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Veganer Schokoladenpudding

Ich weiß nicht mehr, wann genau ich mich das erste Mal mit Veganismus beschäftigt habe, allerdings dachte ich wahrscheinlich das gleiche wie die meisten, die zum ersten Mal davon hörten: Was können die denn essen? Was ist mit Torte? Und um Gottes Willen, was ist denn mit Milka-Schokolade?? Mittlerweile bin ich etwas bewanderter und weiß, dass Schokolade mit über 60% Kakaoanteil in den meisten Fällen vegan ist und die Welt ohne lila Kuh nicht gleich untergehen muss. Generell ist Kakao auch ohne Milch und Butter eine tolle Zutat, welche zum Beispiel Porridge und Pancakes süß verfeinert und enorm viele Antioxidantien enthält. Püriert mit Avocado und Banane ergibt das braune Pulver ein leckeres und unschlagbar cremiges Dessert – Zartbesaitete sollten allerdings ein Süßungsmittel mit einrühren :)

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Zutaten für 1 Portion:

1 mittelgroße reife Banane
200g Avocado (Nettogewicht)
10g Backkakao

Zubereitung:

1. Banane schälen.
2. Avocado schälen, halbieren und entkernen.
3. Beide Zutaten zusammen mit dem Backkakao pürieren. Der Pudding ist fertig, sobald er cremig und ohne Stückchen ist.
4. Ggf. Toppings hinzufügen und servieren.

kcal pro Portion: 400               Protein proPortion: 6g

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Frühstücks-Challenge Tag 3: Knuspriger Chiapudding mit Erdbeer-Mangopüree

Nach langer Abstinenz habe ich wieder Sims auf meinem PC installiert und so verbrachte ich den gestrigen Abend im Wechsel zwischen kindlicher Regression und gelegentlichem Chiapudding-Rühren. Das Ergebnis am heutigen Morgen war dann eine Kombination aus Chia, Obst, Knäckebrot und Amaranth. Amaranth hat vieles mit Quinoa gemeinsam, denn er gehört ebenfalls zu den sogenannten Pseudogetreiden, enthält kein Gluten, dafür aber reichlich Aminosäuren und hochwertiges Eiweiß. Außerdem verfügt Amaranth über einen hohen Anteil Lysin, was für Veganer, als auch für Sportler interessant ist. Letzteres hat damit zu tun, dass Lysin nachweislich für die Herstellung von L-Carnitin verantwortlich ist, welches als Leistungsförderer und Fatburner gilt (Quelle).
Gepuffer Amaranth hat aber auch praktische Vorteile, denn im Gegensatz zu Quinoa und Chiasamen ist er mittlerweile relativ einfach und günstig zu finden. Ein sympathischer Typ eben.

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Zutaten für 1 Portion:

45g Chiasamen
200ml Sojamilch
1 Scheibe Vollkornknäckebrot
2 EL gepuffter Amaranth
100g Mango
100g Erdbeeren
Zimt
Reines Vanillepulver

Zubereitung:

1. Chiasamen, Sojamilch, Vanille und Zimt in einem Glas verrühren. Alle 5 – 10 Minuten erneut durchrühren, bis eine grießbreiartige Konsistenz entstanden ist. Man kann den Chiapudding auch schon am Vorabend vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank lagern.
2. Knäckebrote in einen Gefrierbeutel tun und darin zerbröseln.
3. 2/3 des Obstes mit einem Pürierstab pürieren. Den Rest in kleine Würfel schneiden.
4. Chiapudding, Obstpüree, Amaranth und Vollkornbrösel abwechselnd in einem hohen Glas schichten und mit den Mango- und Erdbeerstücken toppen.

kcal pro Portion: 410                      Protein pro Portion: 16g

Guten Appetit!

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Chiapudding

Wer sich ein wenig in der Fitblr-Welt umschaut, bekommt manchmal das Gefühl, dass sich manche Blogger ausschließlich von Avocados, Erdnussbutter, Goji Beeren und Chiasamen ernähren.

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,,Und an meine Haut lasse ich nur Wasser und CD.“

Es ist schon irgendwie paradox, dass die Cool Kids früher immer abgeschieden in einer Rauchwolke standen und heute darauf achten, dass ihre Lebensmittel alle wichtigen Fettsäuren beinhalten. Aber nun denn, einmal Mitläufer, immer Mitläufer und so gesellte sich vor ein paar Tagen auch bei mir eine 500g Packung Chiasamen zu den anderen mehr oder weniger coolen Zutaten hinzu. Chiasamen haben zwei besondere Eigenschaften – zum einen sind sie sehr gesund. Ein Zitat von Zentrum der Gesundheit:

Sie enthalten im Schnitt doppelt so viel Eiweiss wie andere Samen oder Getreidesorten und liefern ein gutes Verhältnis von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren. Ihr Calcium-Gehalt übertrifft den von Milch um das Fünffache. Zudem liefern Chia-Samen das Spurenelement Bor, welches die Calcium-Aufnahme im Körper unterstützt. Der Kalium-Anteil in Chia-Samen ist doppelt so hoch wie in Bananen und auch in puncto Eisen sind sie dreimal ergiebiger als Spinat. Mit einer dreifachen Menge an Antioxidantien stossen Chia-Samen sogar Heidelbeeren vom Thron.

Zum anderen quellen sie in Flüssigkeit auf, vergrößern sich um ein Vielfaches und nehmen eine gelartige Konsistenz an. Darum eignen sie sich vor allem für Puddings und Overnight Oats. Man kann auf das Spektakel aber auch verzichten und sie sich ganz einfach über Salate und andere Gerichte streuen.
Ich habe mich selbstverständlich für die Pudding-Variante entschieden! Die Konsistenz ist gewöhnungsbedürftig und erinnert ein klein wenig an Griesbrei. Da die Samen relativ neutral schmecken, hängt der Geschmack eher von der Milch und den weiteren Zutaten ab.

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Zutaten für 1 Portion (Grundrezept):

45g Chiasamen (3 – 4 Esslöffel)
200ml Flüssigkeit (Ich nehme am liebsten Soja- oder Mandelmilch)
Eventuell etwas Süße in Form von Agavendicksaft, Ahornsirup, Honig, etc.

Zubereitung:

1. Chiasamen und Flüssigkeit in ein Glas geben und verrühren.
2.  Alle 10 Minuten erneut durchrühren, bis die Samen „angequollen“ sind, sich also bereits gleichmäßig im Glas verteilen.
3. Eine weitere Stunde quellen lassen. Die Konsistenz sollte nun dickflüssig sein.
4. Obst, Nüsse und/oder Mus dazugeben.

Guten Appetit!