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Nudeln & Lachs in Sahnesoße

Heute wieder mal unvegetarisch, allerdings mit Fisch anstelle von Fleisch. Im Grunde esse ich in der letzten Zeit nicht so viel mehr Fleisch, nur handelt es sich bei den vegetarischen Gerichten oft um Standard-Salate oder Rührei. Mir ist aber bewusst, dass ich das wieder mehr ausgleichen muss, denn schließlich finde ich eine überwiegend vegetarische Ernährungsweise gesünder und ethisch korrekter, weswegen ich nicht das Gegenteil auf diesem Blog vermitteln möchte. Vom Gesundheitsaspekt ist der meiste Fisch allerdings viel unbedenklicher als Fleisch, denn mit seinen ungesättigten Fettsäuren unterstützt er das Herz und sorgt für geschmeidige Haut und sollte daher mindestens zwei Mal die Woche auf dem Teller landen. Zusätzlich dazu nehme ich jeden Abend vor dem Schlafen gehen eine Omega 3 Kapsel zu mir, denn Studien haben bewiesen, dass diese Fettsäure den Cortisolspiegel in Schach hält und somit förderlich für den Muskelaufbau ist.

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Zutaten für 1 Portion:

60g Vollkornnudeln
250g Wildlachsfilets
40g saure Sahne
Salz
Pfeffer
Muskat
Frischer Dill

 

Zubereitung:

1. Lachsfilets garen (dämpfen, in der Pfanne braten, im Ofen backen).
2. Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
3. Die Lachsfilets zerkleinern und zusammen mit den Nudeln in eine Pfanne geben. Die saure Sahne hinzufügen und alles bei niedriger Temperatur gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Zum Schluss den Dill darüber streuen.

kcal pro Portion: 500                                          Protein pro Portion: 57g

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Nudeln mit Feta & mediterranem Bratling [Alnatura]

Das hier ein Rezept zu nennen ist vielleicht zu viel des Guten, es ist eher als eine Anregung für schnell zubereitetes Essen für unterwegs gedacht.
Aufgrund dessen, dass der nächste Bio-Supermarkt nicht in unmittelbarer Nähe liegt und ich immer einen Grund finde, in die Drogerie zu müssen, kaufe ich recht viel von Alnatura (erhältlich bei dm). Am öftesten nachgekauft werden Erdnussmus, Bulgur und eben diese mediterranen Bratlinge. Die Bratlinge lassen sich sehr gut pur, als Burgerzutat oder klein gewürfelt mit Nudeln oder Salat genießen. Sie bestehen aus Reis, Gemüse und anderen pflanzlichen Zutaten und sind somit auch bestens für Veganer geeignet! :)

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Zutaten für 2 Portionen:

120g Vollkornnudeln
180g Feta light
1 Packung mediterrane Bratlinge (Alnatura)
1 EL Öl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
2. Feta und Bratlinge klein würfeln.
3. Nudeln, Feta und Bratlinge mit dem Öl vermengen und mit Pfeffer und Salz würzen.

kcal pro Portion: 480                Protein pro Portion: 25g

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Vegane Soja-Zucchini Bolognese

Nach recht vielen Fleisch- und Fischgerichten muss mal wieder etwas Veganes auf den Teller! Heute: Sojabolognese. Vegane Bolognese lässt sich auf vielen Weisen zubereiten, die Vorteile bei der Verwendung von Sojaschnetzeln liegen aber darin, dass der geschmackliche Unterschied zu Hackfleisch sehr gering ist und der Eiweißgehalt um einiges höher, als bei der reinen Verwendung von Gemüse. Statt zu den Schnetzeln kann man übrigens auch sehr gut zu Tofu, Tempeh, Seitan oder Lupinen greifen.
Gleichzeitig habe ich die Soße mit Zucchini „gestreckt“ und somit noch eine Extraportion Kalium, Kalzium, Vitamin A und Vitamin E hinzugefügt. Wem das noch zu wenig ist, kann die Zucchini zusätzlich zum Nudelersatz umfunktionieren – einfach, indem man sie mit einem Spiralschäler oder per Hand in längliche Streifen schneidet und kurz in der Pfanne glasig dünstet.

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Zutaten für 2 Portionen:

75g Sojaschnetzel
1/2 Zucchini
1 Zwiebel
160g Vollkornspaghetti
200ml passierte Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 EL Senf
Salz
Pfeffer
Paprikagewürz
Italienische Kräuter

Zubereitung:

1. Nudeln in Salzwasser kochen.
2. Zucchini waschen und klein raspeln.
3. Zwiebel würfeln.
4. Zucchini und Zwiebel leicht andünsten. Mit den passierten Tomaten ablöschen.
5. Senf, Tomatenmark und Sojaschnetzel einrühren und auf niedriger Hitze 5 Minuten köcheln lassen.
6. Bolognese mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen abschmecken und zusammen mit den Nudeln servieren.

kcal pro Portion: 450                  Protein pro Portion: 29g

Guten Appetit!

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Vollkornspaghetti mit cremiger Champignonsoße & Hähnchenfilet

Meine Umstellung auf gesunde Ernährung erfolgte damals nicht unbedingt unter idealen Umständen, denn ich hatte mich bis dato nicht im Geringsten mit der Zubereitung von Lebensmitteln beschäftigt und hätte wohl ziemlich verdutzt aus der Wäsche geguckt, wenn man mir eine rohe Süßkartoffel in die Hand gedrückt hätte. Praktischer wäre es gewesen, zuerst Kochen zu lernen und dann die Lebensweise umzukrempeln, allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass ich ohne die Ernährungsumstellung immer noch versuchen würde, die Süßkartoffel gegen einen Hot Dog zurück zu tauschen.
Einer meiner Irrglauben war, dass ich von nun an nie wieder meine geliebten Sahnesoßen essen könnte und nur noch kalorienarme Tomatensoßen erlaubt wären. Kurzzeitig war ich Feuer und Flamme für Rama Creme Fin, der darin versteckte Chemiebaukasten hat mich dann aber ziemlich schnell wieder davon abgebracht.
Im Nachhinein ist es gar nicht so schwer, kalorienarmen und gesunden Ersatz für Käse/Sahnesoßen zu finden, allerdings konnte ich mich damals im Wirrwarr der Milchprodukte nicht ganz zurechtfinden und kann es zugegebenermaßen immer noch nicht so richtig. Immerhin weiß ich mittlerweile, dass saure Sahne nicht tatsächlich sauer schmeckt ;) Außerdem habe ich herausgefunden, dass sie sich genauso wie Crème Légère gut dazu verwenden lässt, um Soßen eine leckere Sahnigkeit zu verleihen. Einziges Manko ist, dass die beiden Zutaten beim Erhitzen ein wenig flockig werden. Das ist allerdings nur optisch etwas störend. Ich mag meine Sahnesoße.

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Zutaten für 1 Portion:

200g Hähnchenbrustfilet
100g Champignons
70g Nudeln
70g Saure Sahne
1/2 Zwiebel
Salz
Pfeffer
Muskat
Brathähnchengewürz

Zubereitung:

1. Hähnchenbrustfilet waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. Mit Pfeffer und dem Brathähnchengewürz einreiben und in einer Pfanne gut durchbraten.
2. Zwiebel in kleine Würfel und Champignons in Scheiben schneiden. In einer separaten Pfanne dünsten (zur Not mit zu den Filetstreifen geben).
3. Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
4. Die saure Sahne zur Champignonpfanne geben und gut einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
5. Die gekochten Nudeln abtropfen lassen und mit der Sahnesoße verrühren. Auf einen Teller geben und  zusammen mit den Filetstreifen servieren.

kcal pro Portion: 550            Protein pro Portion: 58g

Guten Appetit!

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Spinatnudeln mit Paprika-Putenbällchen

Liebe ist… wenn man gemeinsam abends auf der Couch sitzt und darüber sinniert, welche Art von Waldfee der andere doch wäre. Die blitzartige Antwort meines Freundes: „Eine Einfrierfee!“. Das ist gar nicht mal so weit hergeholt, denn ich friere wirklich gerne Dinge ein. Und Tinkerbell ist schließlich auch Handwerkerin.
Einfrieren ist verglichen zum Einwecken die weniger galante (und hippe) Weise, Lebensmittel haltbar zu machen, ich finde es aber durchaus praktisch, da ich somit mehr vorkochen kann, weniger entsorgen muss und auf diese Art gleichzeitig Zeit und Geld spare.
Wichtig ist, dass man darauf achtet, welche Lebensmittel sich ohne Qualitätsverlust einfrieren lassen und man die Tiefkühltruhe nicht wie ein zeitloses Kontinuum behandelt (selbst Ben & Jerry’s schmeckt nach 12 Monaten grottig).
Was immer gut klappt, sind Fleischbällchen. Einmal aufgetaut können sie im Salat, in Pasta, als Meatball-Sandwich oder pur genossen für eine zusätzliche Ladung Protein sorgen. Zudem sind sie schnell gemacht und können bis zu 10 Monate eingefroren bleiben.
Hier ein Serviervorschlag ;) :

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Für die Paprika-Putenbällchen:

Zutaten für ca. 2 Bleche:

820g Putenhack
1 große rote Paprika
1 Zwiebel
100g Haferflocken
100g Vollkornmehl
3 Eier
Pfeffer
Salz
Paprikagewürz
Chiliflocken

Zubereitung:

1. Paprika und Zwiebel klein hacken und mit den restlichen Zutaten gut verkneten.
2. Aus der Masse ca. 4cm dicke Bällchen formen und auf ein Backblech legen.
3. Die Bleche für 40 Minuten bei 190° in den vorgeheizten Ofen geben.

kcal pro 5 Stück: ca. 250             Protein pro 5 Stück: ca. 32g

Für die Spinatnudeln:

Zutaten für 1 Portion:

60g Spinatnudeln (oder Vollkorn)
40g saure Sahne
100g gehackter TK-Spinat
1/2 Zwiebel
Salz
Pfeffer
Muskat
5 Paprika-Putenbällchen

Zubereitung:

1. Nudeln in Salzwasser kochen.
2. Spinat auftauen und gut abtropfen lassen.
3. Zwiebel in der Pfanne glasig dünsten. Spinat dazugeben und alles auf niedriger Stufe köcheln lassen.
4. Paprika-Putenbällchen ggf. auftauen und in der Mikrowelle/einer Pfanne erhitzen.
5. Nudeln und saure Sahne zum Spinat geben, verrühren und mit den Gewürzen abschmecken.
6. Zusammen mit den Paprika-Putenbällchen servieren.

kcal pro Portion: ca. 520                Protein pro Portion: ca. 40g

Guten Appetit!

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Gebratene Shirataki-Nudeln mit Erdnusssoße

Nudeln am Abend.

Yup, that’s right. Shirataki-Nudeln wurden in den letzten Jahren als 0-Kalorien-Fitness-Nudeln entdeckt, im Grunde sind sie aber schon seit einiger Zeit fester Bestandteil der japanischen und chinesischen Küche. Ihr Kaloriengehalt schwankt je nach Hersteller tatsächlich bloß zwischen 5 bis 20 kcal pro 100g. Zudem haben sie äußerst wenig Kohlenhydrate, weswegen sie für Low Carb Gerichte ideal geeignet sind. Der Grund dafür ist, dass das Mehl, aus dem sie hergestellt werden, nicht aus Getreide, sondern aus der Konjakwurzel stammt. Ganz ohne Zauber läuft die Produktion dieses Mehls aber nicht ab – denn Konjakmehl wird in der EU als Nahrungsergänzugsmittel E425 bezeichnet und bekommt seine Textur erst durch Zugabe einer Kalziumhydroxidlösung (Quelle). Wer also auf E-Nummer in seinem Essen verzichten möchte, sollte sich daher weiterhin besser mit Zucchininudeln behelfen.
Die Nudeln haben anfänglich einen fischigen Geruch, der allerdings verschwindet, nachdem man sie einmal gründlich abgespült hat. Einen Eigengeschmack haben die Nudeln durch ihren hohen Wasseranteil nicht, nehmen aber gut den Geschmack von Soßen an. Mit der Erdnusssoße und dem Gemüse fand ich sie relativ lecker, ich kann mir aber vorstellen, dass das mit einer dünneren Soße und wenig anderen Zutaten schnell nicht mehr der Fall ist. Aglio e olio oder Mac & Cheese würde ich damit ebenfalls nicht zubereiten, sondern schon asiatisch bleiben, weil die Konsistenz der Shirataki-Nudeln  Ähnlichkeit mit Mie-Nudeln hat und somit weniger ungewohnt ist.
Preislich finde ich die Nudeln auch in Ordnung, diese Portion habe ich für 1,15€ im Asia-Supermarkt gekauft. Wer also keine Probleme mit Zusatzstoffen hat und seine Low Carb-Ernährung um eine Zutat bereichern möchte, der sollte die Nudeln auf jeden Fall mal ausprobieren!

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Zutaten für 1 Portion:

135g Shirataki-Nudeln (Abtropfgewicht)
100g Hähnchenbrust
1 kleine rote Paprika
1 kleine Möhre
1 Handvoll Mungosprossenkeime
20g Erdnussmus
60ml Gemüsebrühe
1 EL Sojasoße
1 kleines Stück Ingwer
Erdnussöl (oder ein anderes Öl, das zum Braten geeignet ist)
Paprikagewürz
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

1. Hähnchenbrust in kleine Stücke schneiden und in einer Pfanne mit etwas Erdnussöl scharf anbraten.
2. Paprika in feine Streifen schneiden. Möhren klein raspeln. Sobald das Fleisch von allen Seiten gleichmäßig weiß ist, beides mit in die Pfanne geben.
3. Nudeln aus der Packung nehmen und mit Wasser ordentlich abspülen. Dann für 2 – 3 Minuten im Topf kochen.
4. Erdnussmus, Gemüsebrühe und Sojasoße gut verquirlen.
5. Mungosprossenkeime waschen und zusammen mit den Nudeln in die Pfanne geben, sobald die Paprika weichgekocht ist.
6. Erdnusssoße und Paprikagewürz hinzufügen und alles gut vermengen. Für ca. 3 Minuten köcheln lassen.
7. Ingwer schälen und über der Pfanne fein reiben. Nochmal alles vermengen, mit Pfeffer und Salz würzen und servieren.

kcal pro Portion: 340             Protein pro Portion: 27g

Guten Appetit!

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Nudelauflauf mit Ziegenkäse & Rote Beete

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Zutaten für 1 Portion:

60g Vollkornnudeln
100g Rote Beete (gekocht)
100g Ziegenfrischkäse
1 EL Magerquark
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Nudeln in Salzwasser kochen.
2. Die Hälfte des Ziegenfrischkäses mit dem EL Quark und etwas Leitungswasser zu einer cremigen Soße verrühren. Salz und Pfeffer hinzufügen.
3. Rote Beete in Scheiben schneiden.
4. Die gekochten Nudeln mit der Quarksoße vermengen und in eine Auflaufform geben. Die Rote Beete Scheiben sowie den restlichen Ziegenfrischkäse darauf verteilen.
5. Alles für 10 Minuten bei 180° im Ofen überbacken.

kcal pro Portion: 560                  Protein pro Portion: 28g

Guten Appetit!

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Vollkornspaghetti mit Hüttenkäse & Räucherlachs

Auch wenn ich nie behauptet habe, eine geschickte Köchin zu sein und eher den Fitness-Faktor meiner Gerichte in den Vordergrund stellen möchte, sind manche Rezepte wirklich so unspektakulär, dass ich mich frage, ob ich sie überhaupt online stellen soll.
Dieses wäre knapp in Vergessenheit geraten, wäre mir nicht gerade noch der respektable Eiweißgehalt aufgefallen.

Das war knapp.

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Zutaten für 1 Portion:

60g Vollkornspaghetti
200g Hüttenkäse light
100g Räucherlachs
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Vollkornspaghetti in Salzwasser kochen.

2. Räucherlachs mit den Fingern in kleine Stücke zupfen.

3. Nudeln so lange mit kaltem Wasser abschrecken, bis sich die Wärme verflüchtigt hat (da Hüttenkäse und Lachs kalt sind, finde ich den Geschmack von warmen Nudeln dazu befremdlich, ist aber Geschmackssache.).

4. Nudeln auf einen Teller geben und den Hüttenkäse sowie den Räucherlachs darauf verteilen. Salzen, Pfeffern und eventuell frische Kräuter dazu geben.

kcal pro Portion: 550                                      Protein pro Portion: 55g

Guten Appetit!

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Gesunde Spaghetti Carbonara

Spaghetti Carbonara war schon immer eines meiner Lieblingsgerichte – nur leider für sehr lange Zeit einfach nur aus der Tüte, denn ich ging davon aus, dass man für frische Carbonara ein Küchen-Magier mit viel Zeit und Know-how sein müsste (mal ganz abgesehen davon, dass mir der gesundheitliche Aspekt ohnehin absolut egal war). Dass ich sie nun mit frischen Zutaten selbst zubereitet habe, ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht schon ein schlauer Schritt, allerdings habe ich versucht, Nudeln + Soße darüber hinaus noch ein bisschen gesünder zuzubereiten:

•  Das Offensichtliche vorweg: Weiße Nudeln durch Vollkornnudeln ersetzen, da diese mehr Vitamine und Ballaststoffe als die herkömmliche Variante besitzen. Letztere halten länger satt und wirken sich positiv auf die Verdauung aus.

Rohschinkenwürfel mit 2% Fett statt Speck verwenden. Das spart nicht nur Kalorien, sondern auch einen großen Teil schlechter, gesättigter Fettsäuren.

• Gleiches gilt für die Verwendung von saurer Sahne (10% Fett) anstelle von normaler Sahne (30% Fett).

Granulierten Parmesan anstatt frisch geriebenem Parmesan verwenden – denn zumindest mir fällt die sittliche Portionierung mit frischem Parmesan schwer, ganz nach dem Motto „Jetzt ist er schon mal da, wird bald schlecht und sieht auch so hübsch aus“.

• Zusätzlich habe ich eine keramikbeschichtete Pfanne benutzt, um die Schinkenwürfel anzubraten und musste somit kein Öl verwenden.

Allein durch die Verwendung von saurer Sahne statt Vollfett-Sahne und Rohschinkenwürfeln statt Speckwürfeln hat diese Version schon ganze 280 Kalorien weniger als das Original und schmeckt trotzdem mindestens genau so gut.
Die Tütenversion lassen wir jetzt mal außen vor.

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Zutaten für 1 Portion:

80g Vollkornspaghetti
75g Rohschinkenwürfel
80g Saure Sahne
2 Eigelb
1 TL granulierter Parmesan
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
2. Schinkenwürfel in einer Pfanne anbraten.
3. Eigelbe mit der sauren Sahne, dem Parmesan, Salz und Pfeffer verrühren.
4. Die gekochten Nudeln in die Pfanne mit den Schinkenwürfeln geben und bei mittlerer Temperatur mitbraten. Die Ei-Sahne-Mischung darübergießen und unter Rühren leicht stocken lassen.

kcal pro Portion: 610             Protein pro Portion: 41g

Guten Appetit!

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Orecchiette mit Rucola & Roquefort

Vor einiger Zeit habe ich das Ox-Kochbuch 3 geschenkt bekommen, ein Kochbuch mit ausschließlich veganen und vegetarischen Rezepten. Ich hatte mir immer wieder vorgenommen, etwas daraus zu kochen, was aber auch immer wieder irgendwie vergessen wurde. Jetzt in der stressigen Weihnachtszeit fehlen mir leider öfter interessante Ideen zum Kochen, weswegen ich mich jetzt wieder an das Buch erinnerte. Besonders das Gericht auf Seite 116 hat mich sofort zum Nachkochen verführt, wobei ich den Scamorza (geräucherten Mozzarella) durch Roquefort (Blauschimmelkäse aus Schafsmilch), den Ricotta durch fettreduzierten Hüttenkäse ersetzt und die Menge der Zutaten leicht abgeändert habe:

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Zutaten für 1 Portion:
60g Orecchiette (oder andere Nudeln)
75g Roquefort
100g Hüttenkäse (2,2%)
ca. 2 Handvoll Rucola
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Nudeln im gesalzenen Wasser kochen.
2. Knoblauch klein hacken und in der Pfanne glasig dünsten.
3. Die Zwiebel in halbe Ringe schneiden und auf mittlerer Stufe mitbraten.
4. Eine Hälfte des gewaschenen Rucolas klein hacken und ebenfalls in die Pfanne geben.
5. Den Roquefort in kleine Würfel schneiden.
6. Die Temperatur auf dem Herd runterschalten und den Hüttenkäse sowie die Hälfte des Roqueforts zu der Pfanne geben. Gut verrühren.
7. Die gesiebten Nudeln zu der Soße geben und wieder gut verrühren. Ca. 2 Minuten lang köcheln lassen.
8. Nudeln mit dem restlichen Rucola und Roquefort anrichten.

kcal pro Portion: 630 Protein pro Portion: 33g

Guten Appetit!