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Frittata mit Gemüse & Schinken

Bei so vielen Begriffen rund ums Kochen mag man kaum noch glauben, dass etwas bisher unbenannt blieb – tut es aber und zwar die Küchternheit, ein Zustand temporärer Schüchternheit wenn man in der Küche steht und sich nicht traut, ein bestimmtes Gericht auszuprobieren. Denn man kennt sie, die Tage, an denen ein zum Rührei gewordenes Omelett einen dazu bringt, die Arme gen Himmel zu strecken und „Warum ich??“ zu brüllen. Dann will man sich auch nicht zum ersten Mal an Frittata trauen, denn die Chancen stehen gut, dass das Ding beim Kippen undefinierbar zusammenstürzt oder innen ungenießbar glibberig bleibt  – dachte ich zumindest. Im Endeffekt war es ein Kinderspiel. Alles easy.
Nächste Woche melde ich mich für mein Examen an und renne momentan wie eine Wahnsinnige durch die Uni. Hoffentlich kann ich danach auch sagen „Lief alles wie bei der Frittata.“.

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Zutaten für 3 Portionen:

10 Eier
1 Zucchini
1 rote Paprika
65g geriebener Parmesan
150g Leichtschinken
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Zucchini längs vierteln und in kleine Scheiben raspeln. Paprika in Streifen schneiden.
2. Zucchini und Paprika in der Pfanne durchbraten. Danach in eine Schüssel geben.
3. Den Schinken klein zupfen und zu dem Gemüse geben. Das Ganze grob vermengen.
4. Eier verquirlen. Den Parmesan unterheben und die Masse mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Die Ei-Käse-Mischung in die Pfanne geben. Gemüse und Schinken hinzufügen und kurz (!) gleichmäßig einrühren.
6. Pfanne abdecken und die Eimasse bei mittlerer Temperatur 10 Minuten stocken lassen. Den Ofen auf 180° vorheizen.
7. Die Pfanne ohne Deckel auf einem Blech in den Ofen schieben und 25 Minuten durchstocken lassen. Die Oberfläche der Frittata sollte goldbraun sein.
8. Die Frittata aus dem Ofen nehmen und vorsichtig stürzen.
9. Frittata in Stücke schneiden und servieren.

kcal pro Portion: 500                 Protein pro Portion: 42g

Guten Appetit!

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Croque Monsieur meets French Toast

Nach zwei durchgearbeiteten Samstagen steht nun endlich wieder ein komplett freies Wochenende an! Zwar bin ich etwas verschnupft, das soll mich heute aber nicht davon abhalten, mir die Karl Lagerfeld Ausstellung im Folkwang Museum auszuschauen, welche schon vor einem Monat eröffnet wurde. Davon inspiriert wollte ich dem heutigen Cheatday ein französisches Flair verleihen – wenn schon drauf los futtern, dann auch bitte mit Stil!
Den Anfang macht das Frühstück, eine Mischung aus Croque Monsieur und French Toast. Croque Monsieur gibt es in fast jedem Pariser Bistro und erinnert ein wenig an einen Toast Hawaii ohne Ananas, dafür mit einer zweiten Toastscheibe. Es gibt verschiedene Zubereitungsarten, normalerweise wird er aber durch geschmolzene Butter gezogen und mit Käse überbacken.
Der French Toast wird dagegen in der Pfanne zubereitet, kommt ganz ohne Schinken und Käse daher und ist trotz seines Namens ein Amerikaner (wobei es das Prinzip ‚altes Brot in Milch und Ei getunkt‘ überall gibt, bei uns heißt es ‚Armer Ritter‘).
Zu guter Letzt habe ich dann noch für die eine Hälfte Ziegenkäse und Putenbrust statt Emmentaler und Schinken verwendet und könnte dem Gericht somit im Grunde auch einen völlig neuen Namen geben :D
Wer den Toast etwas gesünder zubereiten möchte, kann statt der Butter übrigens Kokosöl verwenden.
Ich mache mich gleich auf den Weg ins Museum und werde danach das französisch-inspirierte Abendessen vorbereiten, welches ich dann morgen online stelle :) Habt ein schönes Wochenende!

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Zutaten für 1 Portion (2 Stück):

2 Scheiben Vollkorntoast
1 Scheibe Ziegenkäse (oder ein anderer Scheibenkäse)
1 Scheibe Putenbrust oder Kochschinken
100ml Milch
1 Ei
Butter
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Milch und Ei miteinander verquirlen.
2. Eine Scheibe Toast mit dem Käse und dem Schinken belegen und die zweite Scheibe obenauf legen.
3. Das Sandwich von beiden Seiten durch die Milch-Ei-Mischung ziehen.
4. Butter in einer Pfanne schmelzen. Dann die Sandwiches von beiden Seiten auf mittlerer bis hoher Temperatur kross braten.
5. Salzen, pfeffern und servieren!

‚Désolé, il n’y a aucune information de calories et de protéines‘ – Google Translator ;)

Guten Appetit!

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Grüner Salat mit Ziegenkäse-Pistazienbällchen

Wenn es eine Zeit im Jahr gibt, in der ich hoffe, dass sich unter mir ein großes, schwarzes Loch aufmacht, dann ist es an Karneval. Ich lebe allerdings im Ruhrgebiet, also dort, wo man sich zu dieser Zeit irgendwie als kleine Schwester des Rheinlands versteht und wenn ich meinen heutigen Salat anschaue, muss ich zugeben, dass es mich anscheinend doch nicht so unberührt lässt, wie ich es gerne hätte. Rückblickend war ich in Gedanken jedenfalls nicht bei Konfetti und Luftschlangen… oder etwa doch?

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Zutaten für 1 Portion:

2 Handvoll Feldsalat
1/2 Gurke
50g magerer Schinken
1 Ziegenfrischkäserolle (100g)
25g gehackte Pistazien

Für das Dressing:

2 EL fettarmer Joghurt
1 TL Senf
1 TL Balsamico
1 EL Honig
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

1. Den Ziegenkäse für 10 Minuten ins Gefrierfach legen.
2. Feldsalat putzen.
3. Den Schinken in schmale Streifen schneiden. Die Gurke schälen und ebenfalls in schmale Streifen schneiden.
4. Alle Zutaten für das Dressing zusammen mit ein wenig Wasser verrühren, bis eine leicht flüssige Konsistenz entstanden ist.
5. Den Feldsalat auf dem Teller verteilen und das Dressing darüber geben. Die Schinken- und Gurkenstreifen ebenfalls auf dem Teller verteilen.
6. Die gehackten Pistazien mit einem Mörser malen.
7. Den Ziegenkäse aus der Gefriertruhe holen und die einzelnen Taler halbieren. Aus den Hälften nun mit den Handflächen Bällchen formen und diese in den gemahlenen Pistazien rollen.
8. Die Ziegenkäsebällchen auf dem Salat verteilen und die restlichen Pistazien darüber streuen.

kcal pro Portion: 545                 Protein pro Portion: 36g

Guten Appetit!

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Frühstücks-Challenge Tag 5: Schinken-Ei Nester

Nicht die Frühschicht auf der Arbeit übernehmen zu müssen hat 1. den Vorteil, dass man normalerweise ein bisschen länger im Bett bleiben darf und 2., dass man als Person, die gerne ihr Frühstück fotografiert, meist mit besseren Lichtverhältnissen gesegnet wird. Heute musste ich früh raus und meine Schminkleuchte als Unterstützung hinzunehmen, weswegen mich mein heutiges Foto etwas an die Speisekarte eines 80er Jahre Schwimmbad-Restaurants erinnert. Nun denn.
In den letzten Tagen habe ich hauptsächlich süße Frühstücksrezepte gepostet, da ich mich mit deftigen Gerichten morgens meist etwas schwer tue. Da es bei manchen Leuten aber genau umgekehrt ist und die Schinken-Ei Nester mich schon seit 2 Jahren bei Pinterest verfolgen, wollte ich sie gerne mit dazupacken. Übrigens sind sie auch ideal, wenn ihr Abends gerne auf Kohlenhydrate verzichten wollt!

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Zutaten für 6 Nester:

6 Eier
12 Scheiben magerer Schinken
Salz
Pfeffer
Öl

Zubereitung:

1. Muffinblech mit dem Öl einfetten.
2. Jeweils 2 Schinkenstreifen überkreuzt in die Muffinformen legen und so festdrücken, dass das Blech lückenfrei vom Schinken bedeckt ist.
3. Nun 1 Ei in jede Mulde geben und mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Muffinblech für 15 Minuten bei 190° in den vorgeheizten Ofen geben.

Übrigens habe ich damit gerechnet, dass die Eier innen noch sehr flüssig sein würden, allerdings waren sie richtig well done ;)

kcal pro Nest: 105                    Protein pro Nest: 12g

Guten Appetit!

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Pflammkuchen

Für Tage, an denen man nun wirklich keine Entscheidungen treffen kann!

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Zutaten für 1 Portion:

40g Vollkornweizenmehl
75ml fettarme Milch + ein extra Schuss
1 Ei
90g Creme legere
40g fettarmer Schinken
1/2 Zwiebel
Salz
Pfeffer
Muskat
Öl

Zubereitung:

1. Zwiebel in kleine Halbringe und Schinken in Streifen schneiden.
2. Zwiebel in der Pfanne glasig dünsten. Dann den Schinken dazugeben und kurz mitbraten. Beides dann beiseite legen.
3. Mehl, Ei, Milch und eine Prise Salz zu einem gleichmäßigen Teig verrühren.
4. Zunächst Öl in der Pfanne heiß werden lassen, dann den Teig dazugeben und auf mittlerer Temperatur stocken lassen. Sobald sich auf der Oberfläche gleichmäßig Blasen bilden, Pfannkuchen wenden und für etwa 2 weitere Minuten ausbacken.
5. Creme legere mit der Milch verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
6. Die Creme auf dem Pfannkuchen verstreichen und den Schinken sowie die Zwiebelringe darauf verteilen.

kcal pro Portion: 490               Protein pro Portion: 26g

Guten Appetit!

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Käse-Schinken Pfannkuchen

Pfannkuchen sind so universell einsetzbar, dass es eindeutig zu schade ist, sie ausschließlich als Süßspeise zu genießen! Nutella also wieder weg packen, bitte.

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Zutaten für 1 Portion:

50g Vollkornmehl
75ml Milch (1,5%)
1 Ei
2 Scheiben Kochschinken
60g Streukäse light
1 EL Magerquark
1 Handvoll Rucola
Salz
Pfeffer
Italienische Kräuter

Zubereitung:

1. Mehl, Ei, Milch und eine Prise Salz zu einem glatten Tag rühren.
2. Teig in eine Pfanne geben und bei mittlerer Temperatur stocken lassen. Sobald sich auf der Oberseite zahlreiche kleine Löcher gebildet haben, wenden.
3. Rucola putzen.
4. Pfannkuchen aus der Pfanne nehmen und mit dem Quark bestreichen. Dann die italienischen Kräuter drüberstreuen, den Kochschinken darauf legen und den Streukäse verteilen. Zuletzt mit dem Rucola belegen und mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Pfannkuchen wie einen Wrap zusammenrollen, mit Zahnstochern fixieren und zurück in die Pfanne legen. Abdecken und die Restwärme aufnehmen lassen.

kcal pro Portion: 560                       Protein pro Portion: 49g

Guten Appetit!

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Gesunde Spaghetti Carbonara

Spaghetti Carbonara war schon immer eines meiner Lieblingsgerichte – nur leider für sehr lange Zeit einfach nur aus der Tüte, denn ich ging davon aus, dass man für frische Carbonara ein Küchen-Magier mit viel Zeit und Know-how sein müsste (mal ganz abgesehen davon, dass mir der gesundheitliche Aspekt ohnehin absolut egal war). Dass ich sie nun mit frischen Zutaten selbst zubereitet habe, ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht schon ein schlauer Schritt, allerdings habe ich versucht, Nudeln + Soße darüber hinaus noch ein bisschen gesünder zuzubereiten:

•  Das Offensichtliche vorweg: Weiße Nudeln durch Vollkornnudeln ersetzen, da diese mehr Vitamine und Ballaststoffe als die herkömmliche Variante besitzen. Letztere halten länger satt und wirken sich positiv auf die Verdauung aus.

Rohschinkenwürfel mit 2% Fett statt Speck verwenden. Das spart nicht nur Kalorien, sondern auch einen großen Teil schlechter, gesättigter Fettsäuren.

• Gleiches gilt für die Verwendung von saurer Sahne (10% Fett) anstelle von normaler Sahne (30% Fett).

Granulierten Parmesan anstatt frisch geriebenem Parmesan verwenden – denn zumindest mir fällt die sittliche Portionierung mit frischem Parmesan schwer, ganz nach dem Motto „Jetzt ist er schon mal da, wird bald schlecht und sieht auch so hübsch aus“.

• Zusätzlich habe ich eine keramikbeschichtete Pfanne benutzt, um die Schinkenwürfel anzubraten und musste somit kein Öl verwenden.

Allein durch die Verwendung von saurer Sahne statt Vollfett-Sahne und Rohschinkenwürfeln statt Speckwürfeln hat diese Version schon ganze 280 Kalorien weniger als das Original und schmeckt trotzdem mindestens genau so gut.
Die Tütenversion lassen wir jetzt mal außen vor.

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Zutaten für 1 Portion:

80g Vollkornspaghetti
75g Rohschinkenwürfel
80g Saure Sahne
2 Eigelb
1 TL granulierter Parmesan
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
2. Schinkenwürfel in einer Pfanne anbraten.
3. Eigelbe mit der sauren Sahne, dem Parmesan, Salz und Pfeffer verrühren.
4. Die gekochten Nudeln in die Pfanne mit den Schinkenwürfeln geben und bei mittlerer Temperatur mitbraten. Die Ei-Sahne-Mischung darübergießen und unter Rühren leicht stocken lassen.

kcal pro Portion: 610             Protein pro Portion: 41g

Guten Appetit!

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Gebratener Mozzarella im Schinkenmantel

So, der 2. Versuch für heute! Vielleicht auch nicht „hübsch“ im klassischen Sinne, mehr so auf eine Hugh-Jackman-als-Wolverine Art und Weise.

Zutaten für 1 Portion:

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1 Mozzarella (light)
4 Scheiben luftgetrockneter Schinken
1/2 Zwiebel
1 TL Balsamico
Ein paar Tropfen Olivenöl
1 TL Italienische Kräuter
Rucola
Etwas Zucker
Etwas Zitronensaft

Zubereitung:

1. In einer Schüssel Balsamico, Olivenöl und italienische Kräuter miteinander verrühren. Eventuell etwas Wasser hinzufügen.
2. Den Mozzarella halbieren und beide Hälften mit der Kräutermischung marinieren.
3. Zwiebel in dünne Ringe schneiden und in der Pfanne glasig dünsten. Zwischendurch mit dem Zucker bestreuen und karamellisieren lassen.
4. Den gewaschen Rucola mit Zitronensaft beträufeln. Dann die Zwiebeln darauf verteilen.
5. Beide Mozzarellahälften in jeweils 2 Scheiben Schinken einrollen. Dabei darauf achten, dass der Mozzarella vollständig bedeckt ist.
6. Mozzarellaröllchen in der abgedeckten Pfanne bei mittlerer Temperatur anbraten. Zwischendurch wenden. Die Röllchen sind fertig, sobald der Mozzarella weich ist und leicht zerläuft.
7. Röllchen auf dem Rucola anrichten und servieren.

kcal pro Portion: 400 Protein pro Portion: 44g

Guten Appetit!