothie mit Griechischem Joghurt oder ein Salatdressing mit Naturjoghurt sind gute Möglichkeiten, Milchprodukte zu integrieren. Aber auch Hauptgerichte lassen sich so verfeinern. Bei orientalischen Gerichten wird Joghurt beispielsweise sehr häufig zu Couscous und Bulgur gereicht und bietet somit einen milden Gegenpol zu den scharfen Gewürzen. Positiver Nebeneffekt: Joghurt ist gut für die Darmflora und Schärfe kurbelt den Stoffwechsel an! :)

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Zutaten für 1 Portion:

60g Bulgur
200g Hähnchenbrustfilet
2 EL Tomatenmark
1/2 rote Paprika
Chiliflocken
Salz
Pfeffer
Paprikagewürz
1 EL Rapsöl
80g Joghurt (0,1%)

Zubereitung:

1. Hähnchenfleisch abwaschen und trocken tupfen. Dann in kleine Stücke schneiden.
2. Das Fleisch mit Salz, Pfeffer und dem Paprikagewürz würzen und durchbraten.
3. Bulgur klarspülen und mit der 1,5-fachen Menge Wasser gar kochen.
4. Paprika abwaschen und in dünne Streifen schneiden.
5. Sobald der Bulgur gar ist, Paprika, Tomatenmark, die Chiliflocken und die Gewürze unterrühren und für ca. 3 Minuten auf niedriger Hitze köcheln lassen. Gelegentlich durchrühren.
6. Bulgur mit dem Öl verrühren und zusammen mit dem Hähnchen auf einem Teller anrichten. Zum Schluss den Joghurt obenauf verteilen.

kcal pro Portion: 520                   Protein pro Portion: 52g

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Nudeln mit Feta & mediterranem Bratling [Alnatura]

Das hier ein Rezept zu nennen ist vielleicht zu viel des Guten, es ist eher als eine Anregung für schnell zubereitetes Essen für unterwegs gedacht.
Aufgrund dessen, dass der nächste Bio-Supermarkt nicht in unmittelbarer Nähe liegt und ich immer einen Grund finde, in die Drogerie zu müssen, kaufe ich recht viel von Alnatura (erhältlich bei dm). Am öftesten nachgekauft werden Erdnussmus, Bulgur und eben diese mediterranen Bratlinge. Die Bratlinge lassen sich sehr gut pur, als Burgerzutat oder klein gewürfelt mit Nudeln oder Salat genießen. Sie bestehen aus Reis, Gemüse und anderen pflanzlichen Zutaten und sind somit auch bestens für Veganer geeignet! :)

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Zutaten für 2 Portionen:

120g Vollkornnudeln
180g Feta light
1 Packung mediterrane Bratlinge (Alnatura)
1 EL Öl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
2. Feta und Bratlinge klein würfeln.
3. Nudeln, Feta und Bratlinge mit dem Öl vermengen und mit Pfeffer und Salz würzen.

kcal pro Portion: 480                Protein pro Portion: 25g

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Zucchinikugeln gefüllt mit Feta & Rinderhack

Neben Nagellack und Proteinriegeln habe ich ein Faible für eins: Lebensmittel, die sich gut füllen lassen. Paprika, Aubergine oder Papaya – alles wird von mir gerne bis zum Rand vollgestopft und in den meisten Fällen dann auch noch in den Ofen geschoben. So wie diese Zucchini. Natürlich muss man sich nicht extra auf die Suche begeben und runde Exemplare suchen, die längliche Version eignet sich genau so gut für dieses Rezept. Des weiteren könnt ihr auch Putenhack oder Sojaschnetzel anstelle des fettreichen Rinderhacks verwenden. Beides hatte ich in letzter Zeit allerdings sehr oft, weswegen ich dem Geschmack zuliebe ein paar Abstriche bei den Kalorien gemacht habe. Meinen Eisenhaushalt wird es freuen ;)

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Zutaten für 1 Portion:

1 runde Zucchini
200g Rinderhack
1/2 Zwiebel
100g Feta light
3 EL passierte Tomaten
1 TL Senf
Salz
Pfeffer
Oregano

Zubereitung:

1. Zwiebel klein hacken und in einer Pfanne glasig dünsten.
2. Hack mit in die Pfanne geben und gut durchbraten.
3. Passierte Tomaten, Senf und die Gewürze einrühren und auf niedriger Temperatur köcheln lassen.
4. Feta klein würfeln.
5. Zucchini waschen und halbieren. Den Strunk abschneiden und beide Hälften so gut wie möglich mit einem Löffel aushöhlen.
6. Die eine Hälfte des Fetas mit dem Hack vermengen und in die Zucchinis füllen. Den restlichen Feta obenauf verteilen.
7. Das Ganze bei 180° für 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben.

kcal pro Portion: 520              Protein pro Portion: 57g

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Gefüllte Putenbrust mit Champignons & Mozzarella

Es ist gut ein halbes Jahr her, dass ich gefüllte Putenbrust zubereitet habe, aber ohne Auto ist die Motivation, 1kg Fleisch durch die Gegend zu tragen, nicht immer ganz so groß – vor allem, wenn man es sich ohnehin schon zur Angewohnheit gemacht hat, jedes Mal im Supermarkt mindestens 3 Pakete Magerquark einzupacken. Vergangene Woche jedoch stach der Appetit die Faulheit aus und so lief ich mit langen Armen nach Hause, um Folgendes zuzubereiten:

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Zutaten für 4 Portionen:

1 große Putenbrust (~ 1kg)
2 Kugeln light Mozzarella
100g Champignons
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer
Muskat
Knoblauchgewürz
Öl

Zubereitung:

1. Den Stiel der Champignons abtrennen und diese entweder schälen oder bürsten (nicht unter Wasser abwaschen!). Dann klein schneiden.
2. Die Zwiebel würfeln und zusammen mit den Champignons in einer Pfanne anbraten. Nach 5-7 Minuten vom Herd nehmen.
3. Mozzarella fein würfeln.
4. Die Putenbrust abwaschen und trockentupfen. Dann entlang der langen Seite halbieren und aufklappen.
5. Die Mozzarellawürfel mit den Champignons und den Zwiebeln vermengen und mit den Gewürzen würzen.
6. Die Mozzarellamischung mittig auf der Putenbrust verteilen.
7. Eventuell zu zweit die Putenbrust von der langen Seite her aufrollen und mit Garn umwickeln.
8. Eine Auflaufform einfetten und die Putenrolle hineinlegen. Das Ganze für 50 Minuten bei 200° in den vorgeheizten Ofen geben. Zwischendurch ein Öl-Wasser-Gemisch über die Rolle gießen.
9. Die Rolle nach der Garzeit in Stücke schneiden und servieren.

kcal pro Portion: 360                     Protein pro Portion: 65g

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Neues von der Google Suche

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Sitzt ihr manchmal vor dem PC und seid froh, dass niemand sieht, was ihr für einen Quatsch bei Google eingebt? Nun ja, das ist nicht ganz so, denn eine wunderbare Funktion bei WordPress erlaubt es dem Blogger zu sehen, durch welche Suchbegriffe Leute auf seiner Seite gelandet sind (Natürlich anonym. Also für mich. Google fragt sich eventuell schon länger, warum ihr persönlich ständig nach Hunde-Tutus sucht.).
Die meisten Suchanfragen sind so, wie man es bei einem Food/Fitnessblog erwarten könnte: „rezept nudelauflauf“, „high protein müsli“, „konserventhunfisch kalorien“.

Manche Suchanfragen sind dagegen etwas exotischer. Aber seht selbst:

„was ist eine portion spinat“

Alles. Das Gleiche gilt für „1 portion nudel“.

„hilft hanteltraining um busen zu verkleinern“

Nein. Darüber geschrieben habe ich hier und vielleicht bist du ja auch auf diesen Beitrag gestoßen. Kurz gesagt: Die Größe des Drüsen- und Fettgewebes hat nichts mit der Größe oder Straffheit des Brustmuskels zu tun. Wenn du drastisch abnimmst, kann das den Busen schon verkleinern, aber meist gelingt das auch eher durch viel Cardio- und weniger durch Hanteltraining.

„nach bankdrücken atemprobleme“

Vorausgesetzt, du legst die Langhantel nicht auf deinem Brustkorb ab (ich Scherzkeks!), ist das eigentlich nicht normal. Atemprobleme können vor allem im untrainierten Zustand oder bei Asthma vorkommen, aber speziell in Verbindung mit Bankdrücken kenne ich da keinen Zusammenhang…

„nach cheatday angst vor zunahme“

Wenn du nicht eine Cheatweek daraus gemacht hast oder körperliche Dysfunktionen hast, ist es eigentlich sehr unwahrscheinlich, nach einem Cheatday merklich zugenommen zu haben. Eine pauschale Regel ist, dass man für 1 Kilo Gewichtszunahme ca. 7000 Kilokalorien über dem Leistungsumsatz liegen müsste. Meist liegt es vor allem an Wassereinlagerungen, wenn man nach einem Cheatday mehr wiegt.

„französische fisch quark in der dose“

Ich weiß es nicht.

„the rock pfannkuchen“

Wer will David Beckham in Unterwäsche, wenn er Dwayne Johnson mit Pfannkuchen haben kann? Click here.

„proteinriegel am restday?“

Im Grunde ist es ja wurscht, wie man auf sein Kalorienbedarf kommt. Ernährungstechnisch gesehen ist ein Proteinriegel besser als ein Snickers und schlechter als Magerquark mit Obst, egal an welchem Tag ;)

„machen proteinriegel mädchen breit?“

Hm. Zu viele machen definitiv speckig, aber ein Kreuz wie Arnold bekommt man dadurch sicher nicht :)

„godzilla iss dein gemüse“

Erst: Wie bitte?! Dann: Achso.

„wer darf ein cheatday machen“

Manchmal bin ich doof, denn oft will ich direkt auf etwas blöd reagieren, bevor ich überlegt habe, ob es nicht vielleicht doch eine gute Frage ist. Diesmal passiert mir das nicht! Also, im Grunde macht ein Cheatday ja nur dann Sinn, wenn man sich sonst diszipliniert ernährt und zwar mit mit viel Obst, Gemüse, Protein und guten Kohlenhydraten und Fetten. Wer unter einer Essstörung leidet, sollte seinen Ernährungsplan natürlich anders gestalten!

„einen cheat day ausgleichen“

Wie ihr merkt, beziehen sich sehr viele Suchanfragen auf Cheatdays… Für mich funktioniert das Prinzip gut, aber ich habe mich nach einer natürlich nicht perfekten Anlaufphase auch gut damit zurechtgefunden und Leute in meinem Umfeld, die mein Essverhalten immer im Blick haben. Naiv davon ausgehend, dass das selbstverständlich ist, schreibe ich vielleicht manchmal etwas sehr frei über das Thema, das wird mir durch die Suchanfragen, die oft negativ anklingen, bewusst. Wenn ihr merkt, dass sich eure Gedanken nebst der normalen Vorfreude nur noch um die Fresserei am Sonntag drehen und ihr euch danach trotzdem furchbar fühlt: lasst es. Genießt den gelegentlichen Pudding nach dem Mittagessen oder die halbe Tüte Salzstangen am Abend und verhindert somit, dass ihr euch im schlimmsten Fall eine Essstörung antrainiert… Zur Suchanfrage selber: ein Cheatday ist nicht zum ausgleichen da. Er ist ein Bonus. Mehr dazu auch hier.

„kriege meine poledancestange nicht aufgebaut“

Dazu kann ich nicht viel sagen, außer, dass ich da definitv der falsche Ansprechpartner bin :D

„abends 2 stücke pute ok“

Ja, auch mehr als das…

„krafttraining mit silikonbrüsten“

Auch eine Suchanfrage, die erstmal zum Blödsein verleitet (Brüste!!), dann aber wiederrum gar nicht mal so dumm ist. Schließlich habe ich genau das auch schon mal im Internet gesucht :D Und zwar war ich neugierig, wie sich das wohl miteinander verträgt – können diese Frauen Brusttraining wie vor der OP machen? Müssen die Implantate vor den Brustmuskel gesetzt werden, weil sie sonst gequetscht werden? Fällt zur Schonung da nicht total viel Trainingszeit weg nach der OP? Antworten hab ich zum Beispiel hier gefunden. Und nein, bei mir bleibt alles wie es ist ;)

„kann man mit 5 korn flocken muskeln aufbauen“

Getreide hat auf jeden Fall einen guten Anteil an pflanzlichem Eiweiß, für den Muskelaufbau braucht man aber definitv mehr als nur das :)

„staedttrip kalorienverbrauch“

Diese Suchanfrage trifft sich gut, denn in genau einem Monat bin ich in Barcelona und bin mir sicher, dass ich definitv nicht ins Kaloriendefizit rutschen werde, egal, wie viel ich zu Fuß erkunde! :D

„wie viel wasser ziehen cheatday“

1000.

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5. „ich habe die halb gurk essen die andere hälfte im kühlschrank kann iches noch essen“

Erstmal tut es mir leid für dich, dass du deine Frage so ausführlich formuliert hast und dann doch auf meiner Seite gelandet bist, die dir garantiert keine Antwort darauf gegeben hat… Also ich packe immer halbe Gurken in den Kühlschrank und esse sie Tage später. Ähnlich kann man es übrigens auch mit Bananen machen: die komplette Banane halbieren, das Ende der einen Hälfte in Frischhaltefolie wickeln, am nächsten Tag 5mm davon abschneiden und schälen :)

4. „was sagt detlef zu haferflocken zum frühstück“

Erst dachte ich mir: Welcher Detlef? Dann fiel mir ein, dass Detlef „D!“ Soost (ihr wisst schon: PAM PAM PAM!) da so ein Programm am Start hat. Ich kenne mich damit nicht aus und bin daher voller Unsympathie dieser Person gegenüber davon ausgegangen, dass er wahrscheinlich nichts Gutes zu Haferflocken sagt. Der Artikel von Amelie hat mir dann aber doch die Hoffnung gegeben, dass sich nicht alle Diätprogramme auf das Ausmerzen von Kohlenhydraten konzentrieren.

3. „wie bearbeite.ich.mit picsart mein mund weg?“

Tja, was sagste dazu. Zufällig kann ich dir weiterhelfen, denn unliebsame Krümel auf Essensfotos wegzubekommen ist nicht anders: Foto öffnen, auf Tools gehen und dann das Clone-Werkzeug auswählen. Auf die Haut nahe des Mundes klicken und diesen Punkt verteilt über deinen Mund legen. Ggf. die Opazität ändern bis es gleichmäßig ist. Viel Erfolg! Und denke dran, dass du deinem Onlinedate nicht für immer Vorgaukeln kannst, dass du keinen Mund hast.

2. „die hantel ist immer für einen da“

Endlich mal jemand, der was Positives loszuwerden hat! Ich rate dir allerdings zur Vorsicht: meine Hantel war nicht für mich da, nachdem sie mir aus der Hand gefallen ist und eine Macke in meinen Laminatboden gehauen hat und auch dann nicht, nachdem sie mir beim Über-Kopf-Trizeps-drücken im Nacken gelandet ist.

1. „ich hasse menschen mit zwei gesichtern“

Ich habe es mir bei den anderen Suchanfragen verkniffen, jetzt muss es aber sein:
What. The. Fuck. Mein Freund und ich waren so perplex, dass wir diesen Satz tatsächlich selber bei Google eingeben haben und geschaut haben, wie lange man wohl suchen muss, um mit dieser Eingabe auf diesen Blog zu kommen. Nach 20 Seiten haben wir aufgegeben. Das wundert mich nicht, denn soweit ich weiß, habe ich nicht mal das Wort „hassen“ irgendwo verwendet… verrückt. Zu der suchenden Person: es ist doch schön, wenn jeder Vollhorst auch mal ein wahres Goldstück sein kann.

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Bunter Salat mit paniertem Feta

Diesem Blog zum Trotz fällt mein Abendessen in den meisten Fällen ziemlich schlicht aus. Ein Beispiel dafür ist gemischter Salat mit Tomaten, Gurken und Feta. Der ist nicht nur sehr gesund, sondern auch mit ein wenig Übung ziemlich fix zubereitet. Einziger Nachteil: gepaart mit einem nervösen Schlaf kann es vorkommen, dass man in der Nacht ein, zwei Mal mehr als üblich ins Bad muss, denn zumindest bei mir wirkt die Gurke sehr entwässernd. Allerdings lasse ich mich nicht von einem Gemüse einschüchtern (außer vielleicht Artischocken… das aber auch eher kochtechnisch) und so sitze ich mindestens zwei Mal die Woche abends mit eben so einer Salatschüssel vor dem Fernseher.
Nun kam mir eine Idee, wie man das Ganze vielleicht etwas abwechslungsreicher gestalten kann, nämlich, indem man den Feta vorher paniert und anbrät, immerhin ist er von seiner Form und seinen Eigenschaften dafür ziemlich gut geeignet! Wer abends gerne das Mehl weglassen würde, der kann das Rezept auch mit Mandelmehl probieren.
So oder so eine nette Abwechslung, die sicher auch als Vorspeisensalat gut geeignet ist :)

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Zutaten für 1 Portion:

100g Feta light (ich habe ein 200g Stück halbiert)
30g Vollkornpaniermehl
1 Ei
2 EL Vollkornmehl
1/2 Gurke
2 Tomaten
2 Handvoll Rucola
15g Salatkerne
Salz
Pfeffer
Balsamico
1 EL Öl

Zubereitung:

1. Den Feta in zwei flache Scheiben halbieren.
2. Das Mehl und das Paniemehl in jeweils eine Schüssel geben, das Ei vequirlen und in einer dritten Schüssel daneben stellen.
3. Die Fetascheiben nun zunächst bemehlen, dann durch das Ei ziehen und zuletzt gleichmäßig panieren.
4. Eine Pfanne mit Öl erhitzen und die Fetascheiben von beiden Seiten goldbraun braten.
5. Gemüse und Salat waschen. Gurke und Tomaten klein schneiden und alles zusammen auf einem Teller anrichten.
6. Den Salat mit Pfeffer, Salz und den Kernen bestreuen. Den Balsamico darauf verteilen. Zuletzt den Feta hinzulegen.

kcal pro Portion: 490                 Protein pro Portion: 21g

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Vegane Soja-Zucchini Bolognese

Nach recht vielen Fleisch- und Fischgerichten muss mal wieder etwas Veganes auf den Teller! Heute: Sojabolognese. Vegane Bolognese lässt sich auf vielen Weisen zubereiten, die Vorteile bei der Verwendung von Sojaschnetzeln liegen aber darin, dass der geschmackliche Unterschied zu Hackfleisch sehr gering ist und der Eiweißgehalt um einiges höher, als bei der reinen Verwendung von Gemüse. Statt zu den Schnetzeln kann man übrigens auch sehr gut zu Tofu, Tempeh, Seitan oder Lupinen greifen.
Gleichzeitig habe ich die Soße mit Zucchini „gestreckt“ und somit noch eine Extraportion Kalium, Kalzium, Vitamin A und Vitamin E hinzugefügt. Wem das noch zu wenig ist, kann die Zucchini zusätzlich zum Nudelersatz umfunktionieren – einfach, indem man sie mit einem Spiralschäler oder per Hand in längliche Streifen schneidet und kurz in der Pfanne glasig dünstet.

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Zutaten für 2 Portionen:

75g Sojaschnetzel
1/2 Zucchini
1 Zwiebel
160g Vollkornspaghetti
200ml passierte Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 EL Senf
Salz
Pfeffer
Paprikagewürz
Italienische Kräuter

Zubereitung:

1. Nudeln in Salzwasser kochen.
2. Zucchini waschen und klein raspeln.
3. Zwiebel würfeln.
4. Zucchini und Zwiebel leicht andünsten. Mit den passierten Tomaten ablöschen.
5. Senf, Tomatenmark und Sojaschnetzel einrühren und auf niedriger Hitze 5 Minuten köcheln lassen.
6. Bolognese mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen abschmecken und zusammen mit den Nudeln servieren.

kcal pro Portion: 450                  Protein pro Portion: 29g

Guten Appetit!

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Frühstücksquark mit Proteinbrowniestückchen

Nach 2 Monaten Tipperei, Lauferei und Bittstellerei kann ich nun endlich sagen: Die Anmeldung fürs Examen ist raus. Ich lag nicht nur eine Nacht stundenlang wach und habe überlegt, was wohl passiert, falls etwas schief läuft, sondern fast jede Nacht, was nicht gerade förderlich für die Senkung meines Cortisolspiegels war. Immerhin bin ich mir sicher, dass ich das Schlimmste hinter mir habe, denn im Gegensatz zu Fristen, die eingehalten werden müssen, kann mich eine bevorstehende Klausur nicht so schnell aus den Socken hauen. Es geht allerdings noch weniger nervenauftreibend. Beispielsweise mit Tassenkuchen (glanzvolle Überleitung!). Nach meiner ersten, nicht so erfolgreichen Erfahrung habe ich mich nochmal an ein Rezept herangetraut, vorsichtshalber mit etwas Schokolade, denn die wirds zur Not schon reißen. Und siehe da: gar nicht mal so schlecht! Ich finde den Begriff ‚Kuchen‘ zwar immer noch etwas frei gewählt, eine süße Nascherei ist es allerdings trotzdem. Auf das Rezept bin ich übrigens über Instagram gestoßen.
Habt ihr noch bewährte Tassenkuchenrezepte zur Hand? Oder mögt ihr das Prinzip gar nicht? Lasst es mich wissen :)

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Zutaten für 1 Portion:

Für den Tassenkuchen:

40g feine Haferflocken
1/2 Banane
2 EL Schokoladenproteinpulver
1 EL Vollkornmehl
2 EL Magerquark
1 TL Backkakao
3 EL Milch
2 Eiklar
1/2 TL Backpulver

Ansonsten:

200g Magerquark
5 Erdbeeren
1 TL Mandelmus

Zubereitung:

1. Die Banane zerdrücken und mit den anderen Zutaten für den Tassenkuchen gut vermengen.
2. Teig in eine große Tasse füllen und diese für 2 Minuten bei höchster Stufe in die Mikrowelle stellen. Dabei darauf achten, dass der Teig nicht zu weit aufsteigt (Erhitzen kurz unterbrechen).
3. Den Kuchen stürzen und dritteln. 1/3 davon würfeln. Den Rest gut verpackt in den Kühlschrank stellen (kann bis zu 4 Tage aufbewahrt werden).
4. Den Quark mit Leitungswasser glatt rühren.
5. Die Erdbeeren waschen, vom Strunk entfernen und klein schneiden.
6. Alles zusammen anrichten und mit dem Mandelmus beträufeln.

kcal pro Portion: 440               Protein pro Portion: 37g

Guten Appetit!