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Tofuschnitzel mit Mandelpanade & Mango-Minze Dip

Auf die Idee mit den Tofuschnitzeln bin ich durch die aktuelle Ausgabe der EatSmarter gekommen. Die Zeitschrift lese ich wirklich gerne, da sie viele Ideen für gesunde, abwechslungsreiche Gerichte bietet, ohne das Ganze in ein Diätformat zu packen.
Bisher habe ich hauptsächlich mit Räuchertofu gekocht, in Zukunft werde ich wohl aber öfter mal zu der puren Variante greifen. Diese bringt weniger Eigengeschmack mit und lässt sich somit vielfältiger kombinieren, z.B. mit der fruchtigen Mango, die direkt für ein bisschen Sommerlaune auf dem Teller sorgt :)

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Zutaten für 1 Portion:

200g Tofu
25g gehackte Mandeln
1 Ei
3 EL Mehl
Pfeffer
Salz
Paprikagewürz edelsüß

Für den Mango-Minze Dip:

80g Mango
3 Blätter frische Minze
1/2 TL Honig
Pfeffer
Salz
Paprikagewürz edelsüß

Zubereitung:

1. Die Mandeln mit dem Mörser zermahlen und auf einem Teller verteilen.
2. Tofu in zwei 1cm dicke Stücke halbieren.
3. Das Ei verquirlen und in eine flache Schüssel geben. Das Mehl ebenfalls in eine flache Schüssel geben.
4. Tofuscheiben mit den Gewürzen einreiben. Dann bemehlen, durch das Ei ziehen und mit den Mandeln panieren.
5. Die Schnitzel in einer trockenen Pfanne braten. Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein, da die Mandeln sonst sehr schnell anbrennen.

Für den Mango-Minze Dip:

1. Mango pürieren oder fein zerkleinern (ohne Schale natürlich).
2. Minze waschen und klein hacken.
3. Beide Zutaten mit dem Honig verrühren und mit den Gewürzen abschmecken.

kcal pro Portion: 550             Protein pro Portion: 38g

Guten Appetit!

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Frühstücks-Challenge Tag 4: Selbstgemachtes Knuspermüsli

Der Tag hat gerade erst begonnen, doch es ist nie zu früh, eine blöd-polemische Frage zu stellen, deshalb: Warum sollte man Knuspermüsli (oder neudeutsch Grano-o-ola) selber herstellen, wenn es doch einfach und günstig in jedem Supermarkt erhältlich ist? Richtig, weil es meist schlichtweg gesünder ist. Das, was das Müsli so wunderbar crunchy macht, ist vorallem Sirup wie Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup. In der gekauften Version stecken allerdings oft noch zusätzlicher Zucker (schlecht für die Gesundheit) und Palmöl (schlecht für die Orang Utans).
Kokosöl galt aufgrund seiner vielen gesättigten Fettsäuren lange als ungesund. Mittlerweile wurde jedoch herausgefunden, dass diese hauptsächlich aus Laurinsäure bestehen, welche eine antibakterielle Wirkung hat und gleichzeitig nur wenig im Fettgewebe eingelagert werden soll (Quelle).
Natürlich können die Zutaten und Mengen variiert werden solange genug Öl und „Klebstoff“ verwendet wird, meine Mengenangaben sollen bloß zur groben Orientierung dienen.
Also, wenn ihr eine Person seid, die sich morgens ohnehin gerne taub stellt, schiebt am Vorabend ein Blech Körnerkrümel in den ohnehin nur halb besetzten Ofen und erfreut euch am nächsten Morgen an lautem Geknusper zu Quark, Joghurt oder Obst :)

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Zutaten (für 135g/ca. 3 Portionen):

25g Haferflocken
20g Sesam
30g getrocknete, entsteine Datteln
20g gestiftelte Mandeln
30g Honig
10g Kokosöl
Salz
Zimt

Zubereitung:

1. Datteln klein schneiden.
2. Alle Zutaten bis auf das Kokosöl in eine Schüssel geben.
3. Kokosöl bei 600 Watt 200 Minuten lang in der Mikrowelle erhitzen, bis es flüssig ist.
4. Das Öl zu den anderen Zutaten geben und alles gut verkneten.
5. Müsli in einer möglichst dünnen Schicht auf einem Backblech verteilen und für 20 Minuten bei 190° in den Ofen geben. Zwischendurch mit einem Pfannenwender durchmischen. Das Müsli wird knusprig, sobald es ausgekühlt ist.

kcal pro Portion: 196                     Protein pro Portion: 4,4g

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Apfelbrot

Nachdem ich nach einigen Plätzchen-Eskapaden in der Weihnachtszeit dem Backwerk etwas überdrüssig war und erst einmal etwas Zeit verstreichen lassen musste, nähere ich mich mit vorsichtigen Schritten der ganzen Materie wieder an. Vorsichtig heißt in dem Fall ohne Zucker, Butter und anderen sündigen Spielereien. Vor einiger Zeit schon habe ich das Apfelbrotrezept von Alnatura ausprobiert und fand es wirklich sehr lecker, weswegen ich es vergangene Woche noch einmal nachbacken wollte. Wie so oft habe ich allerdings auch hier die Zutaten und Mengen ein wenig variiert, weswegen meine Version etwas vom Original abweicht.

Also, auch wenn ihr eurer Fitness zuliebe auf zuckrigen Kuchen verzichten wollt, lasst eure Kaffeetasse auf der Tafel nicht einsam vor sich hin vegetieren, sondern legt ein schmuckes Stück Früchtebrot daneben!

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Zutaten:

900g  Äpfel

2 EL Zimt

4 EL Backkakao

1 Pck. Backpulver (für 500g Mehl)

250g Weizenvollkornmehl

250g Dinkelvollkornmehl

100g getrocknete Feigen

100g Mandeln, gehackt

50g Cranberries

6 EL Apfelsaft

Zubereitung:

1. Äpfel schälen und klein schneiden.

2. Zimt, Kakao und Backpulver mit dem Mehl vermischen.

3. Feigen klein schneiden.

4. Alle weiteren Zutaten hinzufügen und mit den Äpfeln verkneten. Anfangs wirkt der Teig noch etwas trocken und schwer zu kneten, dies ergibt sich aber nach wenigen Minuten.

5. Den Teig in eine 25 cm lange, gut gefettete Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°   75 Min. backen.

kcal für 1 Stück (12 Stücke insgesamt): 250                        Protein pro Portion: k.A.

Guten Appetit!