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Überbackene Süßkartoffel mit Putenhack

Hey! Wer von euch Frechdachsen hat mit seinem Zeigefinger das Wort „Schmutzfink“ auf die Stauboberfläche meines Blogs geschrieben?? Okay, ich habs ja verdient. Von etwa fünf Beiträgen die Woche zu keinem Einzigen in knapp zwei Monaten ist schon ne Nummer. Aber lasst euch gesagt sein, ich habe es gebraucht. Und ich habe die Zeit sinnvoll genutzt! Vor allem habe ich mich ordentlich bemüht, meinen Abschluss voranzubringen und dem Fitnessstudio einen regelmäßigen Besuch abzustatten. Beides ist nur dann effektiv, wenn man sich ordentlich reinkniet und so habe ich mir für meine Freizeit etwas gesucht, wo ich passiv sein und abschalten konnte – und nahm seit langer, langer Zeit mal wieder ein Buch in die Hand. Auch wenn ich mich weiterhin gesund ernährte und mich mit der Gym-Mitgliedschaft mehr der Fitness widmen konnte als zuvor, brachte ich einfach nicht die Motivation auf, regelmäßig lesenswerte Posts zu verfassen.
Ich hoffe nun, dass ich ein Mojo finde, mit dem ich alles unter einen Hut bringe und trotzdem eine Person bleibe, bei der man keine Angst haben muss, dass sie reflexartig wild um sich schlägt, sobald man ihr auf die Schulter tippt.
Aber gut, ich hab mich ja nicht nur zum vor-mich-hin-quatschen zurückgemeldet, sondern habe sogar etwas vorzuweisen: Überbackende Ofensüßkartoffel mit Putenhack mit dem Besten aus Kalium, Magnesium, Protein und Kohlenhydraten. Perfekt für nach dem Training, zwischendurch und überhaupt ;)

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Zutaten für 1 Portion:

1 Süßkartoffel (ca. 330g)
30g Streukäse light
100g Putenhack
2 EL passierte Tomaten
Salz
Pfeffer
Chiliflocken
Paprikagewürz

Zubereitung:

1. Süßkartoffel putzen. Im Kochtopf, eingewickelt in Folie im Ofen oder per Dampfgerät garen.
2. Putenhack derweil in der Pfanne gut durchbraten.
3. Die Süßkartoffel halbieren und mit einem Löffel aushöhlen. Das Süßkartoffelfleisch zu Püree stampfen und gut mit dem Hackfleisch, dem Tomatenmark und den Gewürzen vermengen.
4. Püree-Hack-Mischung in die ausgehöhlte Süßkartoffel füllen, diese mit dem Käse bestreuen und für ca. 10 Minuten im Ofen bei 180° überbacken.

Kalorien pro Portion: 580                                                        Protein pro Portion: 34g

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Wassermelonen-Feta Salat

Oft gesehen, nie selbst gemacht – bis jetzt! Obst im Salat ist mittlerweile ja so last year, was diese Variante aber so besonders macht, ist vor allem die Konsistenz der Melone zusammen mit der des Käses. Ob sich die Melone gut auf figurbewussten Tellern macht, ist übrigens fraglich. Zwar besteht sie hauptsächlich aus Wasser und enthält daher wenig Zucker, dieser ist jedoch so kurzkettig, dass die Wassermelone einen recht hohen glykemischen Index hat (~ 75) und somit eine hohe Insulinausschüttung auslöst.
Mir ist das momentan ziemlich egal – ich nehme, was der Sommer mir gibt, Blutzucker-freundliche Clementinen wird es nämlich früher geben, als uns vielleicht lieb ist ;)

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Zutaten für 1 Portion:

250g Wassermelone
90g Feta light
1 Handvoll Feldsalat
1/4 Gurke
1 EL Salatkerne
1 TL Balsamico
1 TL Rapsöl
Etwas Wasser
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Feldsalat waschen.
2. Wassermelone klein schneiden.
3. Feta würfeln.
4. Gurke schälen und mithilfe eines Sparschälers in dünne Streifen schneiden.
5. Balsamico, Öl und Wasser zu einem Dressing verrühren.
6. Alles zusammen mit den Salatkernen anrichten und mit Salz und Pfeffer bestreuen.

kcal pro Portion: 420                   Protein pro Portion: 22 g

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Wine & Dine in Barcelona

Gibt es eigentlich jemanden, der noch nicht mitbekommen hat, dass ich im Urlaub war? :D Falls ja: es ging nach Barcelona. Und dort habe ich so viel und so gut gegegessen, dass ein einzelner Restaurantbericht dem Ganzen definitiv nicht gerecht werden würde. Daher sage ich ein bisschen was zu jeder Lokalität – und natürlich auch zur Stadt an sich.

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Zugegebenermaßen ist Barcelona und der Rest von Spanien (ja, das ist auch Mallorca) ziemlich lange spurlos an mir vorbeigezogen. Und das, obwohl ich 2,5 Jahre Spanisch in der Schule hatte. Aber ich hatte auch drei Jahre lang das Fach Psychologie und steige trotzdem meist höchst verwirrt aus öffentlichen Verkehrsmitteln aus, daher – so what.

Die Entscheidung, dass es in die Hauptstadt Kataloniens gehen würde, wurde mehr oder weniger aus einer Laune heraus gefällt und ließ sich wohl auch damit begründen, dass einfach jeder, der schon mal dort war, direkt ins Schwärmen gerät, wenn die Stadt zusprache kommt. Meinen Urlaubsbericht solltet ihr aufgrund meiner kleinen Erfahrung daher nicht als Insidereinblick ansehen, aber ich denke, ich habe in den 7 Tagen ein paar schöne Dinge mitgenommen, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann :)

Ist es mir sonst recht leicht gefallen, ein paar Worte zur Stadt zu verlieren, wenn ich die Restaurantberichte schrieb, fällt es mir bei Barcelona diesmal regelrecht schwer. Die Häuserfassaden erinnern an Paris, die Mentalität ein wenig an Italien und das Aufeinanderprallen von alt und neu an London. Trotzdem hat Barcelona seinen ganz eigenen Charakter.

Aufgrund dieser Vielfalt kann ich mir schlecht vorstellen, dass es jemanden gibt, der sich nicht in Barcelona wohl fühlen kann. Berühmte Architektur, das weite Meer, gehobene Küche und schöne Parks bieten Unmengen an Möglichkeiten und daher war vom bohémen Hipster bis zum Glamour-Rentner jede Art von Tourist anzutreffen.

Gewohnt haben wir in Born, einem kleinen Viertel zwischen der Rambla (Einkaufstraße) und dem Park de la Ciutadella. Mir wurde die Gegend mehrmals im Internet empfohlen und im Nachhinein war sie die perfekte Lage für uns. Alles war wunderbar fußläufig zu erreichen, es war lebendig, aber nicht zu laut und in jeder Gasse ließ sich eine nette Boutique oder ein kleines Café finden. Unsere Wohnung haben wir wieder über airbnb gebucht.

Die To Dos und Must Sees überlasse ich an dieser Stelle Marco Polo und der Person in eurem Bekanntenkreis, die vor kurzem erst dort war und euch auf einer Party in Weinlaune das Ohr abquatscht. Stattdessen geht es jetzt vielleicht nicht unbedingt an das Eingemachte, aber dafür an das Pasteurisierte, Destillierte und Geräuchterte ;)

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An anderer Stelle habe ich bereits meine große Liebe zu Tripadvisor kundgetan und nach diesem Urlaub ist es nicht anders. Man kann sich eben viel aktueller und differenzierter über Restaurants und Attraktionen schlau machen und mit etwas Glück stolpert man wie ich auf sowas wie die Food Tour von Aborigéns. Inhalt dieser 4,5 stündigen Tour: mit einem englischsprachigen Guide durch Barcelona laufen, ein wenig von der Stadt erzählt bekommen, vor allem aber viel über die Küche Kataloniens lernen und das, indem man es direkt zum Probieren vor die Nase gesetzt bekommt. Die Gruppe war angenehm klein, nur der Guide, zwei amerikanische Newlyweds und wir. Alex, unser Führer, war ein gemütlicher Spanier, der gut englisch sprach und uns viel von der Zubereitung und der Tradition der Gerichte erzählte, aber oft auch einfach nur lockeren Smalltalk mit uns hielt.

Als erstes probierten wir uns durch die Stände des Mercat Galvany. Dann gingen wir in eine Lokalität, deren Namen ich nicht mehr weiß, die wohl aber sehr bekannt für ihre Käseauswahl war. Dort probierten wir zu einem Glas Fino iberischen Schinken und mehrere Käsesorten. Das muss ein sehr spießiger Anblick gewesen sein, wie wir dort zu Fünft an dem Schinken lutschten und nachdenklich nickten, aber Oh mein Gott, war das lecker. Definitiv eines meiner Highlights des Urlaubs!

Zwischendurch probierten wir traumhaft leckere Pralinen und schlenderten durch Parks und Straßen. Gegen Mittag kehrten wir erneut in einer Markthalle ein, wo frische Meeresfrüchte für uns zubereitet wurden. Da ich erst seit kurzem überhaupt Interesse an Meeresfrüchten habe, war es auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, diese erklärt zu bekommen. Den Kopf der Garnele wollte ich trotz eindringlicher Gestikulation des Kochs aber dann doch nicht aussaugen ;) Zum Schluss bekamen wir noch ein Eis spendiert und wurden mit bester Laune und angeschickertem Kopf (wir waren zwischendurch auch noch Vermouth trinken) in die Freiheit entlassen.

Die Tour kostet ganze 110€, aber ich kann sie wirklich jedem, der sich für die katalonische Küche interessiert und einen etwas anderen Einblick in Barcelona haben möchte, sehr ans Herz legen!

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imageMein Freund und ich habe im Laufe der Zeit die Tradition entwickelt, einmal im Urlaub in ein Restaurant zu gehen, welches unser normales Budget und ja, Niveau, um einiges übersteigt. Unsere Wahl fiel diesmal auf das Arcano, welches nicht weit von unserer Wohnung entfernt war.

Wir hatten im Voraus einen Tisch für 19:30 Uhr reserviert, was in Anbetracht dessen, dass wir neben drei amerikanischen Pärchen die Einzigen dort waren, wahrscheinlich alles andere als notwendig gewesen wäre. Wer es als deutscher Spießbürger gewohnt ist, sein Abendessen zwischen 19 und 20 Uhr einzunehmen, hat es in Barcelona ohnehin sehr einfach einen guten Tisch zu bekommen, da die meisten Spanier erst 1, 2 Stunden später überhaupt mit dem Gedanken spielen, ein Restaurant zu betreten.

Angedacht waren 3 Gänge, aufgrund der großen Portion gegrillten Octopus auf Kartoffeln (r.u.) als Vorspeise und des riesigen Entrecotes mit Gemüse als Hauptspeise war leider gar nicht mehr an ein Dessert zu denken. Das Entrecote wurde uns beiden knusprig aber innen quasi roh serviert, obwohl wir medium bestellt hatten. Auch, wenn wir uns nichts anmerken ließen, schien der Kellner das Missgeschick selber zu bemerken und brachte uns einen heißen Stein zum Nachgaren auf den Tisch. Klar hätte es eigentlich anders sein sollen, aber die Geste und das Bemühen des Kellners fand ich toll in dem Moment. Mal ganz abgesehen davon, dass man mit so einem Gerät auf dem Tisch sowieso der Hingucker des ganzen Restaurants ist ;)

Das Essen war sehr lecker, die Lokalität schön und gemütlich und das Personal bemüht und freundlich. Für zwei Vor- und Hauptspeisen sowie eine Flasche Wein und eine Flasche Wasser kamen wir mit 100,00€ aus.

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Etwas lebhafter ging es in der Tapas Bar Sagardi zu. Zwar wurde es dort auch erst zu späterer Stunde voll, dafür dann aber auch so richtig, was bei einer Tapas Bar aber wohl auch nicht ungewöhnlich ist. Wer Buffets mag, wirdimage das Sagardi und andere Tapas Bars in dieser Art lieben, denn man kann aus einem großen Angebot verschiedener Tapas wählen und bezahlt am Ende 2€ pro Zahnstocher (einer steckt in jedem Tapa). So kann man sich gut durchprobieren oder auch mal nur ein Häppchen essen, wenn der Hunger nicht so groß ist. Mein Lieblingstapa war der mit der gebratenen Chorizo, mein Freund mochte dagegen die Anchovi- und Thunfischtapas am liebsten. Vegetarier werden allerdings auch satt im Sagardi.

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Gleiches Essen, anderes Prinzip – hier werden die Tapas auf einer Karte ausgewählt und imagevon der Bedienung an den Tisch gebracht. Der Nachteil ist, dass man sich die Tapas nicht genau anschauen kann, dafür sind sie aber frisch zubereitet und werden ggf. warm serviert. Das La Txapela ist eine kleine Kette und direkt an der Passeig de Gracia und macht daher den Eindruck einer Touristenfalle. Die Papierunterlagen auf den Tischen und die gestresste Bedienung änderten nichts an diesem Eindruck, aber wir hatten Hunger und keine Lust, lange weiter zu suchen. Zum Glück ließen wir uns von der Atmosphäre nicht abschrecken, denn die Tapas waren wirklich lecker! Mein Favorit war der mit Steak und Roquefort. Da das Restaurant direkt im Einkaufsviertel liegt, kann man sich dort gut kurz eine Auszeit nehmen und lecker essen. Will man nett ausgehen, würde ich aber definitv ein anderes Lokal empfehlen!

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imageAuf das CheeseMe sind wir eher zufällig gestoßen. Es war der letzte Abend und wir waren nahezu pleite, dennoch wollten wir die restliche Zeit nett ausklingen lassen. Wir bekamen beim Vorbeilaufen einen Flyer des Ladens in die Hand gedrückt und was wir darauf lasen, klang nicht gerade posh, aber dafür unseren Möglichkeiten entsprechend: ein 3-Gänge Menü, das man aus einer kleinen Vorauswahl zusammenstellen konnte, für 12€, Abendaufschlag 3€. Etwas Besseres kam uns nicht in den Sinn und das Restaurant wirkte trotz des trashigen Flyers ganz nett, also machten wir uns abends auf den Weg.

Es war klar, dass wir bei dem Preis Abstriche machen mussten und so war es nicht überrasschend, dass die Portionen sehr übersichtlich ausfielen. Immerhin hat alles wirklich gut geschmeckt und der Service war auch sehr freundlich. Nachdem wir unsere Finanzen überschlagen hatten, haben wir zusätzlich zum Angebot noch eine Käseplatte für 20,00€ bestellt (s. Bild). Der Käse war mit Namenskärtchen gespickt und nett angerichtet. Alleine aufgrund des 15€-Angebots hätte ich das Lokal wohl nicht direkt weiterempfohlen, aber die Käseplatte hat für mich gezeigt, dass das CheeseMe nicht nur für Pfennigfuchser zu empfehlen ist, sondern auch für Personen, die nett ausgehen wollen (und Käse lieben!).

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Ich bin so, so froh, dass mir dieses Café im Internet empfohlen wurde! :) Hangry sein ist generell ziemlich blöd, morgens auf leerem Magen allerdings noch blöder. Daher waren wir echt dankbar, dass wir auf diesen Laden, der ganz bei uns in der Nähe war, den wir ohne Tipp aber wohl nie von alleine gefunden hätten, gestoßen sind. Die Atmosphäre war super gemütlich, das Frühstücksangebot unglaublich lecker (dieser French Toast…) und die Bedienung sehr freundlich. Wir waren ganze drei Mal hier frühstücken, was zusätzlich den Vorteil hatte, dass wir endlich Zugriff auf einwandfreies W-LAN hatten (in unserer Wohnung mussten wir regelrecht an der Mauer zum Nachbarn kleben, um den Anschluss überhaupt aufgelistet zu sehen). Wir waren nur morgens dort, aber ich kann mir vorstellen, dass man im Laufe des Tages/Abends auch gut ausgiebiger essen oder trinken kann. Ganz klare Empfehlung mit ♥ also.

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imageEin anderes Mal waren wir in Gracia frühstücken, da wir auf dem Weg zur Sagrada waren. Das Brunch & Cake wurde bei Tripadvisor in den Himmel gelobt und als Frühstücks-Must-See/Eat/Do dargestellt, also schauten wir dort mal vorbei. Das Café ist hell, klein und gemütlich eingerichtet und anscheinend sehr beliebt – vor allem bei Amerikanern. Das soll nichts Schlechtes heißen, wir waren nur etwas baff, dass wir, neben den Angestellten, offensichtlich die einzigen Nicht-Amerikaner waren. Vielleicht liegts am Namen. Don’t know.

Wir bestellten uns beide das Gleiche, nämlich Sandwiches mit Brie, Erdbeeren und karamellisierten Zwiebeln, dazu gab es einen Salat mit Kartoffeln und gekochten Eiern. Es klang lecker und sah gut aus, allerdings war uns das Ei viel zu flüssig und die Brote nett, aber geschmacklich auch nicht so besonders, wie wir erwartet haben. Eventuell haben wir einfach das Falsche für uns bestellt, aber da wir auch kein zweites Mal dort waren, kann ich nicht sagen, wie die anderen Gerichte sind. Wenn ihr in der Nähe seit, schaut einfach mal auf der Karte, ob euch etwas anspricht. Das Angebot war auf jeden Fall recht vielfältig.

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imageMein Freund und ich sind eigentlich nicht so die Partymäuse, was unter anderem daran liegt, dass meine sozialen Fähigkeiten ab ca. 21 Uhr abbauen und mein Körper spätestens eine Stunde später nachzieht. Allerdings haben wir im Vorfeld so viele ultracoole (sagt man das noch?) Bars im Internet gesehen, dass wir uns zumindest eine davon mal näher anschauen wollten. In Barcelona gibt es einige Rooftop Bars, da wir aber von Bau des W-Hotels so beeindruckt waren (es ist eines der wenigen Hochhäuser und hat die Form eines Schiffsegels), entschieden wir uns, einen Abend dort Cocktails trinken zu gehen. Eine Reservierung hatten wir nicht, dafür schmissen wir uns in einen schicken Fummel und liefen in das Hotel, als würden wir sowas ständig machen – und voilà, schon ging es mit dem Aufzug ab in die Eclipse Bar im 26. Stock. Dass wir uns etwas schicker angezogen hatten, war übrigens wirklich vom Vorteil, denn beim Verlassen der Bar haben wir mitbekommen, wie ein Mädchen nicht hineingelassen wurde, weil sie Flip Flops trug. Die anderen Gäste sahen nicht unbedingt so aus, als hätte man sie frisch vom Runway geklaut, aber eine gewisse Mühe, etwas feiner und stylisher auszusehen, hat man ihnen schon gesehen. Abgesehen davon war das Publikum recht gemischt. Die Bar war etwas schlichter, als ich sie erwartet hatte, aber der Ausblick, für den wir auch eigentlich gekommen sind, war ein Traum (s.o.). Allein dafür hat sich der Weg und das Aufbretzeln gelohnt! ;)

Die Cocktails, die wir dort getrunken haben, waren sehr lecker und mit ca. 14€ preislich okay. Auch die Musik, die im Hintergrund lief, war recht angenehm, eben typische Lounge-Musik. Das Einzige, was ich nicht so gut fand, war, dass die Bedienung uns, nachdem wir gerade erst unser zweites Getränk bestellt hatten, darum bat, doch bitte zu zahlen, falls wir nicht planen, noch ein drittes Getränk zu bestellen. Naja. Vielleicht haben wir doch etwas auffällig an der Fensterscheibe geklebt und Fotos gemacht. Aber das hat eben auch gezeigt, dass wir wahrscheinlich auch deswegen wieder direkt einen Platz bekommen haben, weil wir „schon“ um 22:30 Uhr in der Bar waren, als es noch nicht so voll war. Zu späterer Stunde hat man es dann garantiert schwerer, ins Eclipse zu kommen und wird eben auch dann durch die Blume gebeten, Platz für die zahlenden Kunden zu machen.

Wenn euch ein bisschen Chi Chi nichts ausmacht, dann werdet ihr in der Eclipse Bar auf jeden Fall mit einem unglaublichen Ausblick belohnt werden. Wenn aber eher der Abend im Vordergrund stehen soll, ist es vielleicht besser, eine andere Bar zu besuchen, die auf Tripadvisor oder woanders im Netz empfohlen wird.

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imageIn dieser Pastisserie am Placa de l’Àngel waren wir fast täglich, denn das Angebot war einfach traumhaft! Wer die Schaufensterauslage begutachtet, hat die Qual der Wahl zwischen verschiedene Meringas (links auf dem Foto), Pralinen, Eclaires und anderen feinen Gebäcken. Wer in der Nähe von Born ist, sollte sich hier auf jeden Fall etwas für den Weg oder für Zuhause mitnehmen!

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imageObwohl es sich hierbei auch um eine Pastisserie handelt, ist das Angebot ganz anders als bei La Colmena, denn hier gibt es hauptsächlich Schokoladenprodukte und Törtchen zu kaufen. Der Grund, warum dieser kleine Laden bei Tripadvisor in den Himmel gelobt wird, sind allerdings vielmehr die Croissants und Zimtschnecken (s.r.), die es auf die Hand zum Mitnehmen gibt! Vorallem letzteres sowie Schoko-Croissants sind wirklich sehr lecker und empfehlenswert :)

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imageDieser Laden hat sich auf Fleisch- und Wurstwaren spezialisiert, vorallem auf iberischen Schinken und Salami. Allerdings gibt es dort auch Food to Go wie Sandwiches oder die Cones auf dem Foto rechts zu kaufen. Wer einen gemütlichen Abend in der Wohnung oder im Hotel plant, sollte hier auf jeden Fall mal vorbeischauen, denn zusätzlich zu dem leckeren Schinken und den Salamis gibt es hier auch eine kleine Käseauswahl.

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imageWer in Barcelona Urlaub macht, muss definitv in der Boqueria an der Ramblas vorbeischauen! In der Markthalle gibt es sowohl frische Lebensmittel wie Meeresfrüchte, Obst und Fleisch, aber auch jede Menge Essen zum Direktverzehr wie Gebäcke, Obstbecher oder Smoothies und das zu einem sehr (!) günstigen Preis. Wir haben uns für Empanadas und Chickenfingers entschieden (s.r.). Man sollte in dem Gedränge allerdings noch mehr als sonst auf seine Wertsachen aufpassen und mit den Kauf von Waren warten, bis man im hinteren Teil der Markhalle angekommen ist, da der Eingangsbereich weitaus teuerer ist.

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imageChurros sind wohl jedem bekannt, der regelmäßig über Weihnachtmärkte oder Kirmesgelände schlendert. Auch in Barcelona gibt es das wenig figurfreundliche Gebäck an jeder Ecke, in dieser Xurreria sollen sie laut Tripadvisor allerdings besonders gut sein. Leider habe ich entgegen meiner Vorsätze kein weiteres Mal Churros gegessen, daher habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Die Churros waren aber wirklich lecker und sehr günstig (etwas um 3€ für 200g). Da der Laden recht unauffällig und klein ist, muss man allerdings sehr genau die Augen auf halten :)

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imageDiese Eisdiele in Gracia zählt laut Internet zu den besten Eisdielen in Barcelona. Wer weniger auf ausgefallene Geschmackssorten steht, dafür aber auf wirklich geschmacksintensive, natürliche Sorten, der ist hier genau richtig. Der Besitzer des Ladens war sehr freundlich und hat uns von sich aus jeden Geschmack, für den wir uns interessiert haben, zum Probieren angeboten. Entschieden habe ich mich dann für Aprikosensorbet (saisonal), dunkle Schokolade und Dulce de Leche. Besser als jeder fancy Riesen-Eisbecher!

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imageWer dagegen mal etwas anderes als immer nur Schokolade, Vanille, Erdbeer ausprobieren möchte, ist in der Eisdiele Gelaaati im Gothic Quarter genau richtig. In meinem Becher seht ihr eine Kugel Chili/Schokolade und eine Kugel Gorgonzola/Birne/Walnuss – wer genau hinschaut, sieht im Hintergrund auch noch die Sorte Marihuana in der Auslage. Voll crazy und so.

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Nicht weit entfernt von Gelaaati findet ihr den kleinen Laden Refresca Tea, der von einem jungen deutschen Pärchen geführt wird. Die Ursprungsidee wurde von den Bubble Tea Läden abgeleitet, denn auch hier hat man die Möglichkeit, aus verschiedenen Geschmacksrichtungen und Toppings sein Getränk zusammen zu stellen. Allerdings beinhalten diese Tees weitaus weniger Zucker, Fruchtstückchen statt Erstickungsperlen und Zusätze wie frische Minze oder Ingwer. Nebenbei kriegt man auch ein paar Tipps und eine nette Unterhaltung mit auf den Weg. Leider habe ich es versäumt, an dieser Stelle ein Foto zu machen. Cranberry mit Minze und Erdbeerstückchen war allerdings top.

Ich glaube… das war es! Wenn ihr noch weitere Fragen habt, könnt ihr mich gerne anschreiben. Ansonsten bleibt nur noch zu sagen, dass ich es echt unglaublich finde, dass ihr diesen ellenlangen Text wirklich zuende gelesen habt und ihr nicht mein Freund, meine Mutter, die Mutter meines Freundes oder meine beste Freundin seid (die natürlich auch alle spitzenmäßig sind!) :D

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Tagliatelle mit Feta, Öl & Knoblauch

¡Hola, liebe Leser! Ich bin zurück aus dem Urlaub und habe 2,5 Kilo vorher nicht da gewesenes Fett und jede Menge Fooderlebnisse für euch mitgebracht ;) Das Ganze werde ich morgen in einem Reisebericht verpacken. Nebenbei kämpfe ich mit einem Fettentzug (leider nicht die 2,5 Kilo, die werden mir nur sehr langsam entzogen…), denn fast alles was ich in Barcelona zu mir nahm, war entweder mit Speck durchzogen oder schwimmte in einer Ladung Olivenöl. Lovely. Daher habe ich mich gestern für ein Mittagessen entschieden, was so ölig wie nötig und so gesund wie möglich war. Den Wein habe ich mir kläglich dazugedacht.

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Zutaten für 1 Portion:

75g Spinattagliatelle
1 Knoblauchzehe
90g Feta light
1 EL Olivenöl
Öl zum Braten
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
2. Knoblauch klein hacken und mit dem erhitzbaren Öl in einer Pfanne anbraten.
3. Feta zerkleinern.
4. Nudeln mit dem Olivenöl und dem Knoblauch verrühren, den Feta darauf verteilen und alles mit Pfeffer und Salz würzen. Ggf. mit Parmesan oder Kernen bestreuen.

kcal pro Portion: 470                                 Protein pro Portion: 26g

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Nudeln & Lachs in Sahnesoße

Heute wieder mal unvegetarisch, allerdings mit Fisch anstelle von Fleisch. Im Grunde esse ich in der letzten Zeit nicht so viel mehr Fleisch, nur handelt es sich bei den vegetarischen Gerichten oft um Standard-Salate oder Rührei. Mir ist aber bewusst, dass ich das wieder mehr ausgleichen muss, denn schließlich finde ich eine überwiegend vegetarische Ernährungsweise gesünder und ethisch korrekter, weswegen ich nicht das Gegenteil auf diesem Blog vermitteln möchte. Vom Gesundheitsaspekt ist der meiste Fisch allerdings viel unbedenklicher als Fleisch, denn mit seinen ungesättigten Fettsäuren unterstützt er das Herz und sorgt für geschmeidige Haut und sollte daher mindestens zwei Mal die Woche auf dem Teller landen. Zusätzlich dazu nehme ich jeden Abend vor dem Schlafen gehen eine Omega 3 Kapsel zu mir, denn Studien haben bewiesen, dass diese Fettsäure den Cortisolspiegel in Schach hält und somit förderlich für den Muskelaufbau ist.

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Zutaten für 1 Portion:

60g Vollkornnudeln
250g Wildlachsfilets
40g saure Sahne
Salz
Pfeffer
Muskat
Frischer Dill

 

Zubereitung:

1. Lachsfilets garen (dämpfen, in der Pfanne braten, im Ofen backen).
2. Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
3. Die Lachsfilets zerkleinern und zusammen mit den Nudeln in eine Pfanne geben. Die saure Sahne hinzufügen und alles bei niedriger Temperatur gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Zum Schluss den Dill darüber streuen.

kcal pro Portion: 500                                          Protein pro Portion: 57g

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Und plötzlich… Fitnessstudio.

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Ein Zitat aus dem Bericht über meinen Besuch bei der FIBO ’14:

Wer weiß… vielleicht… irgendwann, wenn ich voll verdiene… werde ich mich eventuell doch noch in einem Fitnessstudio anmelden :)

Ja, irgendwann… oder eben etwas mehr als einen Monat später (und immer noch broke as f***). Ich bin fortan Mitglied bei der Fitnesskette FitX und das, obwohl ich immer fleißig für fitte Körper ohne Gym eingetreten bin. So kanns gehen.
Nun gut, es hat mich niemand gezwungen und im Grunde war das Ganze auch abzusehen: Kniebeuge konnte ich nur dann machen, wenn mein Freund zuhause war, um mir die Hantel hinten anzureichen (in törichten Momenten habe ich sie vollbeladen über dem Kopf balanciert, das aber schnell sein lassen), die Gewichte wurden zu niedrig (gute Hantelscheiben sind wahrlich kein Schnäppchen) und der Handlungsspielraum zu klein (insgeheim träumte ich von Dipstationen und Beinpressen). Also beschlossen mein Freund und ich uns vergangenes Wochenende für ein Probetraining bei FitX.

Das Studio ist für uns gut mit dem Auto oder Bus zu erreichen und „schlimmstenfalls“ 20 Gehminuten von uns entfernt. Allerdings gibt es noch weitere Studios, vorallem im Ruhrgebiet und vereinzelt im Norden, in denen man zu jeder Zeit an 365 Tagen im Jahr mit seiner Mitgliedskarte trainieren kann. Das Prinzip ist also ähnlich dem von McFit, wobei FitX günstiger ist (15€ statt 19,90€ monatlich) und zusätzlich diverse Kurse anbietet. Zur Ausstattung des Studios gehören eine Trainingsfläche mit verschiedenen Geräten, ein großer Freihantelbereich, ein „Lady Gym“, in dem Frauen ungestört Hanteltraining und andere Übungen machen können, sowie eine Cardiofläche mit allen üblichen Gerätschaften. Zum Kursprogramm zählen unter anderem Zumba, Spinning und Yogilates.

Die Aufmachung des Studios gefällt mir für eine günstige Kette sehr gut, da viel Wert auf ein stimmiges Konzept und eine sinnvolle Aufteilung der Bereiche gelegt wurde. Ich war vor Jahren bereits bei McFit angemeldet und finde das Interieur bei FitX um einiges ansprechender, allerdings kenne ich McFit auch nur aus der Zeit vor der letzten Generalüberholung. Der geringe Monatsbeitrag macht sich zu bestimmten Tageszeiten vor allem am Zulauf (junger) Leute bemerkbar, aber damit muss man meiner Meinung nach eben rechnen, wenn man nicht mehr zahlen möchte. Ein letzter Pluspunkt ist, dass das Duschen und die Getränke kostenlos sind.

Einen Tag nach unserem Probetraining haben wir uns dann im Studio angemeldet. Seitdem habe ich dort zwei Mal Krafttraining gemacht und beide Male einen Muskelkater gehabt, der sich anfühlte, als wäre ich am Vorabend in eine Kneipenschlägerei geraten – demnach war es eine gute Entscheidung ;) In Zukunft habe ich vor, in der Woche drei Mal im Studio und drei Mal zuhause zu trainieren (jeweils zwei Mal Kraft und einmal Cardio). Komplett ins Studio umziehen mag ich nicht, dafür habe ich meine Heimgeräte doch zu lieb gewonnen. Auch wenn die Verlockung, alles rauszuschmeißen und ein Ankleidezimmer reinzusetzen doch sehr groß ist ;)

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Veganer Schokoladenpudding

Ich weiß nicht mehr, wann genau ich mich das erste Mal mit Veganismus beschäftigt habe, allerdings dachte ich wahrscheinlich das gleiche wie die meisten, die zum ersten Mal davon hörten: Was können die denn essen? Was ist mit Torte? Und um Gottes Willen, was ist denn mit Milka-Schokolade?? Mittlerweile bin ich etwas bewanderter und weiß, dass Schokolade mit über 60% Kakaoanteil in den meisten Fällen vegan ist und die Welt ohne lila Kuh nicht gleich untergehen muss. Generell ist Kakao auch ohne Milch und Butter eine tolle Zutat, welche zum Beispiel Porridge und Pancakes süß verfeinert und enorm viele Antioxidantien enthält. Püriert mit Avocado und Banane ergibt das braune Pulver ein leckeres und unschlagbar cremiges Dessert – Zartbesaitete sollten allerdings ein Süßungsmittel mit einrühren :)

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Zutaten für 1 Portion:

1 mittelgroße reife Banane
200g Avocado (Nettogewicht)
10g Backkakao

Zubereitung:

1. Banane schälen.
2. Avocado schälen, halbieren und entkernen.
3. Beide Zutaten zusammen mit dem Backkakao pürieren. Der Pudding ist fertig, sobald er cremig und ohne Stückchen ist.
4. Ggf. Toppings hinzufügen und servieren.

kcal pro Portion: 400               Protein proPortion: 6g

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Proteinmüsli-Tipp

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Erinnert ihr euch noch an das High Protein Müsli von mymuesli? Falls nicht: es ist lecker, wirklich sehr eiweißreich und mit einer passablen Kaloriendichte. Der Nachteil ist, dass man als energetischer Frühstücker sehr schnell den Boden der Dose zu Gesicht bekommt und eine spontane Beschaffung des Müslis nicht so einfach möglich ist. Zudem sind 8,90€ (ggf. zzgl. Versandkosten) nicht wenig für 575g, auch, wenn es sich um ein Bioprodukt handelt. Ich machte mich also daran, ein Äquivalent zu finden, welches vom Geschmack und den Nährwerten nicht allzu stark vom Original abwich und bestenfalls auch noch günstiger war.
Ein Blick auf die Zutatenliste stimmte mich positiv: Sojaflocken, Kerne, Haferflocken, Proteinpulver – kennste, kriegste. Allein die gefriergetrockneten Blanbeeren würden schwer zu beschaffen sein, aber bei den 3%, die sie ausmachten, sollte dies nicht allzu tragisch sein.
Meine erste Anlaufstelle war dm, denn ich wusste, dass es dort Sojaflocken von der Biomarke Alnatura gibt. Zusätzlich kaufte ich eine Packung Erdbeer-Amaranth Müsli, auch von Alnatura. Zwar sind in der mymuesli Vorlage weder Erdbeeren, noch Amaranth enthalten, aber Erdbeeren würden das Ganze fruchtig abrunden und Amaranth ist fitnesstechnisch gesehen immer ein guter Griff. Mit diesen beiden Produkten wollte ich die Basis gestalten und den Rest wie Kerne und Pulver je nach Nährstoffbedarf hinzufügen. Dann verglich ich jedoch die Nährstoffwerte, die bei der Vermischung der beiden Packungen (komplett) zustande kommen und war ziemlich überrascht (Angaben pro 100g):

mymuesli

kcal: 382g / Fett: 17,0g / Kohlenhydrate: 32,0g / Eiweiß: 24g

Sojaflocken gemischt mit Erdbeer Amaranth

kcal: 383g / Fett: 13,1g / Kohlenhydrate: 34g / Eiweiß: 26g

Wie ihr seht, sind die Nährwerte sehr, sehr ähnlich. Zwar hat das selbst gemixte Müsli 2g mehr Kohlenhydrate, aber eben auch 2g mehr Eiweiß. Geschmacklich gibt es klare Unterschiede, da die Kerne fehlen, die das Ganze weniger herb gestalten. Durch das Fehlen der Kerne ist auch der Anteil der gesunden Fettsäuren im Nachbau-Versuch geringer, da ich die Kerne allerdings oft mit Salat esse, habe ich kein großes Bedürfnis nach ihnen im Müsli. Wer das gerne anders gestalten möchte, kann zusätzlich zu den Kernen mehr Amaranth oder auch etwas Proteinpulver hinzufügen, um die Kaloriendichte wieder etwas einzupendeln. Auch preislich liegt die Alnatura-Mischung mit zusammengerechnet 4,90€ für 875g klar vorne.
Das High Protein Müsli von mymuesli ist definitiv ein tolles Produkt und ich finde, dass innovative Unternehmen, die den Bio- und Fairtratehandel pushen, unterstützt werden sollten, allerdings sind knapp 9€ für 575g, die in 2 Wochen aufgebraucht sind, für mich als Studentin sehr viel. Wem es ähnlich ergeht, findet in den beiden Alnatura definitiv eine empfehlenswerte Alternative!

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Blog, wir müssen reden.

Mein lieber Blog,

in letzter Zeit kommst du etwas zu kurz. Du bereitest mir große Freude, indem ich durch dich schöne Dinge koche und nette Menschen kennenlerne – doch mein momentaner Alltag bestehend aus Uni, Arbeit, Praktikum, Sport und Hausarbeitschreiberei lässt es nicht zu, dass mein Kopf frei genug bleibt, um mich so oft mit dir beschäftigen zu können, wie es mir lieb wäre. Du wirst nicht vergessen werden. Aber eben auch nicht jeden Tag oder alle zwei Tage auf den neuesten Stand gebracht werden. Nicht böse sein. Wir wissen ja, wie zu viel Stress enden kann.

I’ll be back.